Fridays for Future

„Fridays for Future“ kündigt Fahrradfahrt durch Niedersachsen an

„Fridays for Future“ plant für Freitag, 3. September, eine Fahrradsternfahrt in Niedersachsen (Archivbild).

„Fridays for Future“ plant für Freitag, 3. September, eine Fahrradsternfahrt in Niedersachsen (Archivbild).

Foto: Stefan Lohmann / regios24

Hannover.  Aus vier Städten kommend planen „Fridays for Future“ eine Fahrradsternfahrt für den Freitag, 3. September, nach Hannover.

Mit einer landesweiten Fahrradsternfahrt durch Niedersachsen will „Fridays for Future“ an diesem Freitag, 3. September, für eine Verkehrswende in dem Bundesland werben. Aus vier Städten radeln Aktivisten laut einer Mitteilung vom Dienstag nach Hannover, um für mehr Klimaschutz insbesondere im Verkehrssektor zu demonstrieren.

Die Startorte sind am Mittag Peine, Hildesheim, Wunstorf und Wedemark. Am Nachmittag gegen 16 Uhr wollen sich die Demo-Züge zu einer Abschlusskundgebung auf dem Waterlooplatz in Hannover treffen. In Peine ist die Abfahrt für 12 Uhr geplant: Fridays for Future Peine- Keine neuen Autobahnen bauen

„Der Bau neuer Autobahnen ist nicht mehr zeitgemäß“

Einige der Routen führen über Autobahnen. Diese seien am wenigsten mit Klimaschutz vereinbar, sagte Kira Valentin von „Fridays for Future“ Niedersachsen: „Der Bau neuer Autobahnen ist nicht mehr zeitgemäß. Mit dem Bau werden die wenigen noch vorhandenen und dringend benötigte Naturflächen reduziert und das Ungleichgewicht im Straßenverkehr verstärkt.“

Das könnte Sie auch interessieren

Der Verkehrssektor gilt „Fridays for Future“ zufolge „als größter Problembereich des Klimaschutzes in Deutschland“. Er sei der einzige Sektor, in dem die Treibhausgasemissionen in den vergangenen Jahren noch gestiegen seien.

Nachhaltige Mobilität auch Thema im Kommunalwahlkampf

Auch im niedersächsischen Kommunalwahlkampf spiele die Verkehrswende eine große Rolle, sagte Jonas Freiwald von „Fridays for Future“. Viele Kommunen diskutierten gerade Konzepte für eine nachhaltigere Mobilität. Das Land müsse dafür die Grundlagen legen und ein Umdenken und Umgestalten hin zu einer klimaneutralen Mobilität auf kommunaler Ebene ermöglichen.

Fragen zum Artikel? Mailen Sie uns: redaktion.online-bzv@funkemedien.de

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder