#mutmacher – Abgeordnete Pahlmann: Krise als Chance für Familien

Hannover.  In der Corona-Krise den Kopf in den Sand stecken? Kommt nicht in Frage! In diesem Sinne starten wir hier die Aktion #mutmacher.

Auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann aus Gifhorn macht in Zeiten der Corona-Krise Mut.

Auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann aus Gifhorn macht in Zeiten der Corona-Krise Mut.

Foto: Stella von Saldern

Liebe Leserin, lieber Leser, die Bundeskanzlerin nennt Corona die größte Herausforderung für unser Land seit dem Zweiten Weltkrieg. Viele von uns machen sich große Sorgen, um Gesundheit, Angehörige, Arbeitsplätze. Deshalb laden wir sachkundige Menschen aus Niedersachsen und unserer Region ein, in einer Videobotschaft ihre Einschätzung abzugeben – und zu sagen, was ihnen Mut macht.

Die Aktion heißt #mutmacher. Nicht weil wir Dinge schönreden wollen, sondern weil unser Land große Stärken hat, die wir in der Krise nicht vergessen sollten. Die Resonanz ist überwältigend – die ersten Videos sind schon da, obwohl wir noch gar nicht alle einladen konnten, deren Statement wir Ihnen anbieten möchten.

Das sagt die CDU-Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann aus Gifhorn:

Mutmacher Ingrid Pahlmann
Mutmacher Ingrid Pahlmann

Die Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann (CDU) dankt den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Disziplin in der Corona-Krise. „Ich weiß, es ist schwer“, sagt sie in ihrem eindringlichen Video für unsere Aktion #mutmacher. Älteren oder pflegebedürftigen Angehörigen die Nähe nicht geben zu können, tue weh. „Aber Sie schenken diesen Menschen die Möglichkeit, gesund zu bleiben.“

Für Familien mit Kindern bedeute die Krise dagegen ein Zusammenrücken – was auch nicht immer leicht sei, „weil man es nicht mehr richtig gewöhnt ist“. Die Kinder nicht in der Schule, die Eltern nicht am Arbeitsplatz - für Pahlmann ist das nicht nur ein Stressfaktor. „Begreifen Sie es auch als Chance. Wir haben so viele Möglichkeiten, Familie richtig zu leben, wie man es sich wünschen könnte, wenn die Zeit einfach fehlt. Lesen, miteinander basteln, miteinander kochen, neue Dinge ausprobieren – das kann auch wieder eine neue Chance fürs Familienleben sein.“

Pahlmann zollt denjenigen ihren Respekt, die in der Krise ihre Betriebe in Gang hielten. Die Hilfen des Bundes und des Landes seien mit nie gekannter Schnelligkeit gekommen. „Oft sind sie nur Tropfen auf den heißen Stein“, sagt die Abgeordnete. Aber sie böten die Chance, die schwere Zeit durchzustehen.

Das sagt Bundesarbeitsminister Hubertus Heil:

Mutmacher Hubertus Heil
Mutmacher Hubertus Heil

SPD-Politiker Heil hat die solidarische Gemeinsamkeit der Bürgerinnen und Bürger in der Corona-Krise gewürdigt. „Gerade in schwierigen Zeiten beweist sich der Charakter. Das soll Helmut Schmidt mal gesagt haben. Und wir sind in außergewöhnlichen Zeiten. Ich finde, dass ganz, ganz viele Menschen das Richtige tun. Bürgerinnen und Bürger halten sich an die Regeln, um das Leben und die Gesundheit ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger zu schützen“, sagt Heil in seinem Video für unsere Aktion #mutmacher.

Der Minister würdigt besonders die Leistung der Beschäftigten im Gesundheitswesen, in Pflege- und Behinderteneinrichtungen. „Ich bedanke mich bei denen, die unsere Versorgung gewährleisten, an der Supermarktkasse oder am Steuer eines Lkws“, sagte der Minister, nicht ohne den Beitrag der Menschen in der öffentlichen Verwaltung zu würdigen, die mithelfen, die wirtschaftlichen Folgen der Krise zu mildern. „Wir sind ein Land, das zusammenhält. Das finde ich auch in unserer Heimat, der Region Braunschweig.“ Heil sagt, in der Schule habe er von besseren Beispielen mehr gelernt als von abschreckenden: „Ich finde, das sollten wir uns vornehmen.“

Das sagt Annette Schütze, SPD-Landtagsabgeordnete aus Braunschweig:

Mutmacherin Annette Schütze, MdL (SPD)
Mutmacherin Annette Schütze, MdL (SPD)

Die Braunschweiger Landtagsabgeordnete Annette Schütze wünscht sich, dass wir Solidarität und Miteinander aus der Corona-Krise als Werte dauerhaft bewahren. „Dann können wir aus weniger ,Ich’ mehr ,Wir’ machen“, sagt die SPD-Politikerin in ihrer Videobotschaft für unsere Aktion „Mutmacher“.

Die gegenwärtige Situation empfinde sie als Achterbahn der Gefühle: Sorgen um die Gesundheit der Familie und der besonders gefährdeten Menschen einerseits. Andererseits Dankbarkeit für einen Staat, der in der Lage ist, auf diese Krise zu reagieren. „Ich bin dankbar für die Menschen, die jetzt einfach ihren Job machen: die an der Supermarktkasse sitzen, die Pflegenden in den Kliniken, die Feuerwehrleute, die Polizisten – alle, die uns ohne Ansehen ihrer eigenen Sicherheit gut versorgen.“

Sie entdecke jetzt auch ganz viel Kreativität, etwa in den sozialen Medien: Jugendfeuerwehrleute fordern dazu auf, zu Hause zu bleiben, das Staatsorchester sendet musikalische Grüße. „Da zeigt sich, dass Digitalisierung eine Chance sein kann. Und es sind tolle Beispiele dafür, wie man aus einer Krise auch etwas Gutes machen kann.“

Das sagt Lars Dedekind, Propst der Synode der evangelisch-lutherischen Propstei Braunschweig:

Mutmacher: Propst Dedekind
Mutmacher- Propst Dedekind

Es sei schon etwas ungewohnt, per Videobotschaft zu kommunizieren, sagt der Braunschweiger Propst Lars Dedekind in seiner Videobotschaft für unsere Aktion #mutmacher. „So gilt es in diesen Tagen, christliche Nächstenliebe dadurch zu praktizieren, dass wir zumindest in räumliche Distanz treten“, erklärt Dedekind. Man müsse ältere und vorerkrankte Menschen schützen, statt sie durch zu viel Nähe zu gefährden.

Die Botschaft der Kirche verweile allerdings nicht in der Distanz. Pfarrer, Diakone und Mitarbeiter seien telefonisch erreichbar. Mit Telefonketten in den Gemeinden würden alleinstehende Menschen vor Vereinsamung geschützt. Jugendliche aus der Jugendkirche gingen für Senioren einkaufen. „Und wir haben versucht, die digitalen Möglichkeiten zu nutzen, so gut wie wir es können.“ Auf den Internetseiten der Gemeinden und der Propstei stehen Links zu Fernsehgottesdiensten, gestreamten Gottesdiensten – auch aus der Region – und Podcasts. Besonders passend sei in diesen Tagen eine Bibelstelle aus dem zweiten Timotheusbrief: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“

Das sagt Professor Frank Ordon, Präsident des Bundesforschungsinstituts für Kulturpflanzen:

Mutmacher Frank Ordon vom JKI
Mutmacher Frank Ordon vom JKI

Auch die Forscher am Braunschweiger Julius-Kühn-Institut (JKI) erhalten in der Corona-Krise viele Anfragen. Professor Frank Ordon berichtet in seiner Videobotschaft für unsere Aktion #mutmacher sogar von einem „ungekannten Widerhall“: Um die Pflanzenproduktion als Basis der Ernährung sicherzustellen, habe das JKI eine wichtige Beratungsfunktion für die Politik.

Ordon sieht Parallelen zwischen seinem Forschungsgebiet und der Corona-Pandemie: „Krankheitserreger verbreiten sich durch den globalen Handel und Reiseverkehr rasch. Haben es die Erreger erst einmal geschafft, sich im neuen Umfeld zu etablieren, gelten strenge Hygiene- und Quarantänemaßnahmen.“ Abschließend appelliert der JKI-Präsident: „Wir sind keine Fachleute für Humanbiologie und Epidemiologie. Doch ich bitte Sie, den Fachleuten genau zuzuhören und ihre Ratschläge zu befolgen. Nur so haben wir eine Chance, der Corona-Pandemie Herr werden.“ Viele Pflanzenkrankheiten und Schädlinge seien auf diesem Weg bereits besiegt worden.

Das sagt Gerald Witt, Leiter der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar:

Mutmacher Gerald Witt
Mutmacher Gerald Witt

Gerald Witt versteht die Fragen vieler Menschen in der Corona-Krise: Was wird aus meinem Arbeitsplatz? Werden wir im schlimmsten Fall über die Runden kommen? „Ich möchte Sie da beruhigen: Sie müssen sich keine Sorgen machen, dass kein Geld da ist, um Dinge des täglichen Bedarfs zu kaufen oder die Miete zu zahlen. Wir tun alles, damit das kein Problem wird“, sagt Witt in seiner Videobotschaft für unsere Aktion #mutmacher.

Auch wenn die Türen der Arbeitsagenturen für den Publikumsverkehr aus Infektionsschutz geschlossen sind, könnten alle Fragen beantwortet werden. „Wir arbeiten unter Hochdruck im Stillen“, sagt Witt. Ein großer Teil seiner Mitarbeiter sei an den Telefon-Hotlines eingesetzt, ein anderer Teil bereite die Auszahlungen vor.

Das sagt Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann:

Mutmacher Bernd Althusmann
Mutmacher Bernd Althusmann

Bernd Althusmann macht Unternehmern Mut: „Das Land wird die Wirtschaft nicht allein lassen. Darauf können Sie sich verlassen – auch, wenn nicht alles sofort hundertprozentig funktioniert. Gemeinsam werden wir diese Krise überstehen“, sagt der Chef der Landes-CDU in seiner Videobotschaft für unsere Aktion #mutmacher.

Die Corona-Krise zeige, „wie verletzlich wir alle sind – und auch, wie verletzlich unsere international vernetzte Volkswirtschaft ist.“ An der Hotline des Wirtschaftsministeriums habe er die Existenzängste von Unternehmern, Handwerkern und Selbstständigen hautnah erlebt: „Not und Sorgen der Anrufer haben mich tief bewegt.“ Die Landesregierung werde Unternehmen jetzt schnell und unkompliziert helfen.

Das sagt Thomas Hofer, stellvertretender Landesbischof:

Mutmacher Thomas Hofer
Mutmacher Thomas Hofer

„Manchmal habe ich keinen Mut mehr“, bekennt Thomas Hofer, stellvertretender Landesbischof und Aufsichtsratsvorsitzender der Diakonie Niedersachsen, in seiner Botschaft für unsere Aktion #mutmacher. Doch dann sehe er, wie sorgsam und einfühlsam Menschen in diesen Tagen aufeinander achten. „Nicht nur das Virus breitet sich aus, sondern Barmherzigkeit und Nächstenliebe breiten sich aus. Das macht mir Mut.“

Besonders viel denkt der 59-Jährige in diesen Tagen an diejenigen, die im Gesundheitswesen arbeiten. „Schon gilt mein Dank denen, die in der Sorge um unsere gefährdeten Menschen in der ersten Reihe stehen. Pflege, Betreuung, Heilung – das geht nicht im Homeoffice.“ Auch die Erzieherinnen, die in Kitas und die Notbetreuung organisierten, zählt Hofer in diese Kategorie. Diese Menschen seien seine Mutmacher.

Doch es dürfe nicht einfach bei einem schlichten Dankeschön bleiben. Das Diakonische Werk sei tatkräftig dabei, notwendige Unterstützung für Einrichtungen und Träger zu besorgen, um Ertragsausfälle kurzfristig zu kompensieren. „Wir wollen Mut machen, dass wir engagiert mit den Verantwortlichen im Gespräch sind.“

Das sagt Ulrich Löhr, Vorsitzender des Landvolks Braunschweiger Land:

Mutmacher Ulrich Löhr
Mutmacher Ulrich Löhr

Der Chef des Landvolks im Braunschweiger Land, Ulrich Löhr, hat die Bürgerinnen und Bürger beruhigt. Die Landwirte machten ihre Arbeit, damit die Regale in den Supermärkten weiterhin aufgefüllt werden könnten, sagte Löhr in seinem Video für unsere Aktion #mutmacher. Die Wertschätzung für die Landwirtschaft freue seine Kollegen sehr, erklärte Löhr. „Insbesondere haben wir uns über das Angebot von Bürgern und auch von Fridays for Future gefreut, uns zu unterstützen, wenn es an Erntehelfern mangelt.“

Löhr lud alle Interessierten ein: „Wenn Sie jetzt Zeit haben, dann melden Sie sich doch bei Ihrem Nachbarn, der Spargel anbaut, der Kohl anbaut, und bieten Sie sich an. Sie können dort unter freiem Himmel an frischer Luft arbeiten, auch weit genug von anderen Menschen entfernt, um vielleicht auch Ihr eigenes Immunsystem zu stärken.“

Das sagt Michael Kleber, Regionalchef des DGB:

Mutmacher Michael Kleber
Mutmacher Michael Kleber

Der Regionalchef des DGB, Michael Kleber, hat die Bürgerinnen und Bürger zu Solidarität und Mitmenschlichkeit aufgefordert. Genau so wichtig sei die Sicherung der Arbeitsplätze, sagte der Gewerkschafter in seinem Video für unsere Aktion #mutmacher. „Die Regelungen zum Kurzarbeitergeld sollen dazu dienen, die Beschäftigten in den Unternehmen zu halten.“

Das Milliarden-Paket der Bundesregierung stärke den Gesundheitssektor und solle die Unternehmen stützen. „Ich appelliere an die Unternehmen und Verwaltungen, gemeinsam mit den Betriebs- und Personalräten sowie mit den Gewerkschaften nach Lösungen zu suchen, im Sinne der Beschäftigten, im Sinne der Unternehmen.“ Das Ende der Krise und ihre Folgen seien nicht absehbar. „Aber eins steht jetzt schon fest: Wir brauchen eine koordinierte Investitionsoffensive.“

Das sagt Florian Bernschneider, AGV-Geschäftsführer:

Mutmacher Florian Bernschneider
Mutmacher Florian Bernschneider

Der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Region Braunschweig, Florian Bernschneider, hat zur Unterstützung der Wirtschaft in der Corona-Krise gemahnt. „Wir werden in den kommenden Tagen nicht nur an der Stabilisierung unseres Gesundheitswesens, sondern auch an der Stabilisierung unserer Wirtschaft arbeiten müssen“, sagte Bernschneider in seinem Video für unsere Aktion #mutmacher.

Man dürfe nicht vergessen, dass viele bereits vor der Corona-Krise Probleme hatten. Er nannte die Umbrüche in der Autoindustrie, Auswirkungen der Handelskriege auf unsere Exportwirtschaft oder auch die Folgen der Pleite des Reiseveranstalters Thomas Cook für die Reisebranche.

Bernschneider ergriff Partei für die Kleinen. Besonders freiberuflich Tätige stünden von einem Tag auf den anderen vor einer extrem schwierigen Lage.

Das sagt Andreas Kirschenmann, Präsident der IHK:

Mutmacher IHK-Präsident Andreas Kirschenmann
Mutmacher IHK-Präsident Andreas Kirschenmann

Die Corona-Krise ist eine beispiellose Herausforderung – aber sie macht auch unsere Stärken sichtbar. Andreas Kirschenmann, Präsident der IHK Lüneburg-Wolfsburg, sagt in seinem Video für unsere Aktion #mutmacher: „Wir werden aus der Situation lernen, das ist sicher. Viele von Ihnen arbeiten bereits zuhause. Somit sind New Work und digitales Co-Working plötzlich zur Realität geworden – und wir merken, dass wir trotzdem vorankommen.“

Aus neuen Ideen und Impulsen würden neue Chancen: „Vertrauen wir auf unsere Stärken und auf unser starkes Gemeinwesen. Ich bin überzeugt, dass wir als Volkswirtschaft und als Gesellschaft die Kraft haben, diese Krise zu überwinden.“

Kirschenmann appellierte in seinem Video zugleich an die Bürger, alles zu tun, um die Corona-Epidemie zu einzudämmen.

Das sagt Allianz-Geschäftsführer Frank Fabian:

Mutmacher Dr Frank Fabian
Mutmacher Dr Frank Fabian

Frank Fabian, Geschäftsführer der Allianz für die Region, hat vor dem Hintergrund der Corona-Krise die Verdienste der Beschäftigten in den Heil- und Pflegeberufen ins Licht gestellt. „Sie stehen absolut im Mittelpunkt, und sie machen einen Bärenjob“, sagte Fabian in seinem Video für unsere Aktion #mutmacher.

Die Allianz für die Region engagiert sich seit Anfang des Jahres dafür, Fachkräfte aus diesen Berufen für unsere Region zu gewinnen. „Wir wissen: Wir brauchen sie und wir sind stolz auf sie.“ Viele Mitarbeiter von Unternehmen der Region arbeiten nun von Zuhause aus, um das Infektionsrisiko zu senken.

Für Fabian steckt darin eine Chance: „Wir arbeiten mobiler. Wir arbeiten digitaler. Und das wird uns nach der Krise wirklich voranbringen.“ Das Gebot der Stunde sei Achtsamkeit, auf Kollegen, andere Mitmenschen, auf die Familie.

Das sagt Eintracht-Präsident Sebastian Ebel:

Liebe Braunschweigerinnen und Braunschweiger,

schreckliche Nachrichten erreichen uns heute unter anderem aus Italien und Spanien, aber auch aus Deutschland. Über 1000 Verstorbene an einem Tag.

Langsam rollt die Corona Welle auch auf uns zu. Noch kommt das Gesundheitssystem damit klar. Wir alle gemeinsam versuchen, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, damit unser Gesundheitssystem nicht zusammen brechen wird.

Mutmacher Ebel
Mutmacher Ebel

Ich war heute kurz draußen, die Straßen waren leer, die vielen Apelle scheinen zu wirken. Das macht mir Mut. Ich erlebe viel Angst und Sorge, um die Eltern, die Großeltern, um sich selber, um Freunde aber auch um den Arbeitsplatz, die eigene wirtschaftliche Situation. Ich kann dies gut nachvollziehen.

Und ich sehe so viel Ermutigendes: Ärzte, Krankenschwestern, Sprechstundenhilfen und Sanitäter die sich mutig und entschlossen der Bedrohung entgegenstellen. Die Politik in Braunschweig, allen voran unser Oberbürgermeister, die unbürokratisch Entscheidungen trifft, um die Behandlungskapazitäten deutlich zu erhöhen. Kirchengemeinden, die sich um die Schwachen Sorgen.

Ich erlebe viel Vernunft, Solidarität, Liebe für den Nächsten: in der Familie und im Freundeskreis Gute und wärmende Gespräche, Eintracht Fans, die mit Partner den Lebensmitteleinkauf für die besonders Schutzbedürftigen organisieren. Die Eintracht Mitarbeiter und unsere Spieler, die mit ihrem Gehaltsverzicht, das Überleben des Vereins ermöglichen. Die Kassiererin heute Morgen, mit ihren fröhlichen Worten, der Einsatz von vielen Tausenden von Tui-Mitarbeitern, die trotz Gehaltsverzichts alles nur erdenkliche unternehmen, um unsere Kunden sicher nach Deutschland zurückzuholen, Unternehmer, die mit allergrößtem Einsatz versuchen, ihr Unternehmen und dessen Arbeitsplätze zu retten.

Dieses Miteinander, diese Solidarität, dieser Einsatz macht mir Mut für Morgen. Ich erlebe, was wirklich wichtig ist. Vielleicht hatten wir das ein wenig vergessen.

Trotz aller Sorgen wünsche ich mir, dass wir gemeinsam die schwere Zeit durchstehen und die Chancen für das neue Miteinander nutzen.

Vor unserem Staatstheater blühen aktuell wunderschön die Zierkirschen. Diese Frühlingsboten kündigen die hellen Jahreszeiten an. Auch das gibt mir Mut für morgen.

Das sagt der Landesentwicklungs-Beauftragte Matthias Wunderling Weilbier:

Mutmacher Matthias Wunderling Weilbier
Mutmacher Matthias Wunderling Weilbier

Der Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung, Matthias Wunderling-Weilbier, hat die Bürger dazu aufgerufen, alles zu tun, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. „Ich bitte Sie herzlich, sich engagiert zu beteiligen, wenn es darum geht, die Maßnahmen einzuhalten. Vermeiden Sie soziale Kontakte. Es ist die einzige Möglichkeit, um die Ausbreitung dieses Virus zu behindern“, sagt Wunderling-Weilbier im Video für unsere Aktion #mutmacher.

„Das Land Niedersachsen, unsere Republik ist ein starkes Land. Wir stellen uns dieser Herausforderung, und wir werden Lösungen erarbeiten, die letztendlich dazu dienen, dass wir durch diese Krise kommen können.“ Wunderling zeigte sich überzeugt: „Wir werden gemeinsam diesen schwierigen Weg gehen – und wir werden ihn erfolgreich gehen!“

Das sagt IHK-Präsident Helmut Streiff:

Mutmacher Helmut Streiff
Mutmacher Helmut Streiff

IHK-Präsident Helmut Streiff hat die Bürgerinnen und Bürger angesichts der Corona-Krise um Vertrauen und Geduld gebeten. „Ich habe Vertrauen in unsere Forschung, in unsere Wirtschaft und in Personen wie Dietmar Hopp, der mit CureVac vielleicht den richtigen Impfstoff entwickelt. Lassen Sie uns mit Blick auf diese schwierige Zeit verantwortungsvoll handeln und das beste hoffen“, sagte der Braunschweiger Unternehmer in seinem Videobeitrag zu unserer Aktion #mutmacher.

Streiff lobte ausdrücklich die Vorsorge durch die Behörden. Bund, Land und Kommunen handelten mit großer Weitsicht, auch wenn die Dauer der Schließung schwer zu bewältigen sei. „Das Corona-Virus stellt uns vor die größte Herausforderung, die ich bisher erlebt habe“, sagte er. Klar sei, dass „Nachregelungen bei der Schließung von Betrieben unbedingt erforderlich sind“. Der Onlinehandel könne den Wettbewerb verzerren. Streiff appellierte an die Verbraucher, auf Hamsterkäufe zu verzichten. „Die Lebensmittelversorgung ist gesichert. Hamsterkäufe sind für mich unverständlich. Wir sollten aufgrund dieser Situation besonnen agieren.“

Das sagt Ministerpräsident Stephan Weil, um Mut zu machen:

Mutmacher Stephan Weil
Mutmacher Stephan Weil

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat die Bürger Niedersachsens aufgerufen, Zusammenhalt und Disziplin zu üben. In einer Videobotschaft für unsere Aktion #mutmacher sagte Weil, nur so könnten wir der Bedrohung durch das Corona-Virus begegnen. Was hilft, sei „ein Staat, der erkennbar in der Lage ist, seine Regeln auch durchsetzen“, vor allem aber auch „eine Gesellschaft, die mitmacht, die sich solidarisch zeigt, die weiß: jetzt müssen wir uns alle ein wenig diszipliniert verhalten, damit viele Menschen in unserer Gesellschaft eine gute Perspektive haben“.

Er habe volles Zutrauen in unser Gesundheitssystem. Es komme darauf an, dass jeder , der seiner Hilfe bedürfe, sie auch erhalten könne. Weil sagte: Wir brauchen ganz praktische, mitmenschliche Solidarität. Zusammenhalt. Zusammengehörigkeit.“

Er bitte alle, mitzumachen – „durch das eigene Beispiel, die Zahl der sozialen Kontakte zu reduzieren, aber auch durch Nachbarschaftshilfe, durch Hingucken, durch Zuwendung. Und wenn man mit einem Menschen nicht persönlich sprechen darf, dann kann man immer noch mit ihm telefonieren und ihm auf diese Weise zeigen: Wir denken an Euch.“ Weil schloss seine Botschaft mit dem Satz: „Bitte machen Sie alle mit, dann schaffen wir das auch zusammen.“

4717 Infizierte in Niedersachsen – 23 Corona-Tote in Wolfsburg

Die weiteren Videobotschaften unserer Aktion #mutmacher

Mutmacher Hennig Brandes
Mutmacher Hennig Brandes
Mutmacher Wolf-Michael Schmid
Mutmacher Wolf-Michael Schmid
Mutmacher Dunja Kreiser
Mutmacher Dunja Kreiser
Mutmacher Philipp Raulfs
Mutmacher Philipp Raulfs
Mutmacher Immacolata Glosemeyer
Mutmacher Immacolata Glosemeyer
Mutmacher Björn Försterling
Mutmacher Björn Försterling
Mutmacher Jörn Domeier
Mutmacher Jörn Domeier
Mutmacher Friederike Harlfinger und Rüdiger Warnke
Mutmacher Friederike Harlfinger und Rüdiger Warnke
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