In Gifhorn werden wieder Heiße Kartoffeln aufgetischt

Gifhorn.  Die Kulturvereine und ihre Sponsoren stellen das Kabarett-Programm im September vor. Es ist alles dabei: Politik, Musik und Poetry-Slam.

Die Organisatoren der Kabarett-Reihe Heiße Kartoffeln haben wieder ein spannungsreiches Programm vorbereitet.

Die Organisatoren der Kabarett-Reihe Heiße Kartoffeln haben wieder ein spannungsreiches Programm vorbereitet.

Foto: Anja Alisch / BZV

Die „Heißen Kartoffeln“ bekommen Zuwachs: Der Kulturring Leiferde schließt sich zur 16. Auflage der Kabarett-Reihe den bisher sechs Kulturvereinen kreisweit an und wird 2020 erstmals auch Veranstaltungsort. Neu ist auch, das Gastspiel beim Kulturverein Wesendorf vom Kulturzentrum ins Gasthaus Zur Linde in Groß Oesingen zu verlegen.

Zwischen 18. und 28. September gibt es wieder sieben Kleinkunstabende an sechs Orten. Wie Waldemar Butz als Sprecher der Kulturvereine zusammenfasste, werden künftig neben Sparkasse und LSW auch die Kommunen als Förderer dabei sein: „Das gibt uns einen größeren Finanzierungsrahmen. Und wir haben immer volle Häuser – das heißt, dass Kabarett weiter gefragt ist.“

Die Organisatorinnen Elga Eberhard und Martina Kremeike aus dem Kulturverein Gifhorn versprechen „eine wilde Mischung, die alle Sparten abdeckt, vom Politkabarett bis zu Musik und Poetry Slam.“ So macht „Caveman“ Holger Dexne den Auftakt in der Gifhorner Stadthalle und zeigt einmal mehr, dass Männer und Frauen nicht zusammenpassen. Zur Bildungsmisere nimmt Dietrich „Piano“ Paul unter dem Motto „Pisa, Bach, Pythagoras“ in Hankensbüttel Stellung.

Beim Duo „Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie“ heißt es in der Okerhalle Groß Schwülper: „Gleich knallt‘s“. Sprachwitz und Situationskomik treffen bei Heinrich del Core in Groß Oesingen aufeinander – alles „Ganz arg wichtig“. Mit drei Stunden Weltkritik mit Hagen Rether geht es in der Stadhalle Gifhorn weiter. Titel ist wie immer „Liebe“.

Newcomerin Lisa Koz spricht im Kulturzentrum Meinersen über ihre Probleme als Russin in Deutschland: „Was glaub ich, wer ich bin?“ Den Schlusspunkt setzt Philipp Scharrenberg mit „Germanistik ist heilbar“ in der Stadthalle Wittingen. Dazu werde wieder Kartoffel-Variationen serviert.

Das gesamte Programm ist unter www.heisse-kartoffeln.de zu finden. Karten gibt es in den Vorverkaufsstellen der Kulturvereine und über das Reservix-System.

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