Sie deckte den Sozialbetrug in der LAB auf

Braunschweig  „Braunschweigerin des Jahres“: Nadia Nischk ist die erste Preisträgerin.

Nadia Nischk kann es kaum fassen: Sie bekommt den ersten Preis als „Braunschweigerin des Jahres 2017“.

Nadia Nischk kann es kaum fassen: Sie bekommt den ersten Preis als „Braunschweigerin des Jahres 2017“.

Foto: Susanne Hübner

Braunschweig. Diesem Preis sollen weitere folgen, doch am 7. November war die Auszeichnung zum ersten Mal vergeben worden: Zur Braunschweigerin des Jahres kürten unsere Leser die 49 Jahre alte Nadia Nischk. Der Preis unserer Zeitung war im BZV-Medienhaus überreicht worden.

Die 49-Jährige hatte Sozialbetrug in der Landesaufnahmebehörde für Asylbewerber aufgedeckt. „Zum ersten Mal werde ich dafür gelobt, dass ich nicht locker gelassen habe“, bekannte sie.

Laudator war der Kriminologe Christian Pfeiffer. Er lobte die Courage und die Herzlichkeit von Nadia Nischk. BZ-Chefredakteur Armin Maus hatte betont: „Wir brauchen Mitmenschen, die uns Mut machen, das Richtige zu tun.“

Auf den zweiten Platz wählten die Leser Kim Kevin Behrendt, Julia Heineke und Dennis Macke von der Braunschweiger Berufsfeuerwehr. Die Drei hatten in einer spektakulären Rettungsaktion einen fahrenden LKW auf der A 39 gestoppt, dessen Fahrer nicht mehr ansprechbar war. Auf den dritten Platz kam Wolf-Peter Sollmann, Chefarzt der Neurochirurgischen Klinik am Städtischen Klinikum. Er engagiert sich für mehr Sicherheit im Verkehr.

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