Missbrauchsprozess – Verteidigung stellt Befangenheitsantrag

Gifhorn.  Hintergrund ist, dass sie den drei Berufsrichtern fehlende Aktenkenntnis vorwirft. Am Dienstag wird eine zweite Zeugin vernommen.

Vor dem Landgericht Hildesheim gab es nach der Vernehmung der Zeugin einen Befangenheitsantrag vonseiten der Verteidigung.

Vor dem Landgericht Hildesheim gab es nach der Vernehmung der Zeugin einen Befangenheitsantrag vonseiten der Verteidigung.

Foto: Daniela König

Die Zeugin, die am Mittwoch ihre Aussage vor dem Landgericht Hildesheim im Missbrauchsprozess begonnen hatte, wurde am Freitag hinter verschlossenen Türen weiter vernommen. Damit ist ihre Befragung nun abgeschlossen, sagt Gerichtssprecher Steffen Kumme.

Im daran anschließenden öffentlichen Teil stellt der Verteidiger des Angeklagten, der wegen sexuellen Missbrauchs vor Gericht steht, einen Befangenheitsantrag gegen die drei Berufsrichter. Es ging um eine Nachfrage vonseiten der Kammer zu einem vom Verteidiger verlesenen Schriftstück. Wegen fehlender Aktenkenntnis vonseiten der Kammer wurde der Antrag wegen der Besorgnis der Befangenheit von der Verteidigung gestellt. In den nächsten Tagen wird nun darüber entschieden werden.

Am Dienstag wird der Prozess aber ungeachtet dessen mit der Vernehmung einer zweiten Zeugin fortgesetzt.

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