CDU-Idee: Wassertreten in der Gifhorner Rot-Aller

Gifhorn.  Die Ratsfraktion schlägt außerdem einen Coworking-Raum in der Innenstadt vor.

An der Rot-Aller am Kaninchengarten soll ein Barfußpfad mit Zugang zum Fluss fürs Kneipp-Wassertreten entstehen.

An der Rot-Aller am Kaninchengarten soll ein Barfußpfad mit Zugang zum Fluss fürs Kneipp-Wassertreten entstehen.

Foto: Christian Franz

In Abstimmung mit dem Gifhorner Kneipp-Verein beantragen CDU und Grüne im Stadtrat für 2021 ein Wassertretbecken nebst Barfußpfad im Kaninchengarten. CDU-Fraktionschef Thomas Reuter sagte nach einer Klausur, die Anlage solle direkt im Flusslauf der Rot-Aller entstehen, zugänglich ähnlich wie die Plattform am Übergang zum Schillerplatz. Die Kosten seien in den Etat 2021 einzuplanen, wobei der Kneipp-Verein sich an der Finanzierung und am Betrieb beteiligen wolle – und müsse.

Ein Wassertretbecken sei im Stadtgebiet mit seinen Flüssen und See eine zusätzliche touristische Attraktion und über den Kaninchengarten gut erreichbar. Falls der Standort dennoch ausscheide, etwa weil Umweltrecht Vorrang habe, soll die Stadtverwaltung einen besser geeigneten Platz vorschlagen, wünscht die CDU.

Flexibler Büroraum für Existenzgründer und Freiberufler

Für die Fußgängerzone in der Innenstadt will die Fraktion das Konzept eines Coworking-Büros für Freiberufler und neu gegründete Unternehmen (Start-ups) entwickeln lassen. Vorrangig soll so eine flexibel buchbare Büroinfrastruktur mit Internetanschluss in leerstehenden Geschäftsräumen eingerichtet werden. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Wista soll Unterstützer aus der Wirtschaft einbinden und öffentliche Fördermöglichkeiten klären, empfiehlt die CDU, will aber auf ein städtisches Projekt setzen, während Mietbüros andernorts privat geführte Geschäftsmodelle sind.

Die Limbergstraße ist Politik und Verkehrssicherheitskommission zu gefährlich geworden

Im Verkehrsbereich gilt es aus Sicht der CDU zügig zwei Engpässe zu beseitigen: Am Feuerwehrhaus Fallerslebener Straße sollen 12 Stellplätze an der Schmalseite dauerhaft für privat anfahrende Einsatzkräfte reserviert bleiben. Zurzeit gehe zu viel Zeit mit der Parkplatzsuche verloren, wenn im Notfall jede Minute zähle, argumentierte Thomas Reuter.

In der Limbergstraße soll im Abschnitt vor der Einmündung in die Braunschweiger Straße ein Halteverbot angeordnet werden. Durch abgestellte Autos und Lieferwagen am Straßenrand wird es dort immer enger und gefährlicher. Das hatte unabhängig von der CDU bereits die Verkehrssicherheitskommission festgestellt. Ihr Lösungsvorschlag deckt sich mit dem der Politiker, das hatte Verkehrssachbearbeiter Winfried Enderle von der Polizei am Dienstag im Ordnungs-Aussschuss des Stadtrates erläutert.

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