Abschaffung der Zeitumstellung – Niedersachsen soll Druck machen

Hannover.  Ein Antrag von drei Fraktionen im Landtag in Hannover sieht vor, dass die Landesregierung die Zeitumstellung stärker bekämpfen soll.

Niedersachsens Parlamentarier wollen, dass die Landesregierung Druck bei der Abschaffung der Zeitumstellung macht (Symbolbild).

Niedersachsens Parlamentarier wollen, dass die Landesregierung Druck bei der Abschaffung der Zeitumstellung macht (Symbolbild).

Foto: Helmut Fohringer / dpa

Die niedersächsische Landesregierung soll sich auf Bundes- und Europaebene für eine möglichst schnelle Abschaffung der Zeitumstellung stark machen. Das ist Inhalt eines gemeinsamen Antrags, den die Fraktionen von SPD, CDU und Grünen am Donnerstag (24. Oktober) in den Landtag von Hannover einbringen wollen.

Zeitumstellung soll voraussichtlich 2021 enden

EU-Kommission und EU-Parlament planen, den Wechsel zwischen Winter- und Sommerzeit voraussichtlich 2021 zu beenden. Hintergrund ist eine Online-Befragung aus dem vergangenen Jahr mit den Stimmen von 4,6 Millionen Menschen aus 28 EU-Staaten - über 80 Prozent der Teilnehmer waren für die Abschaffung der Umstellung und zwei Drittel für eine dauerhafte Sommerzeit. Nach derzeitigem EU-Plan soll jedes Land entscheiden dürfen, ob es dauerhaft bei Winter- oder Sommerzeit bleibt.

Verfahren soll mit allen EU-Staaten abgestimmt werden

Die niedersächsischen Politiker legen sich nicht auf eine dauerhafte Sommer- oder Winterzeit fest, wichtig sei eine „mit allen Staaten der Europäischen Union abgestimmte Verfahrensweise“, heißt es in dem Antrag. Das Thema müsse die Politik „zeitnah“ aufgreifen. In einer Woche werden in der Nacht zu Sonntag (27. Oktober) die Uhren um eine Stunde auf die Winterzeit zurückgestellt. dpa

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