Wald bei Königslutter

Wolfsburger Firma pflanzt am Elm fast 4.000 Bäume

Mitarbeiter und Kunden des IT-Betriebs halfen, die Setzlinge auf etwa fünf Hektar Fläche auszubringen

Mitarbeiter und Kunden des IT-Betriebs halfen, die Setzlinge auf etwa fünf Hektar Fläche auszubringen

Foto: Foto: DOS Software-Systeme GmbH

Königslutter.  Fast 4.000 Bäume haben knapp 25 fleißige Helfer in die Erde bekommen. Sie sollen die Schäden der vergangenen Jahre kompensieren helfen.

Die Firma DOS Software-Systeme hat 3000 Douglasien sowie 700 Lärchen im Königslutteraner Ortsteil Lelm gepflanzt. Die Pflanzaktion habe ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit sein sollen, wie die Firma bekannt gab.

Auf einer Fläche von etwa fünf Hektar hatte der Borkenkäfer in den vergangenen Jahren im Elm für ein massiges Baumsterben gesorgt. „Als Unternehmen haben wir eine besondere Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt. Nachhaltigkeit geht uns alle etwas an. Deswegen hatten wir auch Kunden aus dem Wolfsburger Raum zum Mitmachen an der Aktion eingeladen“, erklärt Axel Köppen, Geschäftsführer der Softwarefirma.

Trockenheit schwächt die Bäume

An zwei Tagen konnten mit 20 Mitarbeitern und fünf Kunden so rund 20 Prozent der betroffenen Fläche unter Anleitung erfahrener Baumpflanzer der Forstgenossenschaft aufgeforstet werden. „Der Borkenkäfer macht den Fichten bei uns zu schaffen. Aufgrund des Klimawandels haben wir neben den Stürmen zunehmend lange Trockenperioden. Das schwächt die Fichten, da diese viel Feuchtigkeit benötigen, um ihren natürlichen Schutzschild, den Harzfluss, aufrecht zu erhalten. Fehlt ihnen dafür Wasser, hat der Borkenkäfer leichtes Spiel. Er bohrt sich durch die Rinde, legt seine Eier darunter ab und die Larven fressen sich dann am Stamm entlang“, erklärte Friedrich Maushake, Vorstand der Forstgenossenschaften aus der Region Braunschweig. Daher entschied die Forstgenossenschaft, die Fläche mit Douglasien sowie Lärchen aufzuforsten, denn diese finde der Borkenkäfer eher uninteressant.

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