Donald Trump: „Es wird wahrscheinlich schlimmer werden“

Berlin.  Donald Trump nimmt das Coronavirus nun doch ernst und fordert die Bürger auf, Masken zu tragen, um sich vor Infektionen zu schützen.

Sinneswandel bei Trump: Tragen von Masken "patriotisch"

US-Präsident Donald Trump hat das Tragen von Masken als "patriotisch" bezeichnet, nachdem er sich monatelang vom Mund- und Nasenschutz als Mittel im Kampf gegen die Corona-Pandemie distanziert hatte.

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Die wichtigsten Nachrichten zur Corona-Krise:

  • US-Präsident Donald Trump nimmt Coronavirus nun doch ernst und rät zum Tragen von Masken
  • Die Corona-Krise droht die Probleme mit Kinderarmut in Deutschland weiter zu verstärken
  • In Israel und Australien hat die Ausbreitung des Coronavirus einen neuen Höchststand erreicht
  • Österreich weitet die Pflicht einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen wieder aus
  • Millionen Arbeitslosen in den USA droht im August Absturz in Armut
  • Die EU-Staaten haben sich beim EU-Gipfel in Brüssel auf das größte Haushalts- und Finanzpaket ihrer Geschichte geeinigt
  • In Deutschland gab es unseren Recherchen zufolge bislang mehr als 202.000 registrierte Corona-Infektionen und rund 9100 Todesfälle
  • Weltweit sind fast 15 Millionen Corona-Infektionen registriert worden, mehr als 615.000 Menschen starben an der Lungenerkrankung Covid-19 – davon allein mehr als 140.000 in den USA

Donald Trump überrascht mit Aussagen zum Coronavirus

Donald Trump gab am Dienstag zum ersten Mal nach längerer Pause wieder eine Pressekonferenz zum Coronavirus. Der US-Präsident zeigte sich dabei von einer neuen, pessimistischeren Seite: „Es wird wahrscheinlich leider schlimmer werden, bevor es besser wird“, sagte Trump. Bisher hatte er das Virus stets heruntergespielt.

Die Corona-Krise droht die Probleme mit Kinderarmut weiter zu verschärfen. Eltern benachteiligter Kinder und Jugendlicher arbeiteten häufig in Teilzeitarbeit oder als Minijobber und seien in der Pandemie-Zeit von Einkommenseinbußen überdurchschnittlich stark betroffen, heißt es in einer Analyse der Bertelsmann-Stiftung. Problemverschärfend wirke demnach auch der Unterricht zu Hause.

Alle aktuellen RKI-Fallzahlen lesen Sie hier: RKI meldet neue Fallzahlen – Reproduktionswert steigt wieder

Mittwoch, 22. Juli: Coronavirus erreicht neuen Höchststand in Australien und Israel

13.29 Uhr: Wir beenden diesen Newsticker. Alle weiteren Nachrichten rund um das Coronavirus lesen Sie hier in unserem neuen Corona-Newsblog.

12.13 Uhr: Weil er sie mehrmals auf die Maskenpflicht hinwies, verprügelten zwei Männer einen Busfahrer in Oldenburg. Die Täter flohen unerkannt. Lesen Sie hier: Busfahrer nach Hinweis auf Maskenpflicht verprügelt

10.45 Uhr: Die Fluggesellschaften dringen auf eine Wiederaufnahme des transatlantischen Flugverkehrs. So haben die Chefs der Lufthansa und weiterer großer Fluggesellschaften die US-Regierung und die EU-Kommission in einem gemeinsamen Brief aufgefordert, wieder Flüge zwischen den USA und Europa zu ermöglichen.

Vorgeschlagen wird in dem Schreiben ein koordiniertes, gemeinsames Corona-Testprogramm. Auf Quarantänevorgaben oder Einreise-Beschränkungen soll aber verzichtet werden. Das Programm solle für Sicherheit sorgen und das Vertrauen in den transatlantischen Flugverkehr wiederherstellen, heißt es in dem Brief an US-Vizepräsident Mike Pence und EU-Innenkommissarin Ylva Johansson.

Dafür müssten Regierungen, Wirtschaft und Bürger der betroffenen Länder zusammenarbeiten. Unterzeichner sind neben Lufthansa-Chef Carsten Spohr auch die Vorstandsvorsitzenden der US-Unternehmen United und American Airlines sowie der IAG-Gruppe, zu der British Airways und Iberia gehören.

10.40 Uhr: Die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Israel ist so hoch wie nie zuvor. Das israelische Gesundheitsministerium teilte mit, gestern seien mehr als 1970 Fälle gemeldet worden. Ein Wert von 2000 Neuinfektionen pro Tag gilt in dem Land als Marke für noch schärfere Einschränkungen.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte bereits, es werde alles unternommen, um einen generellen Lockdown zu verhindern. Aber: „Es bleiben nicht viele Möglichkeiten, es ist keine normale Situation.“ Mitte Mai hatte die Zahl der täglichen Neuinfektionen in dem Land noch im zweistelligen Bereich gelegen. Nach raschen Lockerungen schnellen die Zahlen jedoch seit Ende Mai immer weiter in die Höhe.

8.32 Uhr: In Israel wurden bei Protesten gegen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Jerusalem 34 Menschen vorläufig festgenommen. Den Demonstranten wurden Störungen der öffentlichen Ordnung vorgeworfen, wie die Polizei mitteilte.

Medienberichten zufolge hatten am Dienstagabend Tausende Menschen nahe der offiziellen Residenz Netanjahus unter anderem gegen dessen Krisenmanagement in der Corona-Pandemie demonstriert. Einige von ihnen setzten am Mittwochmorgen ihren Protest fort und blockierten nach Angaben der Polizei Straßen in der Stadt.

Der Ministerpräsident steht derzeit wegen seines Handelns in der Corona-Krise massiv in der Kritik. Vorgehalten werden ihm unter anderem vorschnelle Lockerungen und eine mangelnde Vorbereitung auf eine zweite Corona-Welle. Die Infektionszahlen waren zuletzt stark gestiegen. Die Krise macht der Wirtschaft des Mittelmeerlandes schwer zu schaffen, die Arbeitslosigkeit liegt bei mehr als 20 Prozent.

6.12 Uhr: In Australien hat die Ausbreitung des Coronavirus einen Rekordstand erreicht. Nach Angaben der Behörden vom Mittwoch wurden 501 neue Infektionen binnen eines Tages verzeichnet. Das ist die höchste Zahl von festgestellten täglichen Neuansteckungen, seit sich das Virus nach Australien ausbreitete. Der vorherige Höchststand war am 28. März mit 459 Neuinfektionen erreicht worden.

Die große Mehrheit der neuen Fälle konzentriert sich im Bundesstaat Victoria. Der Bundesstaat mit seiner Millionenmetropole Melbourne ist weitgehend vom Rest des Landes abgeriegelt. In der Nacht zum Donnerstag tritt in Melbourne eine allgemeine Maskenpflicht in Kraft. Melbourne ist die erste australische Stadt, die eine Maskenpflicht einführt.

Die Gesamtzahl der verzeichneten Coronavirus-Infektionen in Australien liegt inzwischen bei knapp 13.000. Bis Mittwoch wurden im Land 128 Todesopfer der Pandemie gezählt.

5.10 Uhr: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts 454 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit waren seit Beginn der Corona-Krise mindestens 202.799 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert.

In Deutschland starben den RKI-Angaben zufolge bislang 9095 mit dem Virus infizierte Menschen - das bedeutet ein Plus von 5 im Vergleich zum Vortag. 188.600 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 21.7., 0.00 Uhr, in Deutschland bei 1,04.

Südamerika: Dramatische Entwicklungen der Corona-Pandemie in Bolivien

3.49 Uhr: In Bolivien nimmt die Corona-Pandemie immer dramatischere Ausmaße an. Hunderte Leichname von Corona-Opfern wurden zuletzt landesweit in Straßen geborgen und aus Wohnungen geholt, wie die Polizei des südamerikanischen Landes am Dienstag mitteilte. Nach Angaben des nationalen Büros für Epidemiologie breitet sich vor allem in den Gebieten der Großstädte La Paz und Cochabamba das Coronavirus derzeit rasant aus.

Insgesamt seien in den vergangenen fünf Tagen in verschiedenen Städten insgesamt mehr als 400 Leichen von Straßen sowie aus Häusern und Wohnungen abtransportiert worden, sagte der Chef der Polizeibehörde FELCC, Iván Rojas. In 85 Prozent dieser Fälle sei der Coronavirus bei den Toten festgestellt worden oder hätten diese Menschen an Symptomen der Infektion gelitten.

Die offizielle Zahl der Corona-Toten in dem südamerikanischen Land liegt inzwischen bei 2200. Rund 60.000 Ansteckungsfälle wurden verzeichnet. Auch Übergangspräsidentin Jeanine Áñez und fünf Minister haben sich mit dem Coronavirus angesteckt.

3.17 Uhr: Die Corona-Krise droht die Probleme mit Kinderarmut weiter zu verschärfen. Eltern benachteiligter Kinder und Jugendlicher arbeiteten häufig in Teilzeitarbeit oder als Minijobber und seien in der Pandemie-Zeit von Jobverlusten oder Einkommenseinbußen überdurchschnittlich stark betroffen, heißt es in einer Analyse der Bertelsmann-Stiftung.

Problemverschärfend wirkt demnach auch das in der Zeit des Lockdown eingeführte Homeschooling, also der Unterricht zuhause. Kinder aus armen Verhältnissen verfügten oft nicht über die dafür notwendige technische Ausstattung und hätten vielfach auch keine Rückzugsräume für ungestörtes Lernen.

Die meisten von Armut betroffenen Kinder hätten kaum Aussicht auf Besserung ihrer Situation. Derzeit seien 21,3 Prozent oder 2,8 Millionen der Kinder und Jugendlichen in Deutschland von Armut betroffen, heißt es in der Analyse. Für etwa zwei Drittel von ihnen gelte dies dauerhaft, also für mindestens fünf Jahre durchgehend oder wiederkehrend. Besonders stark betroffen seien Haushalte von Alleinerziehenden sowie Haushalte mit drei oder mehr Kindern.

Corona in den USA: Donald Trump rät nun doch zum Tragen einer Maske

00.56 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat vor einer weiteren Zuspitzung der Coronavirus-Pandemie in den Vereinigten Staaten gewarnt. „Es wird wahrscheinlich leider schlimmer werden, bevor es besser wird“, sagte er bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Gegenwärtig sei die Lage vor allem im Süden und Westen des Landes problematisch, aber das Virus „könnte sich weiter ausbreiten“, warnte Trump.

Die Äußerung des Präsidenten markierte für Trump einen neuen Tonfall: Zuletzt hatte er die Zuspitzung der Lage in Teilen des Landes eher als örtlich begrenztes Problem heruntergespielt und auf eine rasche Wiederöffnung von Wirtschaft und Schulen gedrängt. Die Regierung helfe den betroffenen Bundesstaaten, sagte er. Das Ziel sei es, die Pandemie nicht nur einzudämmen, „sondern sie loszuwerden“, sagte er.

Außerdem forderte der US-Präsident die Menschen in den USA erstmals zum Tragen von Masken auf. Die US-Bürger sollten auf einen Mund-Nasen-Schutz zurückgreifen, wenn die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, sagte Trump. „Ob Sie die Maske mögen oder nicht, sie haben eine Wirkung“, betonte er.

Die dramatische Entwicklung in den USA bei den Corona-Infektionen setzt Trump zusehends unter Druck. Weniger als vier Monate vor der Präsidentschaftswahl liegt sein demokratischer Herausforderer Joe Biden in den Umfragen deutlich in Führung.

00.54 Uhr: Der legendäre Ironman auf Hawaii findet wegen der Corona-Krise nun doch nicht im Februar 2021 statt und ist endgültig abgesagt worden. Die Weltmeisterschaft im Triathlon, Schwimmen, Radfahren und Laufen war ursprünglich für den 10. Oktober angesetzt, im Mai wegen der Pandemie dann aber auf Februar verschoben worden. 2021 sollte es deswegen erstmals seit 1982 wieder zwei Weltmeister in einem Jahr geben. Seit 2014 haben nur deutsche Sportler die Ironman-WM gewonnen.

Dienstag, 21. Juli: Millionen Arbeitslosen in den USA droht im August Absturz in Armut

23.44 Uhr: Der Pharmakonzern AstraZeneca plant, bis Ende des Jahres einen Coronavirus-Impfstoff auf den Markt zu bringen. Dieser soll weltweit „zum Selbstkostenpreis“ erhältlich sein, wie der Chef des Unternehmens, Pascal Soriot, am Dienstag dem französischen Radiosender RTL sagte. Eine Einheit soll demnach für 2,50 Euro verkauft werden. „Unser Ziel ist es, den Impfstoff allen Menschen zugänglich zu machen“, sagte Soriot.

Erst am Montag hatte eine Studie im Fachmagazin „The Lancet“ große Hoffnungen in den gemeinsam von AstraZeneca und der britischen Universität Oxford entwickelten Impfstoff geweckt. Der Stoff erwies sich in den ersten beiden Testreihen als für die Probanden gut verträglich und sorgte für die Bildung von Antikörpern sowie für eine Immunisierung gegen die Lungenkrankheit Covid-19.

Die Ergebnisse einer dritten Testphase werden im Herbst erwartet. Ist diese erfolgreich, kann der Stoff danach massenweise produziert und verabreicht werden.

22.15 Uhr: Die Berliner Waldbühne öffnet nach monatelanger Zwangspause wegen der Corona-Pandemie im September wieder für Konzerte. Zum Auftakt am 4. September kommt Schlagerstar Roland Kaiser in die Freilichtarena, einen Tag später folgt Rapper Sido. Für die Auftritte sei entsprechend den Hygiene-Regelungen nur eine begrenzte Publikumskapazität zulässig, teilte der Veranstalter Semmel Concerts mit. Nur 5000 der rund 22.000 Plätze dürften besetzt werden – mit gebührendem Abstand untereinander.

Im Gespräch sei eine Konzertreihe mit insgesamt acht bis zehn Shows, es liefen dazu die Gespräche mit den Künstlern. In Zusammenarbeit von Betreiber, Veranstalter und Sicherheitsdienst werde nun ein auf die Waldbühne zugeschnittenes Hygienekonzept erarbeitet.

20.08 Uhr: Die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, hat das Krisenmanagement der Regierung von US-Präsident Donald Trump in der Corona-Pandemie gegen Kritik verteidigt. „Der Präsident hat drei bis vier Millionen Menschenleben gerettet“, sagte McEnany am Dienstag bei einer Pressekonferenz.

Das Weiße Haus habe stets deutlich gemacht, dass die Wiedereröffnung des Landes lokale Ausbrüche nach sich ziehen werde, „dass wir Glutherde und manchmal Feuer sehen werden“, sagte McEnany. Es werde viel zu wenig darüber gesprochen, welche negativen Auswirkungen die Eindämmungsmaßnahmen nach sich gezogen hätten. McEnany nannte keine Grundlage für die von ihr genannte Zahl der angeblich geretteten Leben.

EU-Haushalt: Deutschland zahlt künftig zehn Milliarden mehr im Jahr

18.45 Uhr: Deutschland wird künftig etwa zehn Milliarden Euro im Jahr zusätzlich in den EU-Haushalt zahlen. Die Höhe der jährlichen Überweisungen werde damit bei etwa 40 Milliarden Euro brutto liegen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Regierungskreisen in Berlin.

17.41 Uhr: Die Corona-Pandemie hat tiefe Kerben in die Restaurant- und Kneipenlandschaft Spaniens geschlagen. Nach Angaben des spanischen Gastronomieverbandes vom Dienstag mussten wegen ausbleibender Gäste während der Krise landesweit rund 40.000 Bars, Restaurants und Hotels dauerhaft schließen. Das entspricht etwa 13 Prozent der gastronomischen Betriebe Spaniens. Bis Ende des Jahres rechnet der Verband damit, dass die Zahl der geschlossenen Betriebe auf 65.000 ansteigt.

Auf den Balearen-Inseln, darunter das bei Deutschen beliebte Urlaubsziel Mallorca, habe auch nach dem Ende der Grenzschließungen in der Europäischen Union weniger als die Hälfte der Bars und Restaurants wieder geöffnet, erklärte der Verband. In den Großstädten des Landes leidet die Branche demnach auch unter ausbleibenden einheimischen Gästen, die sich stattdessen wegen des verbreiteten Homeoffice daheim versorgen. Die Hotel- und Gastrobranche ist ein zentraler Sektor der spanischen Wirtschaft.

Maskenpflicht: Österreich weitet Maßnahmen wieder aus

17.19 Uhr: Nach ausgelassenen Partys von zumeist jungen Leuten auf der italienischen Urlaubsinsel Capri hat der dortige Bürgermeister am Dienstag eine Maskenpflicht für Wochenenden erlassen. Damit will Marino Lembo auf seiner Insel im Golf von Neapel mögliche Corona-Risiken abwenden. Freitags, samstags und sonntags gilt nun ab 18 Uhr bis um 4 Uhr am nächsten Morgen die Vorschrift, auch im Freien einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen – und zwar gerade auf den mehr als 20 bei Party-Fans sehr beliebten Straßen und Plätzen.

Capri hatte bisher kaum Corona-Fälle zu vermelden. Mit dem Beginn der Urlaubssaison möchte Lembo, wie er in Medieninterviews sagte, dass die Lage so ruhig bleibt. Nach Bildern von ausgelassenen Menschen, die ohne Corona-Schutz und ohne Abstände im Freien stehen und trinken, war er alarmiert. Der Erlass gilt, als Warnung, zunächst bis Ende Juli – Verlängerung möglich.

16.30 Uhr: Als Reaktion auf steigende Corona-Infektionszahlen weitet Österreich die Maskenpflicht wieder aus. In Supermärkten, Bank- und Postfilialen müsse von Freitag an wieder ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Dienstag in Wien.

Zuletzt galt die Maskenpflicht nur in Bussen und Bahnen, im medizinischen Bereich sowie in einigen Regionen. Seit Anfang Juli hatten sich in Österreich teils wieder mehr als 100 Menschen täglich angesteckt. Insgesamt sind in der Alpenrepublik aktuell 1400 Menschen mit dem Virus infiziert. „Es beginnt wieder ein bisschen zu brodeln“, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne).

Das Tragen der Maske habe auch einen symbolischen Effekt, meinte Kurz. „Je mehr sie aus unserem Alltag verschwindet, desto stärker wird die Sorglosigkeit.“ Er kündigte auch schärfere Grenzkontrollen zu Ungarn und Slowenien an. Viele neue Corona-Fällen seien in jüngster Zeit von Reisenden eingeschleppt worden, die aus Ländern des Balkans zurückkehrten, sagte der Regierungschef.

15.50 Uhr: In den USA blicken derzeit Millionen Arbeitslose voller Angst auf den kommenden Monat: Zum 31. Juli laufen die von der US-Regierung beschlossenen Sonderzahlungen für 32 Millionen Menschen aus, die in Corona-Krise ihren Job verloren haben und wegen des Wirtschaftseinbruchs keine Arbeit finden. Ohne die staatliche Unterstützung droht vielen Betroffenen der soziale Absturz.

Die Sonderzahlungen wurden im April beschlossen. Seither erhalten die Empfänger zusätzlich 600 Dollar (524 Euro) pro Woche. Sollten sich Trump und der Kongress nicht einigen und die Unterstützungen zum Monatsende auslaufen, könnten nicht nur Millionen Menschen in Armut stürzen, sondern auch die wirtschaftliche Erholung der USA einen Rückschlag erhalten, warnen Analysten von Oxford Economics.

14.22 Uhr: Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Bewältigung der COVID19-Krise scheinen deutsche Unternehmen vergleichsweise gut durch die Krise zu bringen. Wie eine groß angelegte Umfrage von HSBC zeigt, ist der Anteil der Unternehmen, die durch die Pandemie stark beeinträchtig sind, in Deutschland mit 53 Prozent am geringsten.

Zum Vergleich: Weltweit gaben 72 Prozent der Teilnehmer an, die Auswirkungen der Krise stark zu spüren. Im Rahmen der Studie wurden 2600 Firmen in 14 Staaten mit einem Umsatz von mehr als 5 Millionen Dollar befragt, darunter 200 deutsche Unternehmen.

Der Iran meldet eine neue Rekordzahl an Corona-Toten

12.51 Uhr: Der Iran meldet eine neue Rekordzahl an Corona-Toten. In den letzten 24 Stunden starben 229 Patienten an dem Virus, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums im Staatsfernsehen. Damit liege die Zahl der Todesopfer aktuell bei 14.634. Im gleichen Zeitraum wurden über 2600 Neuinfektionen erfasst. Somit stieg die Zahl der bisher nachgewiesenen Infektionen auf 278.827.

Der Anstieg sei nach Einschätzung von Experten auf die Lockerungen in den letzten Wochen zurückzuführen. Sie hätten besonders dazu beigetragen, dass die Bevölkerung die Hygienevorschriften und die Pandemie nicht mehr ernstgenommen habe. Die Lockerungen sind seit Anfang der Woche größtenteils wieder aufgehoben.

12.30 Uhr: Nicht nur Menschen, sondern auch Hunde und Katzen können sich anstecken – das muss sogar gemeldet werden. Lesen Sie hier, was Halter und Halterinnen wissen sollten.

12.20 Uhr: Die Corona-Krise bremst weiterhin die Kauflust der Verbraucher in Deutschland. Jeder fünfte Bundesbürger gebe beim Shoppen aktuell bewusst weniger Geld aus als normalerweise, berichtete das Marktforschungsunternehmen Nordlight Research im „Trendmonitor Deutschland“, gestützt auf eine Umfrage unter 1067 Verbrauchern. Vor allem größere Anschaffungen würden derzeit zurückgestellt.

Die gesunkene Kauflust hat der Umfrage zufolge mindestens zwei Ursachen. Einerseits hat ein Drittel der Haushalte nach eigener Aussage weniger Einkommen zur Verfügung als vor dem Ausbruch der Krise. Andererseits geben zwei Drittel der Befragten an, dass ihnen das Shoppen im stationären Einzelhandel aktuell weniger Spaß macht als vor Corona.

Während der stationäre Handel unter der Maskenpflicht leidet, konnte das Online-Shopping profitieren. Aktuell kaufen der Umfrage zufolge fast drei Viertel (72 Prozent) der Verbraucher mindestens einmal pro Monat online ein. Zum Vergleich: Vor der Krise waren es 67 Prozent. Auch interessant: Shopping trotz Corona – diese Länder geben am meisten aus

11.17 Uhr: Auch Film-Dreharbeiten laufen in Corona-Zeiten unter besonderen Hygieneregeln ab. Schauspielerin Lena Klenke muss sich daran noch gewöhnen. „Man lebt ja normalerweise davon, bei den Dreharbeiten viel Kontakt zu haben und schnell zu einer Art Familie zu werden“, sagte die 24-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. „Aber wenn ich das Gesicht der anderen gar nicht wahrnehmen kann und ich bis zum Schluss nicht weiß, wie die Kostümbildnerin eigentlich aussieht, ist das schon sehr merkwürdig.“

Innenminister Seehofer macht Fans Hoffnung auf Rückkehr in Stadien

10.16 Uhr: Bundesinnenminister Horst Seehofer macht Fußball-Fans Hoffnung auf eine Rückkehr in die Stadien zur neuen Saison. „Ich bin schon länger der Meinung, dass man in die Stadien wieder Zuschauer lassen kann – wenn es ein starkes Hygienekonzept gibt“, sagte er dem „Münchner Merkur.“

Die Bundesligisten, die die abgelaufene Saison wegen den Folgen der Corona-Pandemie noch in leeren Stadien beenden mussten, arbeiten aktuell an Plänen, um zur neuen Spielzeit zumindest wieder einen Teil ihrer Arenen mit Zuschauern füllen zu können.

9.31 Uhr: Als eine der ersten Großveranstaltungen im Sport soll das Internationale Stadionfest (ISTAF) in Berlin am 13. September mit Fans möglich sein. Die Organisatoren um Meeting-Direktor Martin Seeber planen nach dpa-Informationen angesichts der Corona-Beschränkungen mit rund 3500 Zuschauern im Olympiastadion.

„3500 statt 45.000 Zuschauer – das Istaf wird sicherlich diesmal anders. Aber es ist vielleicht ein erster kleiner Schritt zurück zur Normalität“, sagte Seeber. In Berlin sind laut aktueller Verordnung bis zum 24. Oktober Veranstaltungen im Freien mit mehr als 5000 Menschen verboten. Zudem müssen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. „Grundlage unserer Planungen ist die Sicherheit und Gesundheit aller“, versicherte der Organisator des traditionsreichsten und berühmtesten deutschen Leichtathletik-Meetings.

Corona-Gipfel: EU-Staaten einigen sich auf riesiges Haushalts- und Finanzpaket

8.43 Uhr: Bundesaußenminister Heiko Maas sieht in der Einigung auf das billionenschwere Finanzpaket beim EU-Sondergipfel ein „starkes Fundament“, um die EU-Bürger gut durch die Corona-Krise zu bringen. „Am Ende sind wir weiter gesprungen, als uns viele zugetraut haben“, erklärte er.

Die EU habe mit dem Kompromiss gezeigt, dass sie „auch in der schwersten Wirtschaftskrise ihrer Geschichte in der Lage ist, entschlossen und solidarisch zu handeln.“ Lesen Sie dazu unseren Kommentar: EU-Hilfspaket – Ein hoher Preis für europäische Solidarität

8.27 Uhr: Schauspielerin Jennifer Aniston warnt mit dem Krankenhaus-Foto eines Freundes vor Corona. Bei Instagram teilte sie ein Bild, auf dem ein Mann zu sehen ist, der an ein Beatmungsgerät angeschlossen ist und in einem Krankenhausbett liegt. „Das ist unser Freund Kevin. Völlig gesund, kein einziges grundlegendes Gesundheitsproblem. Das ist Covid. Das ist echt.“

Aniston geht es um Vorsichtsmaßnahmen: „Wir dürfen nicht so naiv sein zu glauben, dass wir dem entkommen können.“ Die 51-Jährige fordert ihre Follower auf, eine Maske zu tragen: „Tut es für eure Familie. Und vor allem für euch selbst. Covid befällt alle Altersgruppen.“ Nach Angaben der Schauspielerin wurde das Foto Anfang April aufgenommen, ihr Freund habe sich glücklicherweise „jetzt fast erholt“.

8.12 Uhr: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts 522 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit waren seit Beginn der Corona-Krise mindestens 202.345 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert.

5.33 Uhr: Die EU-Staaten haben sich beim Corona-Sondergipfel in Brüssel auf das größte Haushalts- und Finanzpaket ihrer Geschichte geeinigt. Der Kompromiss wurde nach mehr als viertägigen Verhandlungen am frühen Dienstagmorgen von den 27 Mitgliedsstaaten angenommen. Lesen Sie hier: Durchbruch beim EU-Gipfel – Hilfspaket steht.

Corona-Studie: Antikörper bieten vermutlich längerfristig Immunität

4.46 Uhr: Corona-Patienten haben einer Studie zufolge in vielen Fällen dauerhaft so viele Antikörper, dass eine erneute Infektion mit dem Virus vermutlich abgewehrt werden kann. Zu diesem Ergebnis kommt eine noch unveröffentlichte Studie an 327 Covid-19-Patienten im chinesischen Wuhan, die zu den weltweit ersten infizierten Erkrankten gehören.

Bei mehr als 80 Prozent der Patienten seien sechs Monate nach ihrer Erkrankung noch biologisch aktive Antikörper nachgewiesen worden, die fähig seien, das Virus unschädlich zu machen, sagte der Virologe Ulf Dittmer, Direktor des Instituts für Virologie der Uniklinik Essen.

An der Studie des deutsch-chinesischen Gemeinschaftslabors in Wuhan waren neben chinesischen Experten auch drei Virologen aus Essen beteiligt. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen in den nächsten Tagen einem Fachmagazin zur Begutachtung vorgelegt werden.

2.48 Uhr: In Brasilien sind bereits mehr als 80.000 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Dies ging aus den Daten des Gesundheitsministeriums in Brasília am Montagabend hervor. Demnach stieg die Zahl der Corona-Toten auf 80.120. Zuletzt waren täglich rund 1000 Todesfälle gemeldet worden, vergangene Woche durchbrach Brasilien die Marke von zwei Millionen bestätigten Infizierten.

Wissenschaftliche Studien und Schätzungen von Organisationen legen nahe, dass sich mindestens siebenmal so viele Menschen infiziert haben wie bisher bekannt, und doppelt so viele wie erfasst gestorben sind.

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hatte das Coronavirus zu Beginn der Pandemie als „kleine Grippe“ verharmlost und damit in der Bevölkerung Verwirrung über die Ernsthaftigkeit der Krankheit gestiftet. Auch wollte er aus wirtschaftlichen Gründen keine Maßnahmen zur Eindämmung treffen. Inzwischen wurden er und vier seiner Minister positiv auf das Coronavirus getestet.

00.06 Uhr: Linken-Chefin Katja Kipping hat gefordert, die Corona-Pandemie zum Anlass für eine flächendeckende Einführung einer Vier-Tage-Arbeitswoche zu nehmen. Als Anschubfinanzierung könne ein neues Kurzarbeitergeld dienen, sagte sie der „Rheinischen Post.“

Unternehmen, die die Arbeitszeit entsprechend verkürzten, sollten ein Jahr lang einen Lohnzuschuss bekommen. Danach müsse ein Tarifvertrag beziehungsweise eine Betriebsvereinbarung über ein Arbeitszeitmodell mit einer Vier-Tage-Woche oder einer Höchstarbeitszeit von 30 Stunden ohne weitere staatliche Finanzierung abgeschlossen werden.

„Die Vier-Tage-Woche macht Beschäftigte glücklicher, gesünder und produktiver. Gerade jetzt in der Corona-Krise wäre ein guter Zeitpunkt, um damit anzufangen“, sagte Kipping. Auch die Unternehmen profitierten davon, weil ihre Mitarbeiter weniger Fehler machten, motivierter und seltener krank seien.

Montag, 20. Juli: Einigung bei EU-Gipfel über Höhe von Corona-Hilfen

Sonntag, 19. Juli: Millionen Katalanen sollen Wohnung nicht verlassen

  • Fast 100.000 Menschen in drei weiteren Städten Kataloniens sollen ihre Häuser vorerst nicht mehr verlassen. Die Behörden erweitern damit die bereits bestehende Empfehlung für vier Millionen Katalanen einschließlich der Bewohner der Hauptstadt Barcelona
  • Kanzlerin Angela Merkel (CDU) trug bei der EU-Konferenz in Brüssel eine Maske, die so aussah wie eine FFP2-Maske. Lesen Sie hier: Merkel und die Masken: So schützt sich die Kanzlerin
  • Der österreichische Kanzler Sebastian Kurz will die Maskenpflicht in bestimmten Bereichen in ganz Österreich wieder einführen
  • Nach einem größeren Corona-Ausbruch von Mitarbeitern einer Hähnchenschlachterei im niedersächsischen Lohne sieht der Landkreis keine Veranlassung für eine Schließung des Betriebs
  • Angesichts steigender Corona-Todeszahlen haben mehrere US-Bundesstaaten Kühlwagen für Covid-19-Tote bestellt. In Texas und Arizona gaben die Behörden wegen drohenden Platzmangels in Leichenhallen und Krematorien Bestellungen auf, um sich auf das Schlimmste vorzubereiten. Unterdessen hat das Weiße Haus Berichten zufolge Zahlungen an die Bundesstaaten für Tests blockiert
  • Trotz einer zehntägigen Ausgangssperre ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Melbourne weiter gestiegen – nun hat die australische Küstenmetropole als erste Stadt des Landes eine weitgehende Maskenpflicht eingeführt
  • Tausende Menschen haben in Israel erneut gegen den Umgang der Regierung mit der Corona-Krise demonstriert. In Jerusalem versammelten sich zahlreiche Menschen zu Protesten, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Die Polizei ging mit Wasserwerfern gegen die Demonstranten vor
  • Kanzleramtsminister Helge Braun kann sich auch in Deutschland einen Staatsakt für die Todesopfer der Corona-Pandemie vorstellen. Lesen Sie dazu unseren Kommentar: Wir dürfen die Toten in der Corona-Krise nicht vergessen

Samstag, 18. Juli: Kostenlose Corona-Tests bei Urlaubsrückkehrern – Grüne rufen zur „Rettung der Innenstädte“ auf

  • Die Verhandlungen über das milliardenschwere Corona-Hilfspaket der EU gehen am Sonntag in die Verlängerung. Angela Merkel sieht keine Erfolgsgarantie. Lesen Sie mehr: EU-Gipfel geht am Sonntag in die Verlängerung – mit Erfolg?
  • Corona-Ausbruch in einem Schlachthof: 66 Menschen sind in einem Wiesenhof-Hähnchenschlachthof im niedersächsischen Lohne positiv auf das Coronavirus getestet worden.
  • Tausende von Israelis haben am Samstag gegen den Kurs der Regierung von Benjamin Netanjahu in der Corona-Krise demonstriert.
  • In Frankreich gilt im Kampf gegen das Coronavirus ab diesem Montag eine Maskenpflicht in öffentlichen geschlossenen Räumen.
  • Nach der coronabedingten Zwangspause für Kreuzfahrtschiffe bereitet sich die Branche allmählich wieder auf Passagierfahrten vor. Lesen Sie hier: Mit diesen Corona-Regeln geht es bald auf See
  • SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich für kostenlose Corona-Tests bei allen Urlaubsrückkehrern ausgesprochen.
  • Der Fleischproduzent Clemens Tönnies will trotz heftiger Kritik nicht darauf verzichten, Lohnkostenerstattung wegen der behördlichen Schließung seines Hauptwerks geltend zu machen.
  • Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt fordert ein Programm im Umfang von einer Milliarde Euro zur „Rettung der Innenstädte“ in der Corona-Krise. Lesen Sie hier: Spätere Sperrstunde, Milliardenprogramm: So wollen die Grünen Innenstädte beleben
  • Die Mehrwertsteuersenkung macht sich als Kaufanreiz in der Wirtschaft laut Verband der Automobilindustrie (VDA) bereits bemerkbar. Lesen Sie hier mehr zum Thema: Mehrwertsteuer-Senkung reizt offenbar zum Autokauf
  • In den USA wurden binnen 24 Stunden 77.638 Neuinfektionen registriert, wie aus einer Zählung der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore am Freitagabend (Ortszeit) hervorgeht.

Freitag, 17. Juli: Ärzte und Pflegekräfte machen laut WHO zehn Prozent aller Corona-Fälle aus

  • Mehr als 1,3 Millionen Ärzte und Pflegekräfte weltweit sind laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) bislang am neuartigen Coronavirus erkrankt. Beschäftigte im Gesundheitssektor machten bisher etwa 10 Prozent aller weltweiten Covid-19-Fälle aus, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf.
  • Nach acht Corona-Infektionen in einem Gebäudekomplex in Verden (Niedersachsen) werden rund 100 weitere Menschen auf das Virus getestet. Die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner stehen bis zur Vorlage der Testergebnisse unter Quarantäne, wie der Sprecher des Landkreises mitteilte. Demnach gibt es Anhaltspunkte, dass sich das Coronavirus im direkten Wohnumfeld der positiv getesteten Personen ausgebreitet hat.
  • Die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Israel ist so hoch wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Nach aktualisierten Zahlen des Gesundheitsministeriums vom Freitagabend wurden für Donnerstag 1929 Fälle gemeldet – ein Rekordwert. Insgesamt wurden in Israel bislang 47.459 Infizierte registriert.
  • Der geringere Autoverkehr in Städten während der Corona-Krise hat sich nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) stark auf die Belastung mit gesundheitsgefährdenden Stickoxiden ausgewirkt – auch wenn das an Messdaten nicht immer abzulesen war. Wenn man meteorologische Einflüsse abtrenne, zeige sich für die Zeit vom 23. März bis zum 19. April in 48 Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern eine Verbesserung der Luftqualität durch den Lockdown um etwa 30 Prozent für Stickoxide (NOx), teilte der DWD am Freitag mit.
  • Bei einem besonderen Konzert mit Tim Bendzko wollen Forscher der Uniklinik Halle mehr über Großveranstaltungen in Corona-Zeiten herausfinden. Derzeit werden 4000 gesunde Freiwillige zwischen 18 und 50 Jahren gesucht, die am 22. August ein Konzert des Berliner Musikers („Keine Maschine“) in Leipzig besuchen wollen, teilten die Projektverantwortlichen am Freitag in Halle mit. Erste Ergebnisse der Studie werden vier bis sechs Wochen später erwartet. Während des Projekts gelten strenge Hygieneregeln. Die Probanden sind etwa verpflichtet, sogenannte FFP2-Masken zu tragen.
  • Mallorca sperrt die Partymeilen aller Lokale der „Bier-“ und „Schinkenstraße“. Sie haben sich nicht an die Corona-Hygieneregeln gehalten. Wirte kritisieren die Entscheidung. Lesen Sie hier: Mallorca-Wirte wollen klagen: „Schankverbot ist Schikane“
  • Bürger aus Serbien und Montenegro dürfen wegen zuletzt gestiegener Corona-Fallzahlen ab sofort nicht mehr in die EU einreisen. Wie der Rat der EU-Staaten am Donnerstag mitteilte, gilt nur noch für zwölf Länder eine Ausnahme der in der Corona-Pandemie eingeführten Einreisebeschränkungen. Als 13. Land steht weiterhin China auf der Liste - allerdings unter dem Vorbehalt, dass EU-Bürger dort auch wieder einreisen dürfen. In zwei Wochen wird die Liste, die für die EU-Staaten nicht bindend ist, erneut aktualisiert.
  • Während des Corona-Ausbruchs in der zentralchinesischen Metropole Wuhan ist laut einer neuen Studie ein Großteil der Fälle unentdeckt geblieben. Die Untersuchung chinesischer Wissenschaftler, die in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass in der ersten akuten Phase zwischen dem 1. Januar und dem 8. März bis zu 87 Prozent der Infektionen unter dem Radar geblieben sein könnten.
  • Die Urlaubssaison ist in vielen Ländern trotz der Corona-Krise angelaufen. Trotzdem bleibt das Reisen während der Pandemie kompliziert, beinahe täglich ändern sich in vielen europäischen Ländern Infektionsgeschehen und die Regeln, mit denen darauf reagiert wird. Wir haben mit Marek Andryszak, Deutschlandchef des Reiseveranstalters TUI, darüber gesprochen, wie sein Unternehmen durch die Krise kommt und wie Urlaub 2020 aussieht: TUI-Chef sagt Corona-Garantie zu – und streicht Partyurlaube
  • Nach einem starken Anstieg der Corona-Infektionen hat die Regierung in Israel in der Nacht zum Freitag eine Reihe von Schutzmaßnahmen wieder eingeführt. Unter anderem wurden Versammlungen von mehr als zehn Personen in geschlossenen Räumen und mehr als 20 Personen im Freien verboten. Ministerien schließen für den Publikumsverkehr, Kontakte sind demnach nur noch Online möglich. Zu den Lockdown-Maßnahmen am Wochenende gehört die Schließung einer Reihe von Geschäften, mit Ausnahme wichtiger Dienstleister wie etwa Apotheken oder Supermärkte. Zudem werden Fitnessstudios geschlossen, während Restaurants nur noch Essen zum Mitnehmen oder zur Lieferung nach Hause anbieten dürfen. Ab Freitag kommender Woche sollen auch die Strände gesperrt werden.
  • Mit einer TV-Kampagne versuchen Hollywood-Stars, die US-Bürger in Corona-Zeiten zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes zu bewegen. „Wenn Sie eine Maske tragen, haben Sie meinen Respekt“, sagt beispielsweise Schauspieler Morgan Freeman in den von Oscar-Preisträgerin Kathryn Bigelow gedrehten halbminütigen TV-Spots. Auch Robert de Niro, Jamie Foxx, Ellen Pompeo und Rosie Perez beteiligen sich an der von New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo ins Leben gerufenen Kampagne.
YouTube – Mask Up America mit Morgan Freeman

Donnerstag, 16. Juli: Russische Hacker nehmen Corona-Impfstoff ins Visier

  • Die Stadt Rheda-Wiedenbrück hat auch die letzte Verfügung gegen den Fleischbetrieb Tönnies aufgehoben. Tönnies darf jetzt auch wieder Schweine zerlegen, wie die Stadt mitteilte.
  • Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern haben die verpflichtende Quarantäne von zwei Wochen für Rückkehrer aus Schweden aufgehoben.
  • Russische Hacker versuchen offenbar, mit Attacken gegen Institute in Großbritannien, Kanada und USA an Informationen zu Corona-Impfstoffen zu gelangen. Das teilen britische Behörden mit. Sie handeln dabei wohl im Auftrag des russischen Geheimdienstes, erklärte die britische Behörde für Cybersicherheit (NCSC). Die Behörde erklärte auch, dass die USA und Kanada die Zugehörigkeit der Hacker-Gruppe namens APT29 ebenso einschätzen würden.
  • Italien hat neue Einreiseverbote für Reisende aus Serbien, Montenegro und dem Kosovo verhängt. Das gab der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza am Donnerstag bekannt. Wer sich in den vergangenen 14 Tagen in den drei genannten Ländern aufgehalten habe, dürfe weder nach Italien ein- noch durchreisen.
  • Bund und Länder wollen künftig zielgenauer auf lokale Ausbrüche der Corona-Pandemie reagieren. Ein- und Ausreisesperren soll es geben können, wenn die Zahl der Infektionen weiter steigt oder es keine Gewissheit gibt, dass die Infektionsketten bereits unterbrochen sind, heißt es in einem Beschluss, der dieser Redaktion vorliegt: „Diese Maßnahmen sollen zielgerichtet erfolgen und müssen sich nicht auf den gesamten Landkreis beziehungsweise die gesamte kreisfreie Stadt beziehen.“ Mehr dazu: Gesundheitsminister: Corona-Ausreisesperren künftig denkbar
  • Für die Campingplätze in Schleswig-Holstein gelten ab dem 31. Juli neue Regeln, die die Corona-Erfahrungen berücksichtigen. So dürfen auf den Standplätzen künftig mobile Toiletten und Duschkabinen aufgestellt werden.
  • Wegen steigender Infektionszahlen verschärft Frankreich seine Maskenpflicht – früher als erwartet. Bereits ab der kommenden Woche muss in allen geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind, ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Präsident Macron hatte zuvor als möglichen Termin für die Verschärfung der Maskenpflicht den 1. August genannt. Dies scheine aber „zu spät“, räumte der neue Regierungschef Castex ein.
  • Mit einer großen Trauerfeier hat Spanien Abschied von seinen mehr als 28.400 Corona-Toten genommen. Im Beisein der EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und der gesamten Spitze der Europäischen Union gedachte König Felipe VI. in Madrid der vielen Opfer. Zu den Klängen von Johannes Brahms („Das Geistliche Lied“) wurden weiße Rosen an einer Votivflamme in der Mitte des Platzes niedergelegt. Nicht wenige hatten dabei Tränen in den Augen, wie die Kameras des spanischen Fernsehens zeigten.
  • Das Coronavirus hat die USA fest im Griff. Die Zahl der Neuinfektionen nimmt rasend schnell zu. Im ganzen Land gab es bis Mittwoch rund 3,5 Millionen Infektionen und mehr als 136.000 Todesfälle. Vor allem die Bundesstaaten im Süden, Südwesten und Westen verzeichnen eine rasante Ausbreitung der Seuche. Einen Überblick über die schlimmsten Hotspots bekommen Sie hier.
  • Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat nach den Mallorca-Partys ohne Sicherheitsabstand vor Leichtsinn beim Urlaub in Corona-Zeiten gewarnt. „Uns ist es gerade erst gelungen, in Europa die Grenzen wieder zu öffnen. Das dürfen wir jetzt nicht durch leichtsinniges Verhalten aufs Spiel setzen“, sagte er unserer Redaktion. „Sonst werden neue Beschränkungen unvermeidbar sein“, führte er auf eine Frage nach möglichen Beschränkungen für Urlaubsrückkehrer aus. Unser komplettes Interview mit Heiko Maas lesen Sie hier: Corona: Außenminister Maas droht leichtsinnigen Urlaubern

Mittwoch, 15. Juli: Auswärtiges Amt hebt Reisewarnung für Norwegen auf

  • Die Impfskepsis der Deutschen nimmt zu. Einer Studie des Hamburg Center for Health Economics (HCHE) der Universität Hamburg zufolge würden sich nur 61 Prozent gegen das Coronavirus impfen lassen, wenn es einen entsprechenden Impfstoff gäbe.
  • Wenn ein Kind Symptome hat, die auch bei einer Erkrankung mit Covid-19 auftreten können, darf es nicht in die Kita. Dazu gehört auch Schnupfen. Kinderärzte schlagen nun Alarm. Lesen Sie hier: Corona-Angst in der Kita: Wer Schnupfen hat, bleibt zu Hause
  • Rund vier Wochen nach dem Corona-Ausbruch bei Deutschlands größtem Fleischbetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück darf das Unternehmen an seinem Hauptstandort wieder schlachten. Die Stadtverwaltung hat den angeordneten Produktionsstopp für die Schlachtung am Mittwoch mit sofortiger Wirkung aufgehoben.
  • Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen in den USA hat einen neuen Höchststand erreicht. Rund 67.400 Menschen wurden am Dienstag positiv auf das Virus getestet, wie aus Zahlen der Johns-Hopkins-Universität am Mittwoch hervorgeht.
  • Wegen illegaler Partys am „Ballermann“ hat Mallorca die Zwangsschließung aller Lokale der vor allem von deutschen Touristen gern besuchten „Bier-“ und „Schinkenstraße“ beschlossen. Diese Anordnung gelte zunächst für zwei Monate und trete am Mittwoch mit der Veröffentlichung des entsprechenden Beschlusses im Amtsblatt sofort in Kraft, teilte der balearische Tourismusminister Iago Negueruela in Palma mit. Lesen Sie hier: Mallorca macht Lokale auf dem Ballermann dicht
  • Wegen anhaltender Infektionsherde hat die Regierung in Portugal ihre Corona-Auflagen für die Metropolregion Lissabon bis mindestens Ende Juli verlängert. Fast im gesamten Land mit Ausnahme von Lissabon und seiner Umgebung gingen die Neuinfektionen zurück, begründete die Regierung ihre Entscheidung nach einer Dringlichkeitssitzung.
  • Das Auswärtige Amt hat am Mittwoch die coronabedingte Reisewarnung für Norwegen aufgehoben. Zuvor hatte das norwegische Außenministerium eine Liste mit Ländern veröffentlicht, aus denen die Einreise vom Mittwoch an wieder gestattet ist. Darunter war auch Deutschland. Damit sei nun die Einreise aus Deutschland für alle Zwecke wieder erlaubt, teilte das Auswärtige Amt mit. Sie sei quarantänefrei entweder direkt oder über Dänemark beziehungsweise Finnland möglich, über Schweden nur in direktem Transit. Lesen Sie hier: Urlaub im Ausland: In welche Länder Sie 2020 reisen können
  • Die großen Schweizer Berggebiete werden nach dem Abflauen der Corona-Krise in Europa in diesem Sommer von Urlaubern fast überrannt. Viele haben für die Sommermonate höhere Buchungen als im vergangenen Jahr, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur zeigt. Lesen Sie hier: Wandern während Corona: Das müssen Sie jetzt beachten
  • Der geheimnisvolle Streetart-Künstler Banksy hat in einer U-Bahn in London mit Ratten-Bildern für das Tragen von Masken in der Corona-Krise geworben. Auf einem auf Instagram verbreiteten knapp einminütigem Video soll Banksy selbst zu sehen sein – mit Maske, weißem Schutzanzug, blauen Gummi-Handschuhen und einer orangefarbenen Warnweste. Passagiere erkennen ihn nicht, weil sie ihn wohl für einen Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe halten.
  • Der Präsident des Deutschen Städtetages, Burkhard Jung, sieht Ausreisesperren zur Eindämmung lokaler Corona-Ausbrüche skeptisch. Zwar seien Regeln sinnvoll, um einen Ausbruch an der Quelle eindämmen, sagte der Leipziger Oberbürgermeister unserer Redaktion. „Ob Ausreisesperren dazugehören, wenn nichts anderes hilft, müssen wir diskutieren. Die Hürden dafür sind hoch“, betonte Jung. Wie genau Ausreiseverbote nach Jungs Auffassung gestaltet sein sollten, lesen Sie exklusiv hier: Ausreisesperren für Corona-Hotspots: „Hürden sind hoch“
  • Dienstag, 14. Juli: Merkel wirbt für Ausreiseverbote aus Corona-Hotspots – Reisewarnung für Schweden Aufgehoben

    • Das Auswärtige Amt warnt wegen erhöhter Corona-Zahlen in Luxemburg vor „nicht notwendigen, insbesondere touristischen Reisen“ in das Nachbarland.
    • Die EU-Staaten wollen die in der Corona-Pandemie eingeführten Einreisebeschränkungen wieder ausweiten. Die Botschafter der EU-Staaten einigten sich am Dienstag in Brüssel darauf, die Beschränkungen für Bürger aus den beiden Balkanstaaten Serbien und Montenegro wieder einzuführen, wie die Deutsche Presse-Agentur von mehreren Diplomaten erfuhr. Grund dafür ist, dass die Viruslage sich in beiden Ländern deutlich verschlechtert hat.
    • Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) für Ausreiseverbote aus regionalen Corona-Hotspots plädiert. Aus ihrer Sicht sei es günstiger, wenn der jeweilige Hotspot selbst den Bürgern eine Ausreise nur mit einem negativen Corona-Test erlaube, „anstatt in jedem Hotel zu gucken, wer aus welchem Bundesland kommt.“
    • Das Auswärtige Amt hat angesichts sinkender Infektionszahlen die Reisewarnung für Schweden aufgehoben.
    • Eine Smartphone-App soll auf den Ostfriesischen Inseln bald die Besucherströme in Restaurants, Museen, Schwimmbädern oder bei Konzerten steuern. Die App, die sich gerade noch in der Entwicklung befindet, soll Touristen anzeigen, wo es gerade wie voll ist, berichtet die Tourismusgesellschaft der sieben Inseln. Per App sollen nicht nur Reservierungen getätigt, sondern auch ähnlich wie bei der Corona-Warn-App der Bundesregierung, mögliche Infektionsketten nachverfolgt werden. Laut den Entwicklern der App wird sie jedoch erst im September verfügbar sein.
    • Das Disneyland Paris öffnet wieder. Unser Reporter war vor Ort in Europas erfolgreichstem Freizeitpark, in dem Elsa und Micky Mouse sich ab sofort vor Corona schützen müssen.
    • US-Präsident Donald Trump versucht laut Medienberichten, den Coronavirus-Experten Anthony Fauci zu demontieren. So habe die Trump-Regierung eine Liste mit Beispielen erstellt , in denen Fauci mit Blick auf das Coronavirus falsch gelegen haben soll. Lesen Sie hier mehr zu den Hintergründen.
    • Österreich hebt die Einreisebeschränkung für Menschen aus dem Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen auf. Die Einreise aus Deutschland sei wieder uneingeschränkt möglich, teilte das Außenministerium in Wien mit. Auch die seit Ende Juni geltende teilweise Reisewarnung Österreichs für das Land Nordrhein-Westfalen wurde aufgehoben.
    • Die Drogeriemarktkette dm bietet ab sofort einen Coronavirus-Test für zu Hause an – zumindest in Österreich. Der PCR-Test des österreichischen Biotech-Unternehmens Novogenia GmbH ist bereits im österreichischen Online-Shop der Drogeriemarktkette erhältlich. Die Kosten: 119 Euro. Apotheker sind allerdings skeptisch.
    • Auf Mallorca ist eine strengere Maskenpflicht in Kraft getreten. Sie gilt – mit wenigen Ausnahmen – für alle Menschen an allen öffentlichen Orten. In Spanien steigen die Corona-Fallzahlen in vielen Regionen wieder an. Nach Katalonien haben deshalb auch die Balearen die strengere Maskenpflicht eingeführt. Lesen Sie hier, wo und für wen die neue Regel gilt.
    • Der Städte- und Gemeindebund hält bei regionalen Corona-Ausbrüchen Ausreisebeschränkungen für ganze Landkreise für nicht durchsetzbar. Entsprechende Überlegungen hatte die Bundesregierung in einer Schaltkonferenz mit den Ländern eingebracht. Gemeindebund-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg sagte im ZDF: „Sie müssten ja im Prinzip dann kontrollieren, wer reist aus dem Kreis aus – und Sie wissen, wie groß Kreise sind – das stelle ich mir fast unmöglich vor.“
    • Aus der Politik kommen ablehnende Stimmen zum Vorstoß aus der Fußball-Bundesliga, mit Hilfe von Corona-Massentests bei Zuschauern schon zu Saisonbeginn Spiele mit Publikum zu ermöglichen. Es sei „nicht der richtige Zeitpunkt, bereits über Lockerungen in den Stadien zu sprechen“, warnte der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (57) im „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Eine Lockerung im September kommt zu früh.“
    • Nach langem Zögern führt nun auch England in der Corona-Pandemie eine Maskenpflicht in Geschäften ein. Die Maßnahme soll am 24. Juli in Kraft treten.
    • Die Zahl der Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber ist während der Corona-Pandemie drastisch gesunken. Selbst Straftäter können sich in dieser Zeit relativ sicher fühlen, wie Recherchen unserer Redaktion ergeben haben. Lesen Sie dazu: Corona-Pandemie stoppt Abschiebungen – auch von Straftätern

    Montag, 13. Juli: Verschärfte Maskenpflicht auf Mallorca und anderen Balearen-Inseln tritt in Kraft

    • Die Bundesregierung plant ein zielgenaueres Durchgreifen bei regionalen Corona-Ausbrüchen
    • Hongkong: Patient mit Blut eines mit Coronavirus infizierten Spenders behandelt
    • Grünes Licht für beschleunigtes Zulassungsverfahren für zwei Impfstoffkandidaten in den USA
    • Corona-Infektionszahlen in Israel steigen massiv an – Lockdown gefordert
    • Bundesregierung: Deutsche Wirtschaft auf dem Weg der Besserung
    • Jens Spahn warnt vor neuen Corona-Hotspots und mahnt zur Vorsicht auch im Urlaub. Lesen Sie hier: Mallorca: Deutsche sorgen mit Ballermann-Party für Entsetzen
    • Nach der Tönnies-Schließung sinken die Schweinefleisch-Preise für Bauern. Lesen Sie hier: Corona-Krise bedroht Schweinebauern: Wird Fleisch billiger?
    • In Texas stirbt ein 30-Jähriger nach einer „Covid-19-Party“. Lesen Sie dazu: Corona in Räumen – So vermeiden Sie Viren in der Raumluft
    • Auf Mallorca und den anderen Balearen-Inseln tritt eine verschärfte Maskenpflicht in Kraft

    Sonntag, 12. Juli: Erneut neuer Corona-Rekord in den USA – Trump trägt Maske

    • Bei frühen Corona-Patienten sinkt die Zahl der Antikörper, zeigen mehrere Untersuchungen: Damit sinkt auch die Hoffnung auf eine anhaltende Immunität. Forscher fragen sich jetzt: Wenn das Risiko für eine Neuansteckung mit dem Coronavirus höher ist als erhofft: Was bedeutet das für einen möglichen Impfstoff?
    • Deutsche Touristen feiern auf Mallorca, als gäbe es Corona nicht: dicht gedrängt und ohne Masken am Ballermann. „Chaos“, titelte am Sonntag die Regionalzeitung „Última Hora“. Die Lage sei „am Samstag völlig außer Kontrolle geraten“.
    • Der Deutsche Städtetag hat die Bürger aufgefordert, wieder verstärkt öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. „Es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich Fahrpersonal oder Fahrgäste überdurchschnittlich im Nahverkehr mit dem Corona-Virus angesteckt hätten. Das zeigt, die Maßnahmen wirken, auch die Maskenpflicht“, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy unserer Redaktion.
    • Die Folgen der Corona-Pandemie belasten viele Menschen psychisch. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK), die unserer Redaktion vorab vorliegt. Lesen Sie mehr zu der Umfrage: So wirkt sich die Pandemie auf die Psyche aus
    • In den USA hat die Zahl der täglich registrierten Corona-Neuinfektionen schon wieder einen neuen Höchststand erreicht. Binnen 24 Stunden wurden nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität vom Samstagabend (Ortszeit) 66.528 Ansteckungsfälle verzeichnet. Vor diesem Hintergrund hat sich Donald Trump zum ersten Mal bei einem Termin mit einer Mund-Nasen-Bedeckung gezeigt.

    Samstag, 11. Juli: Altmaier nennt Kriterium für Ende der Maskenpflicht

    • Der mit seiner Stiftung an internationalen Gesundheitsprojekten beteiligte Microsoft-Gründer Bill Gates sieht den weltweiten Kampf gegen das neuartige Coronavirus nach eigenen Angaben positiv
    • Wegen der drohenden Ausweisung ausländischer Studierender aus den USA bitten deutsche Studenten die Bundesregierung um Unterstützung
    • Die bevorstehende erste Hinrichtung in den USA auf Bundesebene seit 17 Jahren ist vorläufig ausgesetzt worden. Ein Gericht gab den Angehörigen der Opfer des wegen Mordes Verurteilten Daniel Lee am Freitag Recht, nachdem sie um einen Aufschub wegen der Corona-Krise gebeten hatten
    • Die Bundesregierung warnt Unternehmen vor Betrügern, die sich als Vertreter eines imaginären „Bundesamts für Krisenschutz und Wirtschaftshilfe“ ausgeben
    • Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Deutschland nähert sich der 200.000-Marke.
    • Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat ein Kriterium für ein Ende der Maskenpflicht im Einzelhandel genannt: den Rückgang der täglichen Corona-Neuinfektionen in Deutschland auf unter 100.
    • CDU-Politiker Norbert Röttgen plädiert dafür, Hilfen aus dem geplanten europäischen Wiederaufbaufonds an konkrete Projekte zur Modernisierung der Volkswirtschaften zu knüpfen. Lesen Sie hier das Interview: Röttgen: „Das Rennen um den CDU-Vorsitz ist völlig offen“
    • Die USA haben erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 66.000 Neuinfektionen an einem einzelnen Tag verzeichnet. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität (JHU) vom Samstag lag die Zahl der am Vortag registrierten Neuansteckungen bei 66 627
    • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) entsendet auf der Suche nach dem Ursprung des neuartigen Coronavirus am Samstag ein Expertenteam nach China

    Corona-News vom Freitag, 10. Juli: Unruhen in Serbien spitzen sich zu – Rekordzahlen in den USA

    • Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat sich gegen erneute bundesweite Maßnahmen ausgesprochen, falls es eine zweite Infektionswelle gäbe. In einem Interview mit dem „Focus“, erklärte sie, es müsse stattdessen „punktuell und regional“ auf die jeweilige Entwicklung reagiert werden
    • Die bolivianische Interimspräsidentin Jeanine Añez wurde positiv auf das Coronavirus getestet. In einem am Donnerstag auf Twitter veröffentlichten Video sagte die 53-Jährige, sie fühle sich gut und werde in den kommenden zwei Wochen in Quarantäne bleiben

    Corona-News vom Donnerstag, 9. Juli: Wacken als Online-Event – Unruhen in Serbien

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  • Keine Entspannung in Sicht: Eine Reihe von US-Bundesstaaten wie Florida, Texas oder Arizona verzeichneten auch am Mittwoch hohe Corona-Infektionsraten, teilweise wurden Intensivbetten in Krankenhäusern knapp. Lesen Sie hier: USA: Erstmals über 60.000 Corona-Neuinfektionen am Tag
  • In der Corona-Krise gibt es bei einigen Schilddrüsenmedikamenten einen Lieferengpass. Für Betroffene kann das zum Problem werden, denn sie können nicht einfach zu einer Alternative greifen. Diese Präparate sind betroffen.
  • Die Gesundheitsbehörden in Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma führen den Anstieg der Coronavirus-Infektionen im Bezirk auch auf einen Wahlkampfauftritt von US-Präsident Donald Trump zurück. Dort gab es keine Maskenpflicht.
  • Corona-News vom Mittwoch, 8. Juli: Mehr als drei Millionen Coronavirus-Fälle in den USA

    • In den USA hat die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen die symbolische Schwelle von drei Millionen überschritten
    • In Afrika sind inzwischen eine halbe Million Corona-Fälle verzeichnet worden. Zudem seien in den Ländern des Kontinents fast 12.000 Menschen gestorben, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit
    • Angela Merkel hat in Brüssel über die EU-Ratspräsidentschaft gesprochen: Die Kanzlerin erklärte den EU-Abgeordneten, welche Ziele die Bundesregierung für Europa verfolgt
    • Die spanische Region Katalonien führt eine ungewöhnlich strenge Maskenpflicht ein. Ab Donnerstag müssen Menschen dort auch im Freien immer einen Mund-Nasen-Schutz tragen
    • Viele Freizeitaktivitäten fallen seit der Pandemie aus. Doch ohne Proben und Auftritte können sich viele Chöre nicht mehr lange finanzieren. So existenziell bedroht sind Chöre in der Corona-Krise
    • Das österreichische Bundesland Kärnten verhängt eine abendliche Maskenpflicht in Tourismus-Hotspots. An Orten wie Velden oder dem Wörthersee soll im öffentlichen Raum jede Nacht von 21.00 Uhr bis 2.00 Uhr ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden
    • Die Wettbewerbshüter der EU-Kommission haben den von der Bundesregierung eingerichteten Rettungsschirm für Unternehmen genehmigt
    • Österreich spricht nun auch für Bulgarien, Rumänien und Moldau eine Reisewarnung aus
    • Masken-Eklat im bayerischen Landtag: Der AfD-Abgeordnete Stefan Löw trat mit Gasmaske an das Rednerpult. Seit vergangenen Freitag müssen die Abgeordneten im bayerischen Landtag Nase und Mund verhüllen. Lesen Sie hier: So gut schützen Masken vor Corona
    • Kaum eine Reisesparte hat das Coronavirus so getroffen wie die Kreuzfahrt: So könnten Kreuzfahrten in Zeiten von Corona aussehen
    • Seit Ausbruch der Corona-Pandemie hat Karl Lauterbach viel zu tun: So sieht Lauterbach seine Rolle als Corona-Aufklärer
    • Jeder Zweite in Deutschland lehnt laut einer Umfrage die Abschaffung der Maskenpflicht im Handel ab. Lesen Sie dazu: Maskenpflicht-Streit: Diese Bundesländer könnten sie kippen
    • Von September an soll Deutschland in der Lage sein, innerhalb eines Jahres 2,5 Milliarden zusätzliche Masken zu produzieren

    Corona-News vom Dienstag, 7. Juli: Die USA ist endgültig aus der WHO ausgetreten

    • Die USA haben ihren Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vollzogen
    • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht zunehmende Indizien dafür, dass sich das neuartige Coronavirus auch über mehrere Meter hinweg in der Luft übertragen kann
    • Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Mehr dazu hier: Brasiliens Präsident Bolsonaro mit Coronavirus infiziert
    • In Österreich führt als erstes Bundesland Oberösterreich nach einem spürbaren Anstieg der Corona-Infektionen die Maskenpflicht wieder ein
    • Das Land Niedersachsen will nach der gerichtlichen Aufhebung des Lockdowns im Kreis Gütersloh auch die bestehenden Reisebeschränkungen für Menschen aus dem Kreis fallen lassen – allerdings erst ab dem 13. Juli. Im Gegensatz dazu dürfen Touristen aus diesem Kreis schon jetzt ohne Auflagen wieder nach Mecklenburg-Vorpommern reisen
    • Ausländische Studierende an US-Universitäten, die im Wintersemester wegen des Coronavirus ausschließlich Online-Kurse anbieten, sollen nach dem Willen der US-Regierung das Land verlassen

    Corona-News vom Montag, 6. Juli: Corona-Beschränkungen für Gütersloh aufgehoben

    • Ein französischer Busfahrer wollte eine Gruppe von Menschen ohne Mund-Nasen-Schutz und Fahrschein nicht in den Bus lassen – und wurde dafür ins Krankenhaus geprügelt. Busfahrer weist auf Mundschutz hin – und ist jetzt hirntot
    • Vitamin D ist notwendig für den Knochenstoffwechsel, es fördert den Einbau von Kalzium und Phosphat in die Knochen und macht sie dadurch hart und widerstandsfähig. Studien sehen nun sogar einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und bedrohlichen Covid-19-Verläufen. Lesen Sie hier: Coronavirus: Hilft Vitamin D im Kampf gegen Covid-19?
    • Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht hat die Corona-Beschränkungen für das öffentliche Leben im Kreis Gütersloh vorläufig außer Vollzug gesetzt
    • Die Gesundheitsbehörde in der autonomen chinesischen Region Innere Mongolei schlägt Alarm. In der Stadt Bayan könnte die Beulenpest von einem Murmeltier auf einen Menschen übertragen worden sein. Lesen Sie hier: Innere Mongolei: Murmeltiere sollen Beulenpest übertragen
    • In Österreich sind erstmals seit Mai wieder mehr als 1000 Menschen akut mit dem Coronavirus infiziert
    • Schweden will für den Fall einer zweiten Corona-Welle im Herbst gerüstet sein. Unter anderem soll die Gesundheitsverwaltung mögliche Szenarien entwerfen und prüfen, ob Ratschläge und Vorschriften, die derzeit für das ganze Land gelten, regional angepasst werden können. Lesen Sie hier: Darum ist Schwedens Sonderweg in der Corona-Krise riskant.
    • Die australische Regierung schließt wegen zunehmender Corona-Fälle die Grenzen zwischen den beiden bevölkerungsreichsten Bundesstaaten Victoria und New South Wales

    Corona-News vom Sonntag, 5. Juli: Touristin am Timmendorfer Strand mit Corona infiziert – Neue Quarantäne in Spanien

    • Spanien: Landkreis A Mariña ab Montag unter erneuter Quarantäne
    • 90-jährige Touristin in Timmendorfer Strand mit Coronavirus infiziert
    • Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Kreis Gütersloh weiter gesunken
    • Mecklenburg-Vorpommern will die Maskenpflicht im Handel abschaffen. Mehr zu den Plänen auch anderer Bundesländer lesen Sie hier.
    • Donald Trump lobt bei seiner Ansprache an die Nation am diesjährigen Unabhängigkeitstag den Umgang mit der Pandemie
    • Neuer Rekord-Wert: Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen 24 Stunden klettert nach WHO-Angaben auf 212.326 Fälle
    • Innenminister Horst Seehofer fordert bundesweit kostenfreie Corona-Tests für alle

    Corona-News vom Samstag, 4. Juli: Erneute Ausgangsbeschränkungen in Spanien

    • Das HIV-Mittel Lopinavir/Ritonavir wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ab sofort nicht mehr in einer Studie mit Coronavirus-Patienten angewendet
    • Die spanische Region Katalonien hat angesichts eines deutlichen Anstiegs von Corona-Infektionsfällen erneut Ausgangsbeschränkungen für 200.000 Menschen verhängt. Europäische Touristen können seit dem 22. Juni wieder nach Spanien reisen
    • Pharmafirmen und Biotech-Start-ups kommen bei der Entwicklung von Impfstoffen gegen Sars-CoV-2 voran. Welche das sind, lesen Sie hier.
    • Lockerungen in England: Nach mehr als drei Monaten Schließung wegen der Corona-Epidemie öffnen Hotels, Bars, Restaurants und vor allem die beliebten Pubs wieder

    Corona-News vom Freitag, 3. Juli: Infektionszahlen – Südamerika überholt Europa

    • Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie hat Lateinamerika bei der Zahl der Corona-Infektionen Europa überholt
    • Haustiere, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, müssen künftig den Behörden gemeldet werden
    • Der Wirkstoff Remdesivir wird in Europa unter Auflagen zur Behandlung schwerer Fälle von Covid-19 zugelassen. Die Entscheidung gab die EU-Kommission am Freitag bekannt
    • Während in Europa gelockert wird, breitet sich das Coronavirus weltweit immer rascher aus. Lesen Sie hier: Rollt die zweite Corona-Welle schon? So ist die Weltlage
    • England lockert die Quarantäne-Vorschriften für Einreisende

    Corona-News vom Donnerstag, 2. Juli: Kinder von Schlachthof-Mitarbeitern infiziert

    Corona-News vom Mittwoch, 1. Juli: Corona-Krise – Mehrwertsteuersenkung tritt in Kraft

    • Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte sich am Mittwoch zum siebten Mal im Bundestag eine Stunde lang den Fragen der Abgeordneten. Lesen Sie hier: Merkel nennt Corona-Lage in Deutschland „fragil“
    • Deutschland gewährt Menschen aus elf Staaten außerhalb der Europäischen Union wieder die unbeschränkte Einreise
    • Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist wegen der Folgen der Corona-Krise erneut gestiegen
    • Die USA haben beinahe den kompletten Bestand für die kommenden drei Monate des Corona-Medikaments Remdesivir aufgekauft
    • Griechenland hat alle seine Flughäfen auf den Inseln und in den Ferienregionen des Festlandes für Auslandsflüge geöffnet. Lesen Sie hier: Touristen benötigen QR-Code vor Einreise
    • Die Mehrwertsteuer wird ab 1. Juli für sechs Monate von 19 auf 16 Prozent abgesenkt, der ermäßigte Steuersatz von sieben auf fünf Prozent. Was die Mehrwertsteuersenkung wirklich für Kunden bringt

    Corona-News vom Dienstag, 30. Juni: Airbus streicht weltweit 15.000 Stellen – 5100 in Deutschland

    • Der Flugzeugbauer Airbus will wegen der Luftfahrt-Krise weltweit 15.000 Stellen streichen, 5100 Stellen allein in Deutschland
    • Mieter müssen ab Mittwoch auf die Sonderregelung zum K ündigungsschutz in der Corona-Pandemie verzichten
    • Die bayerische Regierung hat beschlossen, dass sich alle Bürger kostenlos auf das Coronavirus testen lassen können. Lesen Sie hier: So funktioniert der Corona-Test.
    • In China haben Wissenschaftler eine neue Art der Schweinegrippe entdeckt, die eine Pandemie auslösen könnte. Lesen Sie hier: Forscher warnen vor neuem Virus – und sehen Pandemie-Gefahr

    Corona-News vom Montag, 29. Juni: Bundestag und Bundesrat beschließen Mehrwertsteuersenkung und Kinder-Bonus

    • Bundestag und Bundesratz haben die zur Abfederung der Corona-Folgen initiierte Mehrwertsteuersenkung und einen Bonus von 300 Euro pro Kind beschlossen
    • Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies wurden die Lockdown-Maßnahmen im Kreis Gütersloh um eine Woche verlängert
    • Seit März gilt in Südafrika als Teil der Lockdown-Regeln ein Verkaufsverbot für Tabakwaren. Wie die Menschen im Land mit dem erzwungenen Nikotin-Entzug umgeht, lesen Sie hier: So leben die Südafrikaner mit ihrem Corona-Rauchverbot
    • Die Zahl der infolge einer Covid-19-Erkrankung gestorbenen Menschen weltweit ist auf mehr als eine halbe Million angewachsen

    Corona-News vom Sonntag, 28. Juni: Pelosi fordert Maskenpflicht für USA

    • Angesichts der massiv steigenden Zahl an Neuinfektionen in den USA hat die Demokratin Nancy Pelosi eine landesweite Maskenpflicht in der Öffentlichkeit gefordert
    • Die chinesische Regierung hat für eine halbe Million Menschen in der Nähe von Peking einen neuen Lockdown angeordnet
    • Im spanischen Corona-Hotspot Madrid hat es erstmals seit dem Ausbruch der Pandemie binnen eines Tages keinen einzigen neuen Todesfall gegeben
    • Portugal ist nun hinter Schweden das EU-Land mit den meisten Neuinfektionen. Lesen Sie hier, was das für den Sommertourismus bedeutet
    • Angesichts der massiven Corona-Ausbrüche in Schlachthöfen in Deutschland wie bei Tönnies oder Wiesenhof hat der EU-Sozialkommissar Nicolas Schmit ein rasches Handeln der EU-Kommission angekündigt. Lesen Sie hier, was Schmit in Aussicht stellt: Corona-Ausbrüche auch in Fleischbetrieben anderer EU-Staaten
    • Die Zahl der nachgewiesenen Sars-CoV-2-Infektionen im Kreis Gütersloh ist in der Bevölkerung ohne direkten Bezug zur Tönnies-Belegschaft „merklich“ angestiegen

    Corona-News vom Samstag, 27. Juni: EU sammelt mehr als sechs Milliarden Euro Spenden für Corona-Impfstoff

    • Neuer Höchststand in den USA: 45.224 gemeldete Neuinfektionen binnen 24 Stunden
    • Kommissionschefin Ursula von der Leyen teilte mit, dass die Spendenkonferenz der EU 6,15 Milliarden Euro eingebracht hat. Zu dem Spendengipfel gehörte auch ein Konzert mit internationalen Stars

    Corona-News vom Freitag, 26. Juni: Nach Corona-Ausbruch: Laschet prüft Haftbarkeit von Tönnies

    Corona-News vom Donnerstag, 25. Juni: Die Rentenerhöhung fällt 2020 wegen der Corona-Krise wohl aus

    Corona-News vom Mittwoch, 24. Juni: Dritter Schlachtbetrieb meldet Infektionen

    • Der Landkreis Cloppenburg vermeldet Corona-Infektionen in einem Schlachtunternehmen. In dem Betrieb in der Gemeinde Essen seien vier Personen positiv auf das Virus getestet worden
    • In Deutschland stehen die Sommerferien an. Verfolgen Sie auf unserer neuen interaktiven Karte, ob und in welchen Ferienregionen die Neuinfektionen nun steigen:
  • Niedersachsen erlässt ein Beherbergungsverbot für Touristen aus dem Kreis Gütersloh. Lesen Sie hier: Reisewarnung? Risikogebiet? Darauf müssen Urlauber achten
  • Bei „Markus Lanz“ wurde über den Corona-Ausbruch in der Tönnies-Fabrik gesprochen. Lesen Sie hier mehr zur ZDF-Sendung
  • Im Landkreis Gütersloh und im Kreis Warendorf treten erneut strenge Auflagen in Kraft. Kommentar:
  • Corona-News vom Dienstag, 23. Juni: Corona-Infektionen bei Wiesenhof

    Corona-News vom Montag, 22. Juni: Corona-Krise – Lufthansa verhandelt weiter über Job-Abbau

    • In den USA haben mehr als 40 Millionen Menschen aufgrund der Corona-Pandemie ihren Arbeitsplatz verloren
    • Mittlerweile 1553 bestätigte Fälle unter Tönnies-Mitarbeitern
    • Grünen-Chefin Baerbock fordert Krisentreffen nach Tönnies-Skanda. Lesen Sie mehr: Julia Klöckner will faire Fleischpreise und Tierwohlabgabe
    • Niederlande: Erstmals seit März keine Covid-19-Todesfälle
    • Die Lufthansa verlässt am Montag den Deutschen Aktienindex (Dax)
    • Im Landkreis Gütersloh gehen die Reihentests bei Haushaltsangehörigen von Tönnies-Mitarbeitern weiter
    • Brasilien verzeichnet mehr als 50.000 Todesopfer durch Coronavirus

    Corona-News vom Sonntag, 21. Juni: Gütersloh – Kein flächendeckender Lockdown geplant

    • Die Reproduktionszahl des Coronavirus ist laut Robert Koch-Institut auf 2,88 gestiegen
    • Die Koalitionsspitzen beraten über die EU-Ratspräsidentschaft – Corona-Krise ist dabei großes Thema
    • Bei Ausschreitungen an einem unter Quarantäne stehenden Wohnkomplex in Göttingen sind acht Polizeibeamte verletzt worden
    • Im Kreis Gütersloh soll es trotz des Tönnies-Ausbruchs keinen flächendeckenden Lockdown geben
    • Zahlreiche Tönnies-Beschäftige reisten möglicherweise vor Verhängung der Quarantäne ab
    • Deutschlands First Lady Elke Büdenbender zeigt Verständnis für die Kritiker der staatlichen Corona-Maßnahmen. Lesen Sie das ganz Interview mit Elke Büdenbender hier.
    • Donald Trump hat seine Mitarbeiter nach eigenen Angaben dazu aufgerufen, Coronavirus-Tests einzuschränken, damit die Infektionszahlen in den USA nicht steigen. Lesen Sie hier: Warum Trump beim Wahlkampf in Tulsa den Blues bekam
    • Spanien öffnet nach mehr als drei Monaten seine Grenzen für europäische Reisende

    Corona-News vom Samstag, 20. Juni: Tönnies muss nach Corona-Ausbruch schließen

    • Clemens Tönnies hat Rücktritts-Spekulationen nach dem massiven Corona-Ausbruch in einem seiner Schlachthöfe zurückgewiesen
    • Der Tönnies-Fleischbetrieb in Rheda-Wiedenbrück ist nun für 14 Tage geschlossen. Lesen Sie auch: Tönnies – In welchen Produkten steckt Fleisch der Firma drin?
    • Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Europa hat die Schwelle von 2,5 Millionen überschritten

    Corona-News vom Freitag, 19. Juni: 60 Menschen in Quarantäne nach Corona-Ausbruch in Kassel

    • Nach dem Corona-Ausbruch bei Tönnies müssen sämtliche Mitarbeiter am Standort Rheda-Wiedenbrück in Quarantäne
    • Die Verhandlungen über das 750-Milliarden-Programm zur Bewältigung der Corona-Wirtschaftskrise drohen zu einer Zerreißprobe für die EU zu werden. Lesen sie mehr: 750 Milliarden Euro – Wer bekommt die Corona-Gelder der EU?
    • Die Studie mit dem Corona-Impfstoff der Firma Curevac ist am Freitag in die heiße Phase gegangen: Eine Freiwillige erhielt an der Uniklinik Tübingen die erste Impfung
    • Nach 20 Corona-Fällen in einer Geflüchtetenunterkunft sind in Kassel 60 Menschen in Quarantäne
    • Das Coronavirus ist in Italien offenbar schon viel länger aktiv als bislang angenommen
    • Nach dem Corona-Ausbruch bei Tönnies soll jetzt die Bundeswehr helfen. Oft in der Kritik: Die Werkverträge der Beschäftigten. Das ist das Problem dabei.
    • Forscher der Universität Marburg sehen vielversprechende Ansätze für den Einsatz des Krebsmedikaments Ruxolitinib bei schweren Corona-Erkrankungen

    Corona-News vom Donnerstag, 18. Juni: Blutgruppen können Covid-19-Verläufe beeinflussen

    Corona-News vom Mittwoch, 17. Juni: Mindestabstand und Maskenpflicht bleibt, Schulen sollen nach Sommerferien öffnen

    Corona-News vom Dienstag, 16. Juni: Corona-Warn-App geht an den Start

    • Der Entzündungshemmer Dexamethason könnte die Sterberate bei schweren Verläufen von Covid-19-Erkrankungen senken
    • Seit Dienstag ist die Corona-Warn-App in Deutschland verfügbar. Download: In vier einfachen Schritten zur Corona-Warn-App
    • Die in der Corona-Pandemie ausgesetzten Rückführungen von Migranten in andere europäische Staaten finden wieder statt

    Corona-News vom Montag, 15. Juni: Erste deutsche Touristen auf Mallorca angekommen

    Corona-News vom Sonntag, 14. Juni: Bieten Lebendimpfstoffe Schutz vor Covid-19?

    • Die Bundesregierung erwägt ein Hilfsprogramm zum Erhalt von Ausbildungsplätzen. Was Auszubildende in der Corona-Krise wissen müssen
    • Spanien will seine Grenzen früher als geplant für Reisende aus der EU öffnen
    • Bis es einen Impfstoff gegen das Coronvairus gibt, könnten möglicherweise bereits existierende Lebendimpfstoffe einen gewissen Schutz gegen eine Infektion bieten, glauben Forschende
    • Brasilien ist nun das Land mit den zweitmeisten Corona-Toten weltweit. Die Zahl der Corona-Opfer stieg am Sonntagabend auf 42.720

    Corona-News vom Samstag, 13. Juni: Polen öffnet Grenzen zu EU-Ländern

    • Das Auswärtige Amt will bald die Rechnungen für die Rückholaktion von Reisenden aus dem Ausland verschicken
    • Impfstoff gegen Corona – EU-Länder sichern sich Millionen Impfdosen
    • Polen öffnet seine Grenzen zu allen EU-Nachbarländern
    • Brasilien überholt Großbritannien bei der Zahl der Corona-Toten
    • Mehr als 800 Corona-Tote binnen 24 Stunden in den USA
    • Arbeitnehmer, die noch im Homeoffice arbeiten, fragen sich jetzt: Muss ich überhaupt ins Büro zurückkehren? Was Arbeitsrechtler dazu sagen, lesen Sie hier.
    • Frankreich will die Grenzen zu Ländern außerhalb des Schengen-Raums ab dem 1. Juli schrittweise öffnen

    Corona-News vom Freitag, 12. Juni: Mütter sollen trotz Corona-Infektion stillen

    Corona-News vom Donnerstag, 11. Juni: Corona-Studie – Blutwerte erlauben Prognose über Covid-19-Verlauf

    • CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz hat sich enttäuscht über die Corona-Warn-App geäußert. Lesen Sie hier das Interview
    • Eine neue Covid-19-Studie lässt darauf schließen, dass sich der Krankheitsverlauf an zwei Typen von Abwehrzellen im Blut vorhersagen lässt
    • Nach den Zahlen der Johns-Hopkins-Universität haben sich in den USA seit Beginn der Pandemie mehr als zwei Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

    Corona-News vom Mittwoch, 10. Juni: Corona-Grenzkontrollen werden beendet – EU-Bürger dürfen wieder einreisen

    Corona-Virus-News vom Dienstag, 9. Juni: Lauterbach wünscht sich Demos gegen Rassismus ohne Sprechchöre

    Corona-Virus-News vom Montag, 8. Juni: Umstrittene Quarantäne-Regelung für Einreisende in Großbritannien

    Corona-News vom Sonntag, 7. Juni: Brasilien gibt nicht mehr Gesamt-Corona-Zahlen heraus

    • Brasiliens Regierung gibt nicht mehr die Gesamtzahlen der Corona-Fälle in dem besonders stark betroffenen Land preis. Lesen Sie hier: Corona-Krise: Tödliche Bedrohung am Amazonas
    • Wer sich im Sommerurlaub mit dem Coronavirus infiziert, werde laut Außenminister Heiko Maas (SPD) von der Bundesregierung nicht zurückgeholt

    Corona-News vom Samstag, 6. Juni: Zuschüsse für Studierende sollen bald fließen

    Corona-News vom Freitag, 5. Juni: Tuifly halbiert Flotte wegen Corona

    Corona-News vom Donnerstag, 4. Juni: Coronavirus – Hydroxychloroquin schützt nicht vor Ansteckung

    • Bundeskanzlerin Merkel (CDU): Senkung der Mehrwertsteuer nicht über den 31. Dezember 2020 hinaus
    • Die Spitzen der großen Koalition hatten sich auf ein 130 Milliarden schweres Konjunkturpaket geeinigt. Wer vom Konjunkturpaket profitiert, lesen Sie hier
    • Die Europäische Zentralbank steckt in der Corona-Krise weitere 600 Milliarden Euro in Anleihen
    • Hydroxychloroquin schützt laut einer aktuellen Studie Kontaktpersonen von Sars-CoV-2-Infizierten nicht vor einer Ansteckung. Diese Medikamente werden gegen Covid-19 getestet
    • Die Spitzen der großen Koalition verständigten sich nach tagelangem Ringen auf ein riesiges Konjunkturpaket für 2020 und 2021

    Corona-News vom Mittwoch, 3. Juni: Weltweite Reisewarnung soll aufgehoben werden

    Corona-News vom Dienstag, 2. Juni: Drosten mahnt in Podcast Einhaltung der Corona-Abstandsregeln an

    Wir starten unseren neuen Coronavirus-News-Ticker. Alle bisherigen Nachrichten wie etwa die Verhandlungen in der großen Koalition über ein Corona-Konjunkturpaket finden Sie in unserem alten News-Ticker

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