IServ: Videounterricht läuft - Hannover bewirbt eigene Plattform

Braunschweig.  Bei etwa 2 bis 3 Prozent der Schulen hängen Probleme dem Anbieter IServ zufolge mit veralteten lokalen Servern an den Schulen zusammen.

Nach einem holprigen Start des Videounterrichts in Niedersachsen läuft das digitale Lernen über den Bildungsserver IServ nach Angaben des Unternehmens besser (Symbolbild).

Nach einem holprigen Start des Videounterrichts in Niedersachsen läuft das digitale Lernen über den Bildungsserver IServ nach Angaben des Unternehmens besser (Symbolbild).

Foto: Ulrich Perrey / dpa

Nach einem holprigen Start des Videounterrichts in Niedersachsen läuft das digitale Lernen über den Bildungsserver IServ nach Angaben des Unternehmens besser. „Es sieht gut aus, die Videokonferenzen laufen stabil“, sagte IServ-Geschäftsführer Jörg Ludwig am Mittwoch. Über den Kurznachrichtendienst Twitter informierte die Braunschweiger Firma darüber, dass es nur bei einzelnen von Kunden betriebenen Servern noch Probleme gebe.

Bei etwa 2 bis 3 Prozent der Schulen hängen Probleme Ludwig zufolge mit veralteten lokalen Servern an den Schulen zusammen. Insgesamt hätten sich die Schulen aber auch deutlich besser aufgestellt. Wo es noch hakt, arbeite man intensiv an einer Lösung. Eine Panne hatte den Videounterricht zu Wochenbeginn ausgebremst, wegen einer fehlerhaften Einstellung war es am Montagmorgen zunächst nicht möglich, Videokonferenzen zu starten. Betroffen waren auch Schulen in anderen Regionen Norddeutschlands und Nordrhein-Westfalens.

IServ: In Bezug auf die Konferenzen gibt es noch Reserven

Mit Blick auf den wohl noch einige Tage andauernden Distanzunterricht zeigte sich Ludwig optimistisch. Die Schulen verteilten Zugriffe besser und in Bezug auf die Konferenzen gebe es noch Reserven. „Im Notfall können wir noch nachsteuern“, sagte der IServ-Geschäftsführer. Nach den Weihnachtsferien waren laut Kultusministerium rund 94 Prozent der Schülerinnen und Schüler im sogenannten Szenario C, dem Distanzunterricht, gestartet.

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Die Stadt Hannover plant unterdessen nicht, die Kapazitäten der IServ-Schulserver auszuweiten. Mit der Plattform schulen-hannover.de gebe es ein Angebot im Rechenzentrum, das datenschutzrechtliche Anforderungen erfülle und gleichzeitig technisch leistungsstark und ausbaufähig sei. „Wir laden die Schulen daher ein, diese Plattform für das Homeschooling zu nutzen“, sagte Bildungsdezernentin Rita Maria Rzyski. Das Angebot verursache kurzfristig keine weiteren Kosten und laufe stabil.

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