Corona in Niedersachsen

2.327.961 Corona-Infektionen in Niedersachsen – 9.219 Tote

| Lesedauer: 6 Minuten
Weiter hohe Todeszahlen: Diese Menschen sterben an Corona

Weiter hohe Todeszahlen: Diese Menschen sterben an Corona

Täglich sterben viele Menschen an oder mit Corona. Welche Menschen die höchste Gefahr haben, an der Krankheit zu versterben, zeigt das Video.

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Hannover.  9.219 Menschen aus Niedersachsen sind mit Corona-Infektion verstorben, es gibt 2.327.961 bestätigte Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz sinkt auf 418,2.

  • Das Land Niedersachsen übermittelt an Wochenenden und Feiertagen keine Corona-Zahlen.
  • Die Zahl der Menschen, die sich in Niedersachsen seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, ist daher am Montag, 23. Mai, bei 2.327.961 stagniert. Das sind genauso viele Fälle wie am Tag zuvor.
  • 9.219 mit Sars-Cov-2 infizierte Patientinnen und Patienten aus Niedersachsen sind in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Das sind genauso viele Todesfälle wie am Tag zuvor.
  • In unserer Region sind bislang 1.399 Menschen am beziehungsweise mit dem Coronavirus gestorben.
  • Laut RKI liegen auf Kreis- und Stadtebene in Niedersachsen derzeit 43 Kommunen über dem 250er-Inzidenzwert: Die Kreise Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Northeim, Peine, Wolfenbüttel, Göttingen, Region Hannover, Diepholz, Hameln-Pyrmont, Hildesheim, Holzminden, Nienburg (Weser), Schaumburg, Celle, Cuxhaven, Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Osterholz, Rotenburg (Wümme), Heidekreis, Stade, Uelzen, Verden, Ammerland, Aurich, Cloppenburg, Emsland, Friesland, Grafschaft Bentheim, Leer, Osnabrück, Vechta, Wesermarsch, Wittmund und die Städte Braunschweig, Salzgitter, Wolfsburg, Delmenhorst, Oldenburg (Oldb), Osnabrück und Wilhelmshaven.
  • Über dem 750er-Inzidenzwert liegt auf Kreis- und Stadtebene in Niedersachsen laut RKI derzeit eine Kommune: Der Kreis Oldenburg.
  • Die gute Nachricht: Das Gesundheitsministerium schätzt, dass in Niedersachsen 2.199.866 der bislang gemeldeten und laborbestätigten Fälle wieder genesen sind.
  • Die Hospitalisierungsrate liegt seit Samstag bei 6,3 (Freitag: 6,2).
  • 2,5 Prozent der bereitstehenden Intensivbetten sind seit Samstag mit Covid-Kranken belegt (Freitag: 2,6 Prozent). Quelle für Hospitalisierungswert und Intensivbettenbelegung: Land Niedersachsen.

Die Corona-Zahlen in unserer Region:

Kommune 7-Tage-Inzidenz (Vortagswert) Todesfälle
Braunschweig 448,6 (448,6) 288
Gifhorn 338,0 (338,0) 330
Helmstedt 279,7 (299,4) 142
Peine 314,3 (336,4) 156
Salzgitter 293,6 (293,6) 164
Wolfenbüttel 449,1 (449,1) 127
Wolfsburg 314,1 (314,1) 192

Zahlen von Montag, 23. Mai, Quelle: RKI/Land Niedersachsen. Hinweis: Am Wochenende melden viele Gesundheitsämter keine Zahlen ans RKI.

Niedersachsen ist seit 2020 fest im Griff der Corona-Pandemie. Wir haben hier zusammengefasst, welche Corona-Regeln in Niedersachsen aktuell gelten, wo es eine Maskenpflicht und 2G-Vorgaben gibt und welche Regelungen im Frühjahr zurückgenommen werden.

Das besagt die neue Corona-Verordnung für Niedersachsen

Seit Sonntag, 3. April, gilt eine Corona-Verordnung für Niedersachsen, in der die allermeisten Corona-Regeln abgeschafft wurden.

Private Treffen: Die Kontaktbeschränkungen für private Zusammenkünfte entfallen.

Handel: Die generelle FFP2-Maskenpflicht in Geschäften entfällt. Es kann jedoch im Rahmen des Hausrechts eine Maskenpflicht beziehungsweise Impf- oder Testpflicht verhängt werden.

Nahverkehr: Die Kontaktbeschränkungen entfallen. Während der Fahrt sowie an den Haltestellen müssen die Fahrgäste aber weiterhin eine FFP2-Maske tragen.

Freizeit: Die Kontaktbeschränkungen entfallen. Es kann jedoch im Rahmen des Hausrechts eine Maskenpflicht beziehungsweise Impf- oder Testpflicht verhängt werden.

Gastronomie: Die Kontaktbeschränkungen entfallen. Es kann jedoch im Rahmen des Hausrechts eine Maskenpflicht beziehungsweise Impf- oder Testpflicht verhängt werden.

Hotels: Die Kontaktbeschränkungen entfallen. Es kann jedoch im Rahmen des Hausrechts eine Maskenpflicht beziehungsweise Impf- oder Testpflicht verhängt werden.

Körpernahe Dienstleistungen Die Kontaktbeschränkungen entfallen. Es kann jedoch im Rahmen des Hausrechts eine Maskenpflicht beziehungsweise Impf- oder Testpflicht verhängt werden.

Eine FFP2-Maskenpflicht besteht in Kranken- und Pflegeeinrichtungen, Heimen, Arztpraxen sowie im öffentlichen Personennahverkehr.

Bei Veranstaltungen gibt es seit dem 3. April keine Beschränkungen mehr.

Welche Lockerungen gelten für Schulen und Kitas?

Für den Schulbereich hatte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) bereits Lockerungspläne vorgelegt. Die bislang noch geltende tägliche Testpflicht wird bis zu den Osterferien auf dreimal wöchentlich reduziert. Wer eine dritte Impfung gegen das Coronavirus erhalten hat und geboostert ist, muss sich nicht testen. Nach den Osterferien wird rund eineinhalb Wochen lang wieder täglich getestet, danach sollen die verbindlichen Testungen dann auslaufen.

Vom 21. März an müssen zudem Grundschülerinnen und auch Schüler keine Maske mehr im Unterricht tragen, Anfang Mai sollen die restlichen der insgesamt 1,1 Millionen Schüler im Bundesland folgen.

Kitas: Die Testpflicht für betreute Kinder ab drei Jahren sieht vor, dass die Kinder oder enge Angehörige drei Tests pro Woche vorlegen müssen.

Muss ich meine Kontaktdaten weiter teilen?

Die Pflicht zur Kontaktdatenerhebung ist weitgehend aufgehoben. Stattdessen müssen Veranstalter und Gastronomiebetreiber QR-Codes für eine freiwillige Registrierung mit der Corona-Warn-App zur Verfügung stellen. Die Registrierung für alle Kunden, Gäste und Teilnehmer ist freiwillig.

Was gilt in Bussen und Bahnen?

In Bussen und Bahnen entfällt ab dem 20. März 2022 die 3G-Regel. Das heißt: Auch ohne Impfung, Genesung oder Negativtest ist die Nutzung von Bus und Bahn wieder möglich. Während der Fahrt sowie an den Haltestellen müssen die Fahrgäste aber weiterhin eine FFP2-Maske tragen.

Habe ich in Niedersachsen Recht auf Homeoffice?

Bund und Länder haben beschlossen, dass die Homeoffice-Pflicht ab dem 20. März bundesweit entfällt. Allerdings verweist die Bundesregierung eindrücklich darauf, dass Arbeitgeber auch weiterhin Homeoffice anbieten können, wenn das von den Beschäftigten gewünscht ist. Zumal dies auch dem betrieblichen Infektionsschutz dienen können. Beispielsweise wenn sich statt im Homeoffice die Mitarbeiter wieder im Großraumbüro drängen.

Was gibt es für Ausnahmen, zum Beispiel für Kinder?

Wer nicht genesen ist oder aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden kann, muss sich für den Zugang zu Gastronomie, ÖPNV und mehr testen lassen. Ausgenommen sind davon Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Auch von der 2G-Regel beziehungsweise 2G-Plus-Regel sind sie ausgenommen. Allerdings besteht für den Zutritt zu Clubs, Diskotheken oder Shisha-Bars auch für Jugendliche eine Testpflicht.

Die Maskenpflicht entfällt für Kinder unter sechs Jahre. Bei Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahre ist eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung – zum Beispiel eine Stoffmaske – ausreichend.

Kinder unter 14 Jahren werden auch in die Regeln zu privaten Treffen nicht eingerechnet.

Wie hoch sind die Bußgelder in Niedersachsen?

Hält sich jemand nicht an die Corona-Regeln, kann dies durchaus teuer werden: Wer die Abstandsvorgaben missachtet, zahlt 50 bis 150 Euro. Fehlt die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung, kostet dies 100 bis 150 Euro.

Für Veranstalter und Betreiber wird es zudem schnell vier- oder fünfstellig: Wer kein oder ein mangelhaftes Hygienekonzept vorweist, erhält ein Bußgeld bis zu 3000 Euro. Wer Personen ohne Nachweis zulässt, zahlt bis zu 20.000 Euro. Ein gesondertes Hygienekonzept ist jedoch erst bei Veranstaltungen mit mehr als 2000 Teilnehmern erforderlich. Abstands- und Maskenregelungen gelten jedoch weiter.

Den Bußgeldkatalog finden Sie an dieser Stelle.

Sie haben Fragen zur Corona-Lage oder der Impfung?

Nahezu alle Kommunen haben sogenannte Corona-Hotlines eingerichtet, so zum Beispiel Braunschweig, Wolfsburg oder Salzgitter. Die Hilfsangebote des Landes Niedersachsen finden Sie hier.

Dieser Artikel wird aktualisiert.

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