27-Jähriger in Braunschweig tot auf Tram-Gleisen gefunden

Braunschweig.  Laut Polizei handelte es sich wahrscheinlich nicht um einen Unfall. Die A 36 war stadtauswärts gesperrt worden.

Einsatzkräfte der Feuerwehr bei Aufräumarbeiten an der Unglücksstelle, die sich jenseits der Mauer befindet.

Einsatzkräfte der Feuerwehr bei Aufräumarbeiten an der Unglücksstelle, die sich jenseits der Mauer befindet.

Foto: Jörg Koglin

Bei dem tödlichen Vorfall auf den Gleisen an der Wolfenbütteler Straße in Höhe der Straßenbahn-Haltestelle HEH-Klinik am Freitag handelte es sich laut der Polizei mit großer Wahrscheinlichkeit um Suizid. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft seien aber noch nicht abgeschlossen, hieß es am Montag.

Ein 27-jähriger Braunschweiger war von einer Straßenbahn der Linie 2 überrollt worden. Die Strecke war bis 22.20 Uhr gesperrt, Schienenersatzverkehr war eingerichtet. Die A 36 war stadtauswärts gesperrt worden. Ein Straßenbahn-Fahrer und ein Zeuge mussten von Notfall-Seelsorgern betreut werden. Im Einsatz waren Kräfte der Hauptwache und der Südwache.

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