Brand in Ingeleben

Großeinsatz für die Heeseberg-Feuerwehren in Ingeleben

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Sämtliche Feuerwehren der Samtgemeinde Heeseberg rückten am späten Montagabend nach Ingeleben aus.

Sämtliche Feuerwehren der Samtgemeinde Heeseberg rückten am späten Montagabend nach Ingeleben aus.

Foto: Andreas Meißner/Feuerwehr

Ingeleben.  Rund 70 Einsatzkräfte löschen ein Feuer in einem Heizungsraum eines Hauses in der Neinstedter Straße in Ingeleben. Personen waren nicht im Gebäude.

Zu einem Brand nach Ingeleben rückten am Montagabend die Feuerwehren der Samtgemeinde Heeseberg aus. Gegen 23.15 Uhr war ein Feuer in einem Heizungsraum eines Hauses in der Neinstedter Straße gemeldet worden.

„Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage“, berichtet Feuerwehrsprecher Andreas Meißner. „Personen waren nicht mehr im Gebäude, so das die Feuerwehr umgehend mit der Brandbekämpfung beginnen konnte.“

Mehrere Trupps unter Atemschutz im Einsatz

Um eine Ausbreitung auf das Wohnhaus zu verhindern, wurden eine Riegelstellung aufgebaut und mehrere Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Aus diesem Grund wurden noch Feuerwehren aus der Samtgemeinde nachgefordert, ebenso der „Abrollbehälter Atemschutz“ der Kreisfeuerwehr.

„Um 1.12 Uhr wurde ,Feuer aus’ gemeldet“, teilt Meißner mit. „Wie es zu dem Brand gekommen ist, kann seitens der Feuerwehr nicht gesagt werden.“ Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte vor Ort. Darunter sämtliche Wehren der Samtgemeinde Heeseberg, ein Rettungswagen aus Schöningen, die Kreisfeuerwehr, die Polizei sowie der Abschnittsleiter-Süd.

Die Brandursache sei noch unklar, teilte die Polizei am Dienstag mit. Das Feuer sei in einem Heizungsraum in einem Nebengebäude der Wohnanlage ausgebrochen. Die Hauseigentümer hätten gegen 23.05 Uhr Brandgeruch wahrgenommen. „Als der Hauseigentümer zur Heizungsanlage in dem Nebengebäude schaute, bemerkte er, dass der Raum rauchgefüllt war und Feuerschein“, erklärte ein Sprecher.

Während der Mann mit ersten Löscharbeiten begann, alarmierte seine Frau die Feuerwehr. In dem Nebengebäude, in dem sich die gesamte Heizungs- und Photovoltaikanlage befindet, wurden laut Polizei die technischen Geräte, Verkabelungen und Rohre in Mitleidenschaft gezogen, teilweise oder sogar ganz zerstört. Am Nebengebäude selbst entstand ebenfalls Gebäudeschaden. Wie hoch dabei der Gesamtschaden ist, werden die weiteren Ermittlungen ergeben.

Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt und mit den Untersuchungen zur Brandursache begonnen. Dabei suchen die Ermittler Zeugen, die Hinweise zur Brandentstehung geben können. Zuständig ist das Polizeikommissariat in Helmstedt, Rufnummer 05351/521-0.

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