Seid nett zueinander: „Für diese Begegnung bin ich sehr dankbar“

Im Rahmen unserer Aktion „Seid nett zueinander“ schildern Leserinnen und Leser uns ihre Erlebnisse und sagen ihren Helfern Danke.

Ein Busfahrer brachte einen Erstklässler in Helmstedt sicher nach Hause.

Ein Busfahrer brachte einen Erstklässler in Helmstedt sicher nach Hause.

Foto: Arne Dedert / dpa

Ina Raddatz aus Emmerstedt schreibt, wie ein Busfahrer ihren Sohn sicher nach Hause brachte:
„Wir kommen aus Emmerstedt und unser sechsjähriger Sohn geht in Helmstedt in die erste Klasse einer Grundschule. Vor einigen Tagen wollte er das erste Mal zusammen mit einem Freund per Bus nach Hause fahren. Sein Freund steigt bereits eine Haltestelle früher aus und wir hatten verabredet, dass er nur eine Station weiter fährt und ich an der Haltestelle dann auf ihn warte.

Das tat ich auch, der Bus kam, einige Kinder stiegen aus, die Türen gingen zu, aber mein Sohn war nicht dabei. Ich lief eilig nach Hause, holte das Auto und fuhr zur nächsten Haltestelle. Keine Spur von ihm. Völlig panisch rief ich die KVG an und schilderte das Geschehene. Der Herr am Telefon unterbrach mich und teilte mir mit, dass sich der Busfahrer bereits in der Zentrale gemeldet habe und, dass er mit einem ziemlich aufgelösten Jungen jetzt erstmal nach Königslutter fährt.

Der Mitarbeiter der KVG hat den Busfahrer dann informiert, dass er bitte über Emmerstedt zurückfahren möge, und nicht, wie geplant, direkt zum Betriebshof. Zwanzig Minuten später stand ich an der Haltestelle, mein Sohn saß mit Tränen in den Augen vorne im Bus und der unglaublich nette Busfahrer hat nochmal bekräftigt, dass das kein Problem war, und er das gern gemacht hat. Mit diesem Schreiben möchte ich für Busfahrer und die KVG eine Lanze brechen. Ich bin sehr dankbar für diese nette Begegnung.“

Durch schnelles Eingreifen Schlimmeres verhindert

Betty Minstedt erlebte nach einem Sturz viel Hilfsbereitschaft von zwei Männern:
„In diesen Zeiten, wo das Miteinander im Alltag sehr viel rauer geworden ist, freut es mich besonders, die fürsorgliche Hilfe zweier junger Männer hervorheben zu können: Nach einem bösen Sturz richteten sie mich mit aller Vorsicht und Sorgfalt wieder auf und geleiteten mich zurück zu meiner Wohnung. Sie empfahlen mir außerdem, einen Notarzt zu rufen. Auf jeden Fall wurde durch das schnelle Eingreifen Schlimmeres verhindert. Auf diesem Wege den Herren, denen ein netteres und achtsameres Miteinander selbstverständlich ist, nochmals herzlichen Dank.“

Die Frau blieb bei mir, bis die Polizei kam

Birgrid Mallas aus Salzgitter schildert die Hilfsbereitschaft nach einem Unfall:

„Im April hatte ich auf der Peiner Straße in Lebenstedt einen Autounfall. Ein anderes Fahrzeug stand mit seiner Front in meiner Fahrerseite, meiner Fahrertür. Wegen einer Gehbehinderung konnte ich nicht auf den Beifahrersitz klettern, um auszusteigen.

Eine Frau aus Lengede, die auf dem Weg zum Einkaufen war, hielt an, kam zu mir und blieb bei mir im Auto sitzen, bis die Polizei kam. Ihren Namen verriet sie nicht und von besonderem Dank wollte sie auch nichts wissen. Trotzdem an dieser Stelle dieser Frau und allen anderen Helfern vielen, vielen herzlichen Dank!“

Seien Sie dabei!

Worüber haben Sie sich gefreut? Schildern Sie uns Ihre Erlebnisse: Berichten Sie uns von schönen Begegnungen oder von besonderer Hilfsbereitschaµft.

Schicken Sie uns per E-Mail an seidnettzueinander@bzv.de oder per Post an das BZV Medienhaus, Chefredaktion, Hintern Brüdern 23, 38100 Braunschweig Ihre Geschichten.

Zeigen Sie außerdem Flagge mit unseren kostenlosen Aufkleber, die in den Service-Centern unserer Zeitung ausliegen.

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