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Sechs Autoren haben auf unserer Regionsseite eine eigene Kolumne: Susanne Jasper, Jacqueline Carewicz, Birte Reboll, Harald Likus, Thomas Parr und Tessa Cordes.

Teig in seiner schönsten Form

Die Bekanntesten sind die Spaghetti, sehr dick heißen sie Spaghettoni und sehr dünn sind es Spaghettini.

Wer beim Italiener Nudeln bestellt, erweist sich als Kulturbanause. Nudeln (vom Wortstamm her verwandt mit dem Knödel), bezeichnen etwas Verdicktes, Klumpiges. Der Italiener bereitet Pasta zu. Pasta bedeutet Teig. Man könnte sagen, die Italiener servieren Teig in seiner schönsten Form. Aber Schönheit hin oder her, auf Speisekarten gerät der Gast oftmals ins Schlingern, denn jede Pasta-Form hat selbstverständlich ihren eigenen Namen. Beginnen wir mit den langen italienischen Nudeln. Die Bekanntesten sind die Spaghetti, sehr dick heißen sie Spaghettoni und sehr dünn sind es Spaghettini. Bandnudeln heißen Tagliatelle, sind sie sehr schmal, werden sie Trenette genannt. Die ganz breiten Tagliatelle sind dagegen die Papardelle. Als Nest werden die Bandnudeln Fettuccine genannt. Bei den kurzen Nudeln ähneln die Fusilli unseren Spirelli. Tortellini sind rund und gefüllt, Tortelloni taschenartig und gefüllt. Ähnlich sind sie den Ravioli. Die Muschel-Nudeln heißen Conchiglie, die Hörnchen Chifferi; Orecchiette sind kleine Öhrchen. Lernen Sie es besser auswendig, bevor das Essen kalt wird.

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