Fliegerbombe in Hannover gesprengt - Zugverkehr läuft wieder

Hannover.  Gute Nachrichten für Pendler: Die Zugverspätungen, die es am Donnerstag aufgrund einer Weltkriegs-Bombe in Hannover gegeben hat, dauern nicht mehr an.

Die Bombe stammt aus dem zweiten Weltkrieg (Symbolbild).

Die Bombe stammt aus dem zweiten Weltkrieg (Symbolbild).

Foto: Swen Pförtner / dpa

Bei Bauarbeiten ist am Donnerstag in Hannover eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Die Bombe wurde am Donnerstagabend um 20.51 gesprengt.

Als nächstes solle geprüft werden, ob es Beschädigungen gebe, sagte ein Feuerwehrsprecher der dpa. Erst dann werde nach den Angaben vom Donnerstagabend der Bereich wieder freigegeben.

Rund um den Fundort im Stadtteil Anderten mussten knapp 2200 Bewohner bis 18.30 Uhr ihre Häuser verlassen. Gehbehinderte Menschen konnten einen Krankentransport anfordern. In einer Sporthalle wurde eine Sammelstelle eingerichtet.

Verspätungen bei der Bahn

Auf mehreren Strecken der Bahn kam es zu Verzögerungen. Laut Deutscher-Bahn-App lief der Verkehr am Freitagmorgen aber wieder normal.

Betroffen waren die Verbindungen „ICE-Züge Berlin - Hannover - Hamm < Dortmund - Düsseldorf / Wuppertal - Köln“, „IC-Züge Dresden - Leipzig - Magdeburg - Hannover - Dortmund - Wuppertal - Köln“ und „IC-Züge Leipzig - Magdeburg - Hannover - Bremen - Norddeich Mole“.

Wie die Bahn mitteilt, wurden die Züge wegen der Sperrung umgeleitet. Im Abschnitt Hannover-Wolfsburg sowie Hannover-Braunschweig kam es daher zu Verspätungen von etwa 30 Minuten.

Alarmierungs-App Katwarn hält auf dem Laufenden

Über das Radio, die Internetportale der Landeshauptstadt sowie der Feuerwehr Hannover sowie in sozialen Medien wurden Informationen bereitgestellt. Im Sicherheitsbereich wurden die Betroffenen zudem über die Alarmierungs-App Katwarn auf dem Laufenden gehalten. dpa/lh/awa

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