Unfall in Anlage zur Müllverbrennung – Mann übersteht Sturz

Büddenstedt.  Kollegen und die Feuerwehr befreiten einen gestürzten Mann aus der Revisionsklappe eines Kessels. Er trug leichte Verletzungen davon.

Vier Ortsfeuerwehren wurden zur Müllverbrennungsanlage Buschhaus alarmiert, um eine leicht verletzte Person aus einem Kessel zu befreien. Die Anlage war abgeschaltet.

Vier Ortsfeuerwehren wurden zur Müllverbrennungsanlage Buschhaus alarmiert, um eine leicht verletzte Person aus einem Kessel zu befreien. Die Anlage war abgeschaltet.

Foto: Alexander Weis / Feuerwehr Helmstedt

Die Feuerwehr hat am Mittwochabend einen Arbeiter befreit, der in der Müllverbrennungsanlage Buschhaus der Firma Energy from Waste (EEW) in einen Teil einer Anlage gestürzt war. Als die Feuerwehr gegen 19.30 Uhr eintraf, öffneten Mitarbeiter eine Revisionsklappe. Nach Auskunft der Feuerwehr war die Person dort etwa fünf bis sieben Meter tief gestürzt und ansprechbar.

Feuerwehr und Betriebspersonal befreiten den Mann und übergaben sie dem Rettungsdienst. Nach ersten Einschätzungen trug er leichte Verletzungen davon. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren aus Helmstedt, Büddenstedt, Offleben und Reinsdorf-Hohnsleben unter der Leitung von Sven Goldmann.

Anlage war in Inspektion

Auf unsere Nachfrage zum Unfallhergang erläuterte EEW-Pressesprecher Ronald Philipp: „Die TRV Buschhaus befindet sich zur Zeit in einem planmäßigen Inspektionsstillstand. Teil dieser Inspektion sind auch Wartungsarbeiten im Inneren des Kessels. Aus bislang noch ungeklärter Ursache ist ein Mitarbeiter des damit beauftragten Fachunternehmens beim Verlassen des Kessels gestürzt.“

Betriebseigene Experten hätten bereits gestern mit der Ursachenanalyse begonnen, ergänzte Guido Lücker, Technischer Geschäftsführer von EEW Helmstedt. „Wenn die Ergebnisse zum Unfallhergang vorliegen, haben wir die notwendige Klarheit und können entscheiden, ob Betriebsabläufe angepasst werden müssen“, so Lücker weiter. In jedem Fall wünsche er dem verunfallten Mitarbeiter des beauftragten Dienstleisters alles Gute und eine baldige Genesung.

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