Nationalparkhäuser im Harz zählen immer mehr Besucher

Wernigerode.  Im Nationalpark Harz informieren sich immer mehr Menschen in den Nationalparkhäusern. Der Grund dafür könnten ungewohnte Waldbilder sein.

Abgestorbene Fichten stehen zwischen Braunlage und Torfhaus im Harz. Auf einer Gesamtfläche von 3030 Hektar sind Fichten im Nationalpark Harz im vergangenen Jahr vom Borkenkäfer befallen worden. Das führt zu ungewohnten Ansichten vom Wald.

Abgestorbene Fichten stehen zwischen Braunlage und Torfhaus im Harz. Auf einer Gesamtfläche von 3030 Hektar sind Fichten im Nationalpark Harz im vergangenen Jahr vom Borkenkäfer befallen worden. Das führt zu ungewohnten Ansichten vom Wald.

Foto: Swen Pförtner / dpa

Im Nationalpark Harz informieren sich immer mehr Menschen in den Nationalparkhäusern. Im vergangenen Jahr kamen 253.400 Gäste in die Einrichtungen, wie aus dem Tätigkeitsbericht der Nationalparkverwaltung hervorgeht.

2018 waren es 219.100, für 2015 waren insgesamt 246.800 Besucher registriert worden. Spitzenreiter 2019 war demnach das Nationalpark-Besucherzentrum Torfhaus mit 100.200 Gästen, gefolgt vom Brockenhaus (59.600) auf dem 1.141 Meter hohen Gipfel. Das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg habe 17.900 Besucher verzeichnet und das Haus in Schierke 8.400 Besucher.

Bedürfnis nach Infos über ungewohnte Waldbilder im Harz

Die Nationalparkhäuser in dem Großschutzgebiet in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt dienen der Öffentlichkeitsarbeit und der Umweltbildung. Die steigende Zahl an Interessenten führt die Parkverwaltung eigenen Angaben zufolge auf das zunehmende Bedürfnis der Harz-Besucher nach Informationen über die ungewohnten Waldbilder zurück. dpa

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