Polizei in Niedersachsen

81 Jahre alter Radfahrer starb nach Zusammenstoß mit Auto

| Lesedauer: 3 Minuten
Die Polizei war nach einem folgenschweren Zusammenstoß zwischen einem Radfahrer und einem Auto in Leer im Einsatz, bei dem der Radfahrer starb.

Die Polizei war nach einem folgenschweren Zusammenstoß zwischen einem Radfahrer und einem Auto in Leer im Einsatz, bei dem der Radfahrer starb.

Foto: Robert Michael / dpa (Symbolfoto)

Leer.  Der Mann missachtete die Vorfahrt des Autos. In Hannover wurde ein verurteilter Drogenbesitzer beim Rotlichtverstoß erwischt. Der Polizei-Überblick.

Ein 81 Jahre alter Radfahrer ist im ostfriesischen Leer nach einem Zusammenstoß mit einem Auto gestorben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten, wollte der Mann mit seinem Rad an einer Einmündung eine Straße in der Innenstadt queren und missachtete dabei einen vorfahrtsberechtigten Autofahrer.

Der 21-Jährige bremste den Angaben zufolge noch, erfasste den Fahrradfahrer mit seinem Wagen dennoch frontal. Der 81-Jährige wurde nach dem Zusammenstoß am Montag lebensgefährlich verletzt in ein Krankenhaus gebracht, wo er wenig später starb. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.

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49-Jähriger geht bei Rot über die Straße – und dann hinter Gitter

Ein Rotlichtverstoß vor den Augen der Polizei hat einen 49-Jährigen in Hannover hinter Gitter gebracht. Der Mann habe in der Innenstadt eine Fußgängerampel missachtet, teilte die Polizei am Dienstag mit. Noch bevor er auf der gegenüberliegenden Straßenseite ankam, machte ihn ein Beamter darauf aufmerksam. Allerdings reagierte der Fußgänger wenig beeindruckt und setzte seinen Weg fort. Der Polizeibeamte folgte ihm daraufhin per Fahrrad – statt stehenzubleiben, bepöbelte und beleidigte der 49-Jährige den Polizisten jedoch. Bei der Überprüfung der Personalien wurde festgestellt, dass ein Haftbefehl gegen den Mann vorlag.

Nach Angaben der Polizei war der 49-Jährige im vergangenen Februar wegen unerlaubten Drogenbesitzes zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Diese habe er jedoch noch nicht gezahlt. Daher müsse der Mann nun eine 50-tägige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen, teilte die Polizei mit. Er kam noch am Dienstag in eine Justizvollzugsanstalt.

Seenotretter bergen verletzten Muschelfischer im Wattenmeer

Seenotretter haben im ostfriesischen Wattenmeer einen verletzten Muschelfischer versorgt und zur Behandlung ans Festland gebracht. Der Kapitän eines Muschelkutters hatte die Seenotretter der Station Borkum alarmiert, nachdem bei Arbeiten an Deck plötzlich der Draht eines Fanggeschirrs gerissen war. Dieser hatte dabei einen 31 Jahre alten Fischer „mit voller Wucht“ am oberen Rücken getroffen und verletzt, wie die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte.

Da der verletzte Fischer dringend medizinische Hilfe benötigte, machten sich die Retter von Borkum aus mit dem Seenotrettungskreuzer „Hamburg“ auf den Weg. Bei dem Unfall am Montagvormittag war der Kutter auf Fangfahrt und befand sich bei ruhiger See in der Osterems, etwa sechs Kilometer westlich von Greetsiel (Landkreis Aurich).

Wegen einer geringen Wassertiefe mussten die Seenotretter die letzten Meter zu dem Verletzten auf dem Kutter mit dem kleineren Tochterboot des Kreuzers zurücklegen. Zwei Rettungssanitäter setzten über. Sie stabilisierten den verletzten Fischer und brachten ihn mit einer speziellen Bergungstrage zunächst auf den Kreuzer, wo der 31-Jährige weiter versorgt wurde. Anschließend wurde der Mann von den Seenotrettern ans Festland gebracht, wo der Rettungsdienst übernahm.

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