Traktor steht nahe Wendhausen in Flammen

Wendhausen.  Die Flammen eines Traktorbrandes nahe Wendhausen hätten auch auf ein großes Waldgebiet übergreifen können. Die Feuerwehr verhindert das.

Auf einer Ackerfläche nördlich von Wendhausen hat am Mittwoch ein Traktor gebrannt. Die Feuerwehren Essehof, Essenrode, Lehre und Wendhausen waren im Einsatz.

Auf einer Ackerfläche nördlich von Wendhausen hat am Mittwoch ein Traktor gebrannt. Die Feuerwehren Essehof, Essenrode, Lehre und Wendhausen waren im Einsatz.

Foto: Dirk Fochler / regios24

Das schnelle Eingreifen der Feuerwehren aus Essehof, Essenrode, Lehre und Wendhausen verhinderte am Mittwoch einen größeren Flächenbrand nördlich von Wendhausen. Ein Traktor war bei Mäharbeiten in Brand geraten.

Obwohl die ersten Einsatzkräfte nur wenige Minuten nach ihrer Alarmierung um 13.34 Uhr am weit außerhalb der Wendhausener Ortslage gelegenen Brandort eintrafen, konnten sie den Totalschaden des Traktors nicht mehr abwenden. Vom Motorraum ausgehend breitete sich das Feuer rasend schnell aus. Trotz des Einsatzes eines Schaumrohres sowie vier, wasserführenden C-Rohren blieb vom Traktor nur noch ein Gerippe übrig.

Der Traktorfahrer, ein Mitarbeiter des Julius-Kühn-Institutes, hatte zunächst versucht, mit Arbeitshandschuhen das Ausbreiten des Feuers zu unterdrücken. Da dieser Löschversuch erfolglos war, rief er sogleich die Feuwehr. Insgesamt 34 Einsatzkräfte aus Essehof, Essenrode, Lehre und Wendhausen sowie ein Wagen des Rettungsdienstes aus Königslutter waren umgehend zur Stelle.

Im Pendelverkehr wurde das Löschwasser aus Wendhausen herbeigeschafft. Schnell breiteten sich die Flammen auch in dem staubtrockenen Grasbewuchs der landwirtschaftlichen Fläche aus. "Gut 4000 Quadratmeter mussten wir ablöschen", berichtete Einsatzleiter Jan Wehrstedt. Der Brandort lag nur wenige Hundert Meter vom großen Buchenwald, der sich zwischen Braunschweig und Wolfsburg erstreckt, entfernt. Problemlos hätte sich das Feuer durch den trockenen Bewuchs bis zum Wald ausbreiten können. Doch mit den insgesamt vier wasserführenden Löschfahrzeugen aus Essenrode, Lehre und Wendhausen konnte ausreichend Löschmittel zum Eindämmen des entstehenden Flächenbrandes herbei geschafft werden. Nach knapp drei Stunden konnten die Einsatzkräfte wieder in ihre Gerätehäuser einrücken.

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