Helmstedter Autorin hat Buch über „Grünes Band“ geschrieben

Helmstedt.  Todesstreifen, Lebenslinie – was ist aus der ehemaligen innerdeutschen Grenze geworden? Beatrix Flatt hat dazu ein Buch verfasst.

Über „Begegnungen am Grünen Band" hat Beatrix Flatt ein Buch verfasst.

Über „Begegnungen am Grünen Band" hat Beatrix Flatt ein Buch verfasst.

Foto: Privat

Die Autorin Beatrix Flatt bietet demnächst zwei Lesungen mit Texten aus ihrem jüngst erschienen Buch „Grenzenlos – Begegnungen am Grünen Band“ an. Am Donnerstag, 9. Juli, lädt die Helmstedterin in Kooperation mit der Buchhandlung julius.buch zu einem kleinen Spaziergang auf dem Kolonnenweg mit anschließender Lesung am Grenzdenkmal in Beendorf ein. Am Freitag, 17. Juli, gibt es eine Lesung in Kooperation mit Sonja Knieke (Muttis Suppenküche, Muttis Bahnhofsbistro) im Helmstedter Bahnhof, der als Grenzbahnhof berühmt wurde.

Das Grüne Band entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze ist ein Mahnmal und ein Friedensprojekt. Dort wo sich zu Zeiten des Kalten Krieges feindliche Armeen aufgerüstet gegenüberstanden, darf sich seit Herbst 1989 die Natur entfalten.

Auf diesem ehemaligen Todesstreifen, der sich aus Sicht von Beatrix Flatt zu einer Lebenslinie entfaltete, wanderte die Autorin im vergangenen Jahr in 63 Tagesetappen 1400 Kilometer. Dabei machte sie Interviews mit Menschen, die dort leben, arbeiten oder sich engagieren. Einen Teil ihrer Reportagen hat sie in einem Buch veröffentlicht.

Sowohl das Grenzdenkmal in Beendorf direkt am Grünen Band als auch der Helmstedter Bahnhof sind Symbole für die Überwindung der Deutschen Teilung. Beatrix Flatt wird jeweils unterschiedliche Texte aus ihrem Buch lesen.

So mache es durchaus Sinn, beide Veranstaltungen an den unterschiedlichen historischen Orten zu besuchen. Treffpunkt am 9. Juli ist um 18 Uhr am Grenzdenkmal Beendorf. Es empfiehlt sich, eine Sitzgelegenheit wie Decke oder Stuhl mitzubringen und auf festes Schuhwerk zu achten. Anmeldungen sind möglich in der Buchhandlung julius.buch, Neumärker Straße 4 in Helmstedt, Telefon (0 53 51) 2511, oder unter info@juliusbuch.de.

Anmeldungen für die Lesung am 17. Juli ab 18 Uhr im Bahnhof Helmstedt, zu der auch ein kleiner Snack gereicht wird, nimmt Sonja Knieke, Markt 6, in Helmstedt, Telefon (0173) 5 79 70 14 oder unter sonni-sunshine@gmx.de entgegen. Alle Teilnehmenden werden gebeten, die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten sowie einen Mund- und Nasenschutz mitzubringen. pax

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