Meiner Jubiläumsschilder sehen wieder aus wie neu

Meine.  Die Ortsschilder von der 1000-Jahr-Feier brauchen eine Frischekur – der Heimatverein verabreicht sie ihnen.

Otto Klie (von links), Harald Wentzel und Knut Huwer vom Geschichts- und Heimatverein in Meine haben das erste Schild repariert.

Otto Klie (von links), Harald Wentzel und Knut Huwer vom Geschichts- und Heimatverein in Meine haben das erste Schild repariert.

Foto: Reiner Silberstein

Wie doch die Zeit vergeht! Gerade mal 13 Jahre ist es her, dass die Gemeinde fünf hölzerne Schilder an den Ortseingängen von Meine hat aufstellen lassen – als Hinweis auf die große 1000-Jahr-Feier von 2007. Nun waren die bunten Tafeln mit Mühlenemblem selbst arg in die Jahre gekommen. Der Geschichts- und Heimatverein setzt sie wieder instand.

„Das ist Nummer Eins“, verkündet Harald Wentzel stolz und stellt sich zusammen mit Otto Klie und Knut Huwer daneben – den Akku-Schrauber im Anschlag. Viele, viele Stunden hätten die drei zusammen mit Udo Bornemann und Dieter Nolte die Holzkonstruktion wieder auf Vordermann gebracht. „Die Füße waren total vergammelt“, so Wentzel. Drei der Schilder drohten, zum Sicherheitsrisiko zu werden.

Also haben die Heimatfreunde gesagt, sie übernähmen den Job. Sie demontierten das Altholz, schliffen, sägten, bohrten, und strichen alle Teile neu. Der Bauhof half, die Teile zu transportieren. Dabei war das Auseinanderbauen gar nicht so einfach: „Das haben die Schüler damals gut gemacht“ – die Schilder waren in der Hauptschule in Meine gezimmert worden.

Nun liege schon Tafel Nummer Zwei in der Werkstatt. Im Laufe des Jahres wollen die Vereinsmitglieder alle fünf sanieren. Aber nicht alle brauchen so eine Intensivkur wie das erste Schild: „Zwei können wir direkt vor Ort behandeln.“

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