In Büddenstedts Partnerstadt gibt es ein großes Fest

Mondeville/Büddenstedt.  Helmstedts Bürgermeister Wittich Schobert ist in Büddenstedts Partnerstadt Mondeville zu Gast. Wir begleiten ihn auf seiner Reise.

Empfang vor dem alten Rathaus von Mondeville: Jens Schulze, Liliane Deloriere, die Präsidentin des Partnerschaftsvereins mit Frankreich, Didier Flaust, Maryde Genard, stellvertretende Bürgermeisterin in Mondeville, Palmyre Kozik, Vizepräsidentin des Partnerschaftsvereins, Bürgermeister Wittich Schobert, Nathalie Kozik, Jean-Luc Kozik, Cornelia Kozik, Jean-Marc Kozik.

Empfang vor dem alten Rathaus von Mondeville: Jens Schulze, Liliane Deloriere, die Präsidentin des Partnerschaftsvereins mit Frankreich, Didier Flaust, Maryde Genard, stellvertretende Bürgermeisterin in Mondeville, Palmyre Kozik, Vizepräsidentin des Partnerschaftsvereins, Bürgermeister Wittich Schobert, Nathalie Kozik, Jean-Luc Kozik, Cornelia Kozik, Jean-Marc Kozik.

Foto: Erik Beyen

Gut zehn Stunden Fahrt, das ist ordentlich. Helmstedts Bürgermeister Wittich Schobert ist seit Mittwochabend zu Gast im französischen Mondeville bei Caen. Seit 1973 pflegt die exakt 10.003 Seelen zählende Kleinstadt in der Normandie eine Partnerschaft mit Büddenstedt.

Am 18. Juli feiern die Menschen dort ihren Tag der Befreiung vor 75 Jahren, le jour de la Libération. Am 6. Juni 1944 waren alliierte Truppen in der Normandie gelandet, um Europa aus dem Würgegriff der NS-Aggressoren zu befreien. Sechs Wochen sollte es noch dauern, bis auch Mondeville frei war.

Für Wittich Schobert ist die Reise dorthin nicht nur der Quasi-Antrittsbesuch als Bürgermeister für die Büddenstedter. „Mir liegt viel daran, die Partnerschaft zu intensivieren und mit noch mehr Leben zu erfüllen“, erklärte er am Mittwochabend bei einem ersten kleinen Empfang. Mit dabei ist auch Jens Schulze, der Leiter des Büros des Rates. Wir begleiten die Herren auf ihrer Reise in die Vergangenheit und bei ihrem Aufbruch in eine europäische Zukunft. Denn das ist das erklärte Ziel der Gastgeber: Augen öffnen für Europa und die Welt, eine Ansage, die sie ganz besonders an die junge Generation richten.

Neben den beiden Offiziellen aus Helmstedt sind auch Delegationen aus Kanada und England angereist, zwei der Nationen, die sich am D-Day beteiligt hatten. Auf ihrem Programm steht unter anderem ein offizieller Empfang am Donnerstagabend. Alle zusammen wollen sie mit den Menschen die Freiheit, la liberté, im Rahmen eines Bürgerabendessens, ein repas partagé, bei Musik feien. Die Stadt spendiert das Fleisch, Getränke, Salat, Brot und viele anderen Leckereien bringen die Menschen mit. Wir tauchen bei dieser Gelegenheit in das Leben der Menschen ein, sprechen mit Zeitzeugen und schauen uns vor allen Dingen einige Orte des Geschehens an.

Mehr dazu lesen Sie in der Samstag-Ausgabe.

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