Ausflugstipps im Harz

Das sind unsere 5 Wandertipps im Harz zum Tag des Wanderns

| Lesedauer: 4 Minuten
Der Harz: Das höchste Gebirge in Norddeutschland

Der Harz- Das höchste Gebirge in Norddeutschland

Der Harz beheimatet die unterschiedlichsten Pflanzen- und Tierarten. Auch UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten befinden sich dort.

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Harz.  Der Harz bietet ideale Bedingungen für Wanderungen, unterschiedlich schwere Strecken locken in die Natur. Unsere aktuellen Empfehlungen.

Der 14. Mai, der Tag des Wanderns, informiert bundesweit über die Vielfalt einer der beliebtesten Freizeitaktivitäten: das Wandern. Der Aktionstag wurde vom Deutschen Wanderverband (DWV) ins Leben gerufen.

Hier sind unsere aktuellen Empfehlungen für einen Wanderausflug inklusive Sehenswürdigkeiten im Harz, Südharz und in der Region Osterode!

Los geht’s:

Wie in „Herr der Ringe“: Rundwanderweg Hainholz - Beierstein

Rollende Hügel, weidende Schafe, Erdfälle und Wildblumen – Fans des „Herrn der Ringe“ fühlen sich auf diesem Wanderweg unwillkürlich an das idyllische Auenland erinnert. Der Rundwanderweg vom Naturschutzgebiet Hainholz bei Düna zum Beierstein und zurück führt auch über den Höhenzug Rötzel und hat landschaftlich und naturhistorisch viel zu bieten. Weitere Infos gibt es auf den Tafeln vor Ort, einen Track-Download finden Sie auf karstwanderweg.de/gps/tour5.htm.

  • Empfohlener Startpunkt: Parkplatz Hainholz bei Düna
  • Streckenlänge: 8,5 Kilometer
  • Schwierigkeit: Mittel
  • Highlights: Jettenhöhle, Erdfälle, Beierstein und der Höhenzug Rötzel

Wald im Wandel: Eselsplatz und Foto-Hotspot

Start ist an der Bleichestelle, denn es geht ein Stück den Hexenstieg hinauf bis zum Eselsplatz mit Köte und Stempelstelle für die Harzer Wandernadel. Einen Sonderstempel gibt es übrigens im Museum im Ritterhaus. Schon nach kurzer Strecke erreicht man den Infopunkt zu Harzer Kiepenfrauen mit Skulpturen und Sitzbank. Am Eselsplatz, einige Kilometer weiter, ruhten früher die Packesel, die das Getreide vom Harzkornmagazin in die Bergstädte transportierten. Nur kurz oberhalb gibt es einen neuen Aussichtspunkt. Der Foto-Hotspot steht unter dem Motto „Wald im Wandel“.

  • Empfohlener Startpunkt: Osterode
  • Streckenlänge: 6 Kilometer
  • Schwierigkeit: Leicht
  • Highlights: Infopunkt Waldentwicklung

Auf zur Nixe Rhuma: Die Rhumequelle

Der Startpunkt ist an der alten Bahnbrücke der L530, kurz hinter Pöhlde auf dem Weg nach Rhumspringe. Von hier folgt man dem Feldweg links der Alten Ziegelei. Nach etwa 1,2 km geht es rechts das Tal weiter bis zur L530. Nach deren Querung folgt ein kleiner Anstieg zur ehemaligen Bahnstrecke, auf der man bis zur sagenumwobenen Rhumequelle gelangt. Von hier geht es bergauf: zum Grillplatz und zum Harzblick. Etwas Kondition braucht es, belohnt wird die Anstrengung mit einem herrlichen Blick über das Pöhlder Becken, ehe man an den Windrädern entlang zum Ausgangspunkt zurückkehrt.

  • Empfohlener Startpunkt: Pöhlde, alte Bahnbrücke
  • Streckenlänge: Etwa 10 Kilometer
  • Schwierigkeit: Leicht
  • Highlights: Rhumequelle, Harzblick

Mit Brockenblick: Rundwanderweg Großes Torfhausmoor

Die Wanderung startet am Nationalpark-Besucherzentrum Torfhaus. Der Rundweg ist gut beschaffen und ausreichend beschildert. Es werden sowohl die Richtungen als auch die Kilometer angezeigt, die man noch vor sich hat. Für eine schöne Abwechslung sorgen unter anderem der Goetheweg entlang des Abbegrabens und der Bohlensteg, der über einen kleinen Teil des Großen Torfhausmoores führt. Von dort aus hat man eine freie Sicht auf das baumlose Moor und einen tollen Blick auf den Brocken.

  • Empfohlener Startpunkt: Nationalpark-Besucherzentrum Torfhaus
  • Streckenlänge: Circa 4,5 Kilometer
  • Schwierigkeit: Leicht
  • Highlights: Bohlenstieg über das große Torfhausmoor, Brockenblick

Um den Stausee: Zur Eckerquerung und zurück

Neben toller Natur auch ein Stück deutscher Geschichte können Wanderer auf einem Rundgang um die Eckertalsperre bei Bad Harzburg erleben. Vom Parkplatz Tarternbruch an der B4 geht es durch den Wald zur Talsperre, deren Staumauer einst auf der innerdeutschen Grenze verlief. Weiter führt der Rundweg durch abwechslungsreiche Vegetation bis zur wildromantischen Eckerquerung – dem perfekten Platz für eine Rast. Zurück geht es auf der jeweils anderen Seite des Rundwegs. Wer nicht mit dem Auto anreisen möchte, kann mit dem Bus auch zu einer Haltestelle oberhalb des Parkplatzes fahren.

  • Empfohlener Startpunkt: Wanderparkplatz Tarternbruch
  • Streckenlänge: Circa 16 Kilometer
  • Schwierigkeit: Mittel
  • Highlights: Eckerquerung

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