Bulldogge „Rocky“ löst in Helmstedt eine Schlägerei aus

Helmstedt.  Der Streit um eine Hundehinterlassenschaft artete vor einem Mehrfamilienhaus in der Leipziger Straße aus. Zwei Streifenwagen sind im Einsatz.

Nach der Schlägerei müssen die beiden beteiligten Helmstedter mit einer Strafanzeige wegen wechselseitiger Körperverletzung rechnen.

Nach der Schlägerei müssen die beiden beteiligten Helmstedter mit einer Strafanzeige wegen wechselseitiger Körperverletzung rechnen.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa

Zwei Streifenwagen der Polizei Helmstedt erhielten am Freitagabend gegen 22.30 Uhr einen ungewöhnlichen Einsatz zu einer Schlägerei in der Leipziger Straße. Laut Polizei hatte ein 57-Jähriger seine Französische Bulldogge „Rocky" auf einer Grünfläche vor einem Mehrfamilienhaus ihr Geschäft verrichten lassen, was ein 37-Jähriger von seinem Balkon aus kritisch beobachtete.

„Zwischen den beiden Helmstedtern gab es zunächst einen heftigen Wortwechsel, der sich anschließend auf der Grünfläche fortsetzte und in einer ausufernden Keilerei endete“, heißt es im Polizeibericht.

Beide Kontrahenten verletzen sich bei dem Streit

Der Jüngere habe angegeben, dass der Hundehalter zusätzlich seine Bulldogge auf ihn gehetzt habe. „Zeugen schilderten später, dass beide Streithähne auf der Grünfläche mit Fäusten aufeinander einschlugen“, berichtet die Polizei. Die Beamten dokumentierten das Geschehen durch Fotos von den blutigen Verletzungen, die beide Kontrahenten an ihren Händen und im Gesicht erlitten hatten. „Auch die Bulldogge Rocky beteiligte sich an dem Streit und verteidigte ihr Herrchen“, teilt die Polizei mit.

Beide Helmstedter müssen nun mit einer Strafanzeige wegen wechselseitiger Körperverletzung rechnen. Allein die Bulldogge wird sicher straffrei bleiben.

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