Zwei Unfälle auf der A7 bei Salzgitter - ein 59-Jähriger tot

Holle.  Auf der Autobahn 7 kam es am Mittwoch zu zwei Unfällen am Stauende. Beim ersten entstand nur Sachschaden, der zweite endete für einen Fahrer tödlich.

Auf der Autobahn 7 bei Holle ist es zu einem LKW-Unfall gekommen.

Auf der Autobahn 7 bei Holle ist es zu einem LKW-Unfall gekommen.

Foto: Rudolf Karliczek / Salzgitterinfos

Zu einem schweren LKW-Unfall ist es am Mittwochmittag, 25. November, auf der Autobahn 7 nahe des Dreiecks Salzgitter in Fahrtrichtung Hannover gekommen. Wie die Polizei mitteilt, war ein Kleintransporter gegen 12 Uhr ungebremst auf einen Sattelzug an einem Stauende aufgefahren. Ein weiterer LKW fuhr daraufhin auf den Kleintransporter auf. Die Fahrerkabine des hinteren LKWs wurde dabei stark verformt und der Fahrer eingeklemmt.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Die Feuerwehr konnte den vorderen Wagen vorziehen und so eine Zugangsöffnung für den Rettungsdienst zur Erstversorgung des Fahrers schaffen. Auch ein Rettungshubschrauber war vor Ort. Anschließend konnte der Vorderwagen soweit nach vorne gekippt werden, dass der LKW-Fahrer nicht mehr eingeklemmt war. Der Hubschrauber brachte den Fahrer in ein Krankenhaus, er war aber unverletzt geblieben.

Anderer Unfall am Stauende endet tödlich

Ebenfalls in der Nähe des Dreiecks Salzgitter kam es zur gleichen Zeit zu einem weiteren Unfall: Ein 59-jähriger VW-Golf-Fahrer aus Hessen kollidierte am Stauende mit dem Anhänger des Lkw vor ihm, wie die Polizei Hildesheim mitteilte. Dabei wurde sein Auto auf den mittleren Fahrstreifen geschleudert, wo es mit einem Dacia einer Frau aus dem Landkreis Hildesheim kollidierte. Der Golf-Fahrer wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort erlag er wenig später seinen schweren Verletzungen. Die Dacia-Fahrerin kam mit nur leichten Verletzungen davon.

Für die Rettungs-, Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die A 7 zwischen dem Dreieck Salzgitter und der Raststätte Hildesheimer Börde bis etwa 17.30 Uhr komplett gesperrt.