Bundestagskandidaten hauen beim Online-Chat in die Tasten

Peine  Die Leser stellen unter anderem Fragen zur ausreichenden Rente, den Lehren aus dem VW-Skandal oder zur Freigabe von Cannabis.

Die sechs Bundestags-Direktkandidaten für den Wahlkreis Gifhorn-Peine waren am Dienstagabend eine Stunde lang in voller Konzentration: Beim Chat auf der Internetseite unserer Zeitung im Medienhaus in Braunschweig beantworteten (in alphabetischer Reihenfolge) Klaus Brinkmann (Linke), Holger Flöge (FDP), Hubertus Heil (SPD, eingeloggt aus Berlin), Rupert Ostrowski (AfD), Ingrid Pahlmann (CDU) und Stefanie Weigand (Grüne) unter anderem Fragen zu den Themen Verkehr, Rente, Terrorgefahr, Dieselaffäre, Cannabis, Biolandwirtschaft oder Mindestlohn.

Kaum war um 17 Uhr das Startzeichen gegeben, trudelten die Fragen der Leser ein. Brinkmann war der schnellste, er hatte die erste Antwort des Abends um 17.05 Uhr in die Tasten gehauen: „Die Linke priorisiert den Ausbau der B 4 vor allen Neubauten von Verkehrswegen.“

Rupert Ostrowski musste erklären, woher sein Nachname stammt, Hubertus Heil antwortete auf die Frage nach einer Koalition mit den Linken. Holger Flöge sprach sich gegen eine „indiskutable, anlasslose Datensammelwut“ aus, wenn es um die Abwehr von Terror geht.

Stefanie Weigand sagte zum VW-Diesel-Skandal: „Eine Lehre ist, dass Aufsichtsbehörden und -gremien offensichtlich kläglich versagt haben.“ Zum Thema Cannabis positionierte sich Ingrid Pahlmann: „Ich bin nicht für eine Freigabe“, nur im medizinischen Bereich.

Nach der technischen Einweisung waren die sechs Bundestags-Direktkandidaten fast durchgehen am Tippen.

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