„Sie gießen Glück ins Herz“

Eine 100.000-Euro-Spende trudelte in der vergangenen Woche in der Redaktion ein – zugunsten des Braunschweiger Hospizes.

Eine 100.000-Euro-Spende trudelte in der vergangenen Woche in der Redaktion ein – zugunsten des Braunschweiger Hospizes.

Foto: Peter Sierigk / Sierigk Peter

Zu „Anonymer Spender
verschenkt 370.000 Euro“ vom
9. August:

Lieber anonymer Spender: Als ich vergangene Woche von den Spendenaktionen in den Fernsehnachrichten erfuhr, haben auch Sie mir indirekt eine sehr große Freude bereitet. Ich bin zwar keine Leiterin einer sozialen Einrichtung oder eines Tierheimes, aber dennoch erfüllte die Meldung Ihrer großartigen Spenden – stets an die richtigen Einrichtungen, wie ich finde – mein Herz. Damit haben auch Sie mir etwas geschenkt: Den Glauben an wundervolle Menschen mitten in unserer Gesellschaft, für die es mittlerweile viel zu viele negative Adjektive gibt, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte. Es ist wunderbar, was Sie tun. Sie gießen den Menschen Glück ins Herz. Jenen Menschen, die durch ihre zum Teil ehrenamtlichen Tätigkeiten tagtäglich bemüht sind, ein Lächeln auf die Gesichter kranker oder schlechter gestellter Menschen zu zaubern. Genau so etwas, was Sie tun, haben diese unermüdlich mitfühlenden Menschen verdient, um nicht zu resignieren und weiterhin Sinn in ihren freiwilligen Aufgaben zu sehen. Ihnen gebührt daher mehr als nur ein herzliches Danke.

Myriam Kunze, Engelskirchen

Urkunden für den Klimaschutz

Zu „Eine Überlebensfrage der Menschheit“ vom 9. August:

Bei vielen ist die Dringlichkeit, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen, noch nicht angekommen. Das liegt zum Teil an Unwissenheit oder man glaubt den Klimaleugnern oder der AfD. Einige meinen auch, dass man persönlich und auch als Deutschland doch nichts ausrichten könne. Oder man setzt auf Erfindungen oder darauf, dass weltweit etwas geschieht.
So kommt es dazu, dass man es für cool hält, in den Urlaub zu fliegen, oder Autos zu fahren, die mindestens zwei Auspuffe haben, oder man für Fleisch im Angebot Umwege fährt. Ein Vorgarten ist außerdem erst perfekt mit einem Steinbeet – und Kreuzfahrten macht man, weil man eben das Geld dafür hat. Vielleicht sollten Kommunen Urkunden ausgeben, wenn man beschreibt, inwieweit man für mehr Klimaschutz sorgt, so dass man dann seinen Gästen statt Urlaubsfotos lieber die Urkunde für mehr Klimaschutz zeigt.

Karl-Heinz Wunderling, Lehre

Wir müssen unseren Egoismus abstellen

Zum selben Thema:

Wenn man wirklich den Sonderbericht des Weltklimarates ernst nimmt, muss der Klimaschutz ins Grundgesetz! Und zwar schnellstmöglich! Es geht hier um die Existenz des Menschen, weil nämlich die ganze Freizügigkeit im Grundgesetz nichts nützt,wenn unsere Erde vor dem Kollaps steht! Es macht keinen Sinn mehr, immer um den heißen Brei herumzureden und auf Zeit zu spielen, denn heute geht es um die lebenswerte Erhaltung unserer Erde – zum Überleben der Menschheit! Wir müssen unsere eigenen egoistischen Lebensgewohnheiten hinter dem Recht auf Unversehrtheit künftiger, noch nicht geborener Kinder stellen, um den moralischen und ethischen Ansprüchen unserer Gesellschaft gerecht zu werden! Das Weltklima bestimmt jetzt das Handeln der Menschen und nicht umgekehrt!

Jochen Eckolt, Braunschweig

Lieber Emissionen reduzieren

Zu „Abgeordnete sollen Dienstflüge ausgleichen“ vom 12. August:

Die vielen Dienstflüge sollen unsere Abgeordneten durch Zahlung an Organisationen wie Atmosfair kompensieren. Mit diesem Geld werden Umweltprojekte finanziert, was genau, bleibt anonym. Wäre es für das Klima nicht sinnvoller, unsere Abgeordneten würden ihre Flüge und damit die Emissionen reduzieren, statt den modernen Ablasshandel zu befördern?

Hans Jürgen Wienroth, Schwülper

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