Wichtige Bundesstraße im Harz nach Geröllabgang weiter gesperrt

Goslar.  Laut einer Sprecherin soll die die Straße mindestens bis zum Wochenende gesperrt sein. Vergangene Woche waren Felsbrocken auf mehrere Autos gestürzt.

Bei dem Geröllabgang im Harz ist auch eine Skulptur beschädigt worden (Symbolbild).

Bei dem Geröllabgang im Harz ist auch eine Skulptur beschädigt worden (Symbolbild).

Foto: Daniel Karmann / dpa

Die von Touristen und Motorradfahrern gern genutzte Bundesstraße 498 an der Okertalsperre im Harz ist nach einem Geröllabgang weiter unpassierbar. Die Sperrung zwischen dem Ortsausgang Goslar/Oker und der Weißwasserbrücke an der Talsperre werde noch mindestens bis zum Wochenende andauern, sagte eine Sprecherin der Landesbehörde für Straßenbau in Goslar am Montag.

In Höhe einer Gaststätte waren in der vergangenen Woche mehrere Felsbrocken auf geparkte Autos gestürzt. Sie hatten nach Polizeiangaben außerdem eine Skulptur beschädigt.

B83 seit über einem Jahr gesperrt

Noch sehr viel länger gesperrt als die B489 im Harz bleibt die Bundesstraße 83 im Wesertal. Die Sicherungsarbeiten an dem 80 Meter hohen Steilhang oberhalb der Fahrbahn bei Steinmühle (Kreis Holzminden) werden nach Angaben der Landesbehörde für Straßenbau in Hameln nicht vor Ende 2020 abgeschlossen sein.

Die B83 ist seit dem Frühjahr 2018 wegen drohender Felsabstürze gesperrt. Die aufwändigen Sicherungsarbeiten sollen rund zehn Millionen Euro kosten. dpa

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