Corona in Niedersachsen

4 Prozent der Intensivbetten in Niedersachsen für Covid-Patienten

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Der niedersächsische Hospitalisierungswert steigt am Montag auf 2,4.

Der niedersächsische Hospitalisierungswert steigt am Montag auf 2,4.

Foto: Fabian Strauch / dpa

Hannover.  Die Corona-Lage in Niedersachsen wird täglich anhand der Neuinfektionen, freien Intensivbetten und Hospitalisierungsrate bewertet.

Wie in anderen Bundesländern verschlechtert sich die Corona-Lage auch in Niedersachsen allmählich. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz stieg am Montag leicht. Die Rate lag bei 2,4 Neuaufnahmen von Covid-19-Kranken in Kliniken pro 100.000 Einwohner während der vergangenen sieben Tage (Sonntag 2,3). Für Gesundheitsbehörden und Kommunen in Niedersachsen ist dies der wichtigste Indikator zur Bewertung der Pandemie-Situation.

Auch die Inzidenz neuer Ansteckungen stieg weiter auf 61,3 nach 60,7 am Vortag. So viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen einer Woche je 100.000 Einwohner registrierte das Robert Koch-Institut (RKI). Landesweit am höchsten war die Inzidenz im Landkreis Cloppenburg mit 184,2. Es folgten die Kreise Emsland (118,6) und Vechta (93,3).

Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser waren am Montag 4,0 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt. Damit stieg der Wert im Vergleich zum Sonntag (3,5 Prozent).

Wann eine Warnstufe ausgerufen wird

Eine Warnstufe wird laut der neuen Corona-Verordnung erreicht, wenn der Hospitalisierungswert (Krankenhausaufnahmen) und mindestens einer der beiden anderen Indikatoren (Neuinfizierte und Intensivbetten) die definierten Schwellenwerte überschreiten. Bei Krankenhauseinweisungen sind das für die Warnstufen eins bis drei die Werte 6, 8 und 11. Bei den Neuinfizierten sind es die Werte 35, 100 und 200. Bei den Intensivbetten lauten die entsprechenden Werte 5, 10 und 20 Prozent.

Eine Warnstufe wird in manchen Fällen vom Land und in anderen vom Landkreis oder der kreisfreien Stadt ausgerufen, wenn die kritischen Schwellen für den Hospitalisierungswert und gleichzeitig für einen der anderen beiden Indikatoren fünf Tage hintereinander überschritten werden.

Eine Besonderheit gibt es noch: Erreicht die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Neuinfizierten in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt den Wert von 50, so gilt dort die 3G-Regel – auch ohne, dass der Hospitalisierungswert den Wertebereich der Warnstufe 1 erreicht. Das heißt: Der Zutritt zu vielen Lebensbereichen ist dann nur noch für gegen das Coronavirus Geimpfte, Genesene und Getestete möglich.

Wichtige Corona-Regeln und Infos für die Region

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Die Corona-Lage in der Region

Unsere Redaktionen sammeln alle wichtigen lokalen Infos zum Coronavirus auf FAQ-Seiten, die stets aktualisiert werden. Online sind die Überblicke aus Braunschweig, aus Wolfsburg, aus Wolfenbüttel, aus Gifhorn, aus Salzgitter, aus Peine und Helmstedt sowie aus Osterode.

Hier finden Sie eine Übersicht über die Corona-Lage im gesamten Bundesland Niedersachsen.

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