Endspurt: Gemeinde Lehre könnte Glasfasernetz bekommen

Lehre.  Bisher haben sich nur 33 Prozent der Lehrer Haushalte für einen Glasfaseranschluss entschieden – erst bei 40 Prozent beginnt der Anbieter den Ausbau.

Die Ortsratsmitglieder Beate Kitschke (von links), Diana Siedentopf, Andreas Schneider-Adamek, Marcus Behrens, Heinrich Köther und Bernd Krüger werben für den Ausbau des Glasfasernetzes in allen acht Ortschaften der Gemeinde Lehre.

Die Ortsratsmitglieder Beate Kitschke (von links), Diana Siedentopf, Andreas Schneider-Adamek, Marcus Behrens, Heinrich Köther und Bernd Krüger werben für den Ausbau des Glasfasernetzes in allen acht Ortschaften der Gemeinde Lehre.

Foto: dirk fochler / Regios24

Der Endspurt läuft, noch bis zum 22. Juni können sich die Einwohner der Gemeinde Lehre im Rahmen einer so genannten Nachfragebündelung entscheiden, ob sie einen kostenlosen Glasfaser-Hausanschluss für schnelles Internet haben möchten.

Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser und die Gemeinde Lehre haben den Ausbau eines Glasfasernetzes in definierten Ausbaugebieten im Gemeindegebiet vereinbart. Damit soll den Einwohnern in den acht Ortschaften der Gemeinde der Zugang zum derzeit wohl schnellsten Breitbandanschluss, dem Glasfaseranschluss bis ins Haus, ermöglicht werden. Bisher haben sich 33 Prozent der Haushalte, die in den definierten Ausbaugebieten liegen, für einen kostenlosen Glasfaser-Hausanschluss entschieden. Allerdings wird die Deutsche Glasfaser nur dann ein Netz bauen, wenn sich mindestens 40 Prozent aller anschließbaren Haushalte im Gemeindegebiet für einen Vertrag entscheiden.

„Es wäre ein Rückschritt für die Entwicklung unserer Gemeinde, wenn der Glasfasernetzausbau scheitern sollte. Schnelles Internet gehört inzwischen zur Daseinsvorsorge und ist insbesondere auch für die wirtschaftliche Entwicklung einer Kommune von hoher Bedeutung“, argumentierte jüngst Andreas Schneider-Adamek (CDU) auf der jüngsten Ortsratssitzung in Lehre.

Schon im Vorfeld hatten alle acht Ortsbürgermeister der Gemeinde den geplanten Glasfaser-Netzausbau begrüßt und auch dafür intensiv geworben. Auch Gemeindebürgermeister Andreas Busch steht uneingeschränkt hinter dem Projekt: „Die Entscheidung für einen Glasfaseranschluss ermöglicht die Teilhabe an einer modernen und zukunftsweisenden Technologie. Deshalb sollten wir die sich bietende Chance nutzen und die Weichen für die Zukunft stellen.“

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder