Zoll beschlagnahmt sechsstellige Summe Falschgeld bei Göttingen

Friedland.  Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle auf der A38 bei Göttingen hat der Zoll Fast 90.000 Dollar und über 12.000 Euro Falschgeld entdeckt.

Versteckt in einer Mülltüte im Kofferraum der Limousine fanden Zöllner dann bündelweise Geldscheine, insgesamt 87.450 Dollar und 12.350 Euro in unterschiedlicher Stückelung.

Versteckt in einer Mülltüte im Kofferraum der Limousine fanden Zöllner dann bündelweise Geldscheine, insgesamt 87.450 Dollar und 12.350 Euro in unterschiedlicher Stückelung.

Foto: Jens Büttner / dpa

Fast 90.000 Dollar und über 12.000 Euro Falschgeld hat der Zoll am 5. Dezember in Südniedersachsen wortwörtlich aus dem Verkehr gezogen.

Laut dem Zoll, stoppten Zöllner aus Göttingen im Rahmen einer verdachtsunabhängigen Kontrolle ein tschechisches Fahrzeug an der Autobahn 38 in Fahrtrichtung Osten nahe Friedland. Natürlich fragten die Zöllner nach verbrauchsteuerpflichtigen Waren und verbotenen Gegenständen, sowie der Reiseroute. Natürlich gab der Fahrer an, auf seinem Weg aus den Niederlanden in die Ukraine nichts dergleichen dabeizuhaben. Natürlich schauten die Beamten trotzdem nach. Versteckt in einer Mülltüte im Kofferraum der Limousine fanden sie dann bündelweise Geldscheine, insgesamt 87.450 Dollar und 12.350 Euro in unterschiedlicher Stückelung.

Fälscher droht eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren

“Als meine Kollegen ihn zur Rede stellten, meinte der Mann, dass es sich um Spielgeld für seine Kinder handeln würde“, beschreibt Pressesprecher Andreas Löhde vom Hauptzollamt Braunschweig den Fortgang der Kontrolle. „Ob es sich um Falschgeld oder Spielgeld handelt, muss im Zweifelsfall ein Gericht entscheiden, denn die Konsequenzen unterscheiden sich gravierend“, so Zollamtmann Löhde weiter. Wer falsches Geld in Verkehr bringt, dem droht nach § 147 StGB eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren.

Die Mülltüte voller Scheine war jedoch nicht der einzige Grund, warum die weitere Reise des Mannes unfreiwillig zunächst zur Polizeiinspektion Göttingen führte: er hatte sich mit ungarischen, ukrainischen und tschechischen Papieren ausgewiesen, von denen eins polizeilich gesucht wurde. red

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