Niedersachsen – Ministerin Havliza: Daten drei Monate speichern

Hannover.  Ohne entsprechende Datenspeicherung sei es schwierig, die Identitäten der Täter zu ermitteln, sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur.

Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza wirbt für die Wiedereinführung der umstrittenen Vorratsdatenspeicherung.

Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza wirbt für die Wiedereinführung der umstrittenen Vorratsdatenspeicherung.

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Um Straftaten im Netz besser verfolgen zu können, wirbt Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza für eine Wiedereinführung der umstrittenen Vorratsdatenspeicherung.

Niedersachsens Justizministerin Havliza: „Wichtig, dass Datenspeicherung wieder möglich wird“

Ohne Datenspeicherung sei es schwierig, die Identitäten der Täter zu ermitteln, sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. „Das ist ein Problem. Ich halte es für wichtig, dass die Speicherung von IP-Adressen und Portnummern wieder möglich wird, damit nicht das Gefühl vorherrscht, das Internet sei ein rechtsfreier Raum.“

Vorratsdatenspeicherung für drei Monate in Niedersachsen?

Denkbar sei eine Speicherung der Daten für drei Monate. Das entspreche den Fristen für Strafanträge bei Beleidigungsdelikten. dpa

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