Polizei Niedersachsen

Mensch verbrennt in Kleintransporter – Polizei ermittelt

| Lesedauer: 7 Minuten
Ein Mensch ist in einem Kleintransporter verbrannt. Die Ursache ist noch ungeklärt. (Symbolbild)

Ein Mensch ist in einem Kleintransporter verbrannt. Die Ursache ist noch ungeklärt. (Symbolbild)

Foto: Marcel Kusch / dpa-tmn

Hanstedt.  Ein Mensch verbrennt in einem Kleintransporter. Körperverletzungen am Hannover Hauptbahnhof. Ein 64-Jähriger ist lebensgefährlich verletzt.

Bei einem Verkehrsunfall nahe Hanstedt im Landkreis Uelzen ist ein Mensch in der Nacht zum Sonntag ums Leben gekommen. Die Fahrerin oder der Fahrer sei bis zur Unkenntlichkeit in dem Kleintransporter verbrannt und noch nicht identifiziert, teilte die Polizei in Lüneburg mit.

Aus zunächst unklarer Ursache sei der Wagen von der Straße abgekommen und habe einen Baum gerammt. Dabei sei der Kleintransporter in Brand geraten. Die Ermittlungen dauern an.

Bundespolizei: Viele Körperverletzungen am Hauptbahnhof Hannover

Am Hauptbahnhof in Hannover hat es am Wochenende zahlreiche Einsätze für die Bundespolizei gegeben. Insgesamt neun Verfahren wurden wegen gefährlicher Körperverletzung oder Körperverletzung eingeleitet, teilte Bundespolizeisprecher Kevin Müller am Sonntag mit. Besonders nachts seien viele gewaltbereite, oftmals betrunkene Menschen unterwegs gewesen. Verbale Streitigkeiten seien dann in körperliche Auseinandersetzungen ausgeartet.

Zudem wurden am Wochenende mehr als 100 Personenkontrollen durchgeführt. Bei drei Menschen wurden ein Schlagstock, ein Messer und Pfefferspray beschlagnahmt. In fünf Fällen wurden verschiedene Drogen festgestellt. Zusätzlich wurden 74 Menschen verwarnt, weil sie ihre Mund-Nasenbedeckung nicht oder nicht richtig trugen.

64-Jähriger prallt mit Auto gegen Baum - lebensgefährlich verletzt

Ein 64-jähriger Autofahrer ist in Molbergen (Landkreis Cloppenburg) mit seinem Wagen gegen einen Baum geprallt und hat sich lebensgefährlich verletzt. Der Mann musste am Samstag mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Er war in einer Kurve mehrmals von der Straße abgekommen und schließlich gegen einen Baum gefahren. Die Ursache für den Unfall sei noch unklar, sagte eine Polizeisprecherin. Für die Dauer des Einsatzes wurde die Straße voll gesperrt.

Nach Autounfall mit drei Verletzten: Insasse greift Sanitäter an

Nachdem zwei Männer im Landkreis Lüchow-Dannenberg mit ihrem Geländewagen gegen einen Baum geprallt sind, hat einer von ihnen einen Rettungssanitäter angegriffen. Gegen den 34-Jährigen werden nun mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Lesen Sie mehr:

Wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte, war das Auto am Samstagabend von der Straße abgekommen und gegen zwei Bäume gefahren. Neben den beiden 34 und 19 Jahre alten Männern wurde dabei auch eine 12-jährige Mitfahrerin schwer verletzt. Den Angaben der Insassen zufolge hatte ein unbeleuchtetes Mofa auf der Gegenspur sie zum Ausweichen gezwungen.

Ein Atemtest bestätigte, dass der 19-Jährige leicht und der 34-Jährige stärker alkoholisiert war. Wer zum Unfallzeitpunkt am Steuer saß, blieb zunächst unklar. Im Rahmen der Notversorgung griff der 34-Jährige dann einen der Rettungssanitäter an. Er habe ihn am Kragen gepackt und ihm einen Faustschlag verpassen wollen, sagte der Polizeisprecher. Auch bei einer Blutentnahme leistete er Widerstand. Der Sanitäter blieb jedoch unverletzt. Die drei verletzten Insassen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Am Geländewagen entstand ein Totalschaden von etwa 35.000 Euro.

Auto prallt gegen Baum und überschlägt sich - drei Schwerverletzte

Drei Frauen haben sich bei einem Unfall im Landkreis Diepholz mit ihrem Auto überschlagen und schwer verletzt. Der Wagen war in der Nacht zum Sonntag von der Straße abgekommen, gegen einen Baum geprallt und schließlich auf dem Kopf liegen geblieben, teilte die Polizei mit.

Wie es zu dem Unfall kam, blieb zunächst unklar. Die drei Insassinnen wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht. Lebensgefährlich seien ihre Verletzungen jedoch nicht. Weitere Angaben zum Unfallhergang und der Identität der Verletzten konnte die Polizei zunächst nicht machen.

Bewaffnetes Trio raubt Tankstelle in Hannover aus: Polizei sucht Zeugen

Drei unbekannte Männer haben in Hannover-Bult eine Tankstelle ausgeraubt und sind geflüchtet. Einer der Täter bedrohte in der Nacht zum Sonntag den Tankstellen-Mitarbeiter mit einer Schusswaffe, teilte die Polizei mit.

Nach ersten Erkenntnissen hatte einer der Täter den 23-jährigen Angestellten zunächst in ein Gespräch verwickelt. Währenddessen betraten die beiden anderen Männer die Tankstelle. Mit gezogener Waffe forderte einer von ihnen die Herausgabe von Bargeld aus der Kasse. Mit dem Geld sowie zusätzlich erbeuteten Tabakwaren flüchtete das Trio zu Fuß von der Lindemannallee in Richtung Bischofsholer Damm. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen schweren Raubes mittels Schusswaffe und sucht nach Zeugen.

Betrunken und ohne Führerschein gegen Baum: Polizei sucht Zeugen

Unter Alkoholeinfluss, ohne Führerschein und mit einem fremden Auto sind zwei Männer im Landkreis Hildesheim in einen Baum gekracht. Beide Insassen verletzten sich bei dem Unfall am Samstagmorgen schwer und mussten in Krankenhäuser gebracht werden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Sie waren in einer Kurve von der Straße abgekommen, gegen den Baum geprallt und wurden schließlich mit dem Auto zurück auf die Fahrbahn geschleudert.

Welcher der 22 und 24 Jahre alten Männer am Steuer saß, wollten sie den Beamten nicht verraten. Da nach Angaben der Polizei beide alkoholisiert waren, wurde eine Blutprobe angeordnet. Zudem stellte sich heraus, dass keiner von beiden die nötige Fahrerlaubnis besitzt. Das Auto, das bei dem Unfall einen Totalschaden erlitt, gehörte einer nicht anwesenden 21-Jährigen. Nun sucht die Polizei in Bad Salzdetfurth Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder dem Fahrer machen können.

Die Landesstraße 493 zwischen Holle und Grasdorf musste während des gesamten Einsatzes am Samstagmorgen voll gesperrt werden.

19-Jähriger mit gestohlenem Auto erwischt: Drogen und Waffen gefunden

Nachdem ein 19-Jähriger in Bremen-Nord vor einer Verkehrskontrolle flüchtete, ermittelt die Kriminalpolizei nun wegen Verdachts auf Drogenhandel und Diebstahl gegen ihn. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, war der junge Autofahrer in der Nacht zum Samstag zunächst aufgefallen, weil zu schnell und mit quietschenden Reifen unterwegs war. Der 19-Jährige ignorierte die Haltesignale einer Polizeistreife und fuhr mit hoher Geschwindigkeit davon, bis er schließlich gegen einen Ampelmast prallte. Als er zu Fuß weiter flüchten wollte, stellten ihn die Beamten. Ein Atemalkoholtest ergab 1,2 Promille bei dem 19-Jährigen. Zudem stellte sich heraus, dass er den Wagen zuvor gestohlen hatte.

Im Auto fanden die Einsatzkräfte Kokain, Cannabis und ein Messer. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden weitere Drogen, Schreckschusswaffen, ein Schlagstock und mehrere Mobiltelefone beschlagnahmt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

45-Jähriger fährt betrunken zur Tankstelle, um Alkohol zu kaufen

Ein 45-jähriger Mann ist in Rinteln (Landkreis Schaumburg) betrunken mit dem Auto zu einer Tankstelle gefahren - um sich eine Flasche Wodka zu kaufen. Gegen ihn wurde nun ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet, teilte die Polizei mit. Wie eine Zeugin sagte, hatte der Mann am Sonntagmorgen kaum die Tür zur Tankstelle aufbekommen und stark geschwankt.

Als eine Polizeistreife ihn anschließend zuhause aufsuchte, ergab ein freiwilliger Atemtest einen Alkoholwert von 3,73 Promille. Es wurde ein zusätzlicher Blutalkoholtest angeordnet. Nun werde der 45-Jährige erstmal längere Zeit zu Fuß gehen müssen, hieß es von der Polizei.

Fragen zum Artikel? Mailen Sie uns: redaktion.online-bzv@funkemedien.de

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder