Hitzewelle

Italien kämpft gegen Hitze und Waldbrände – Ätna bricht aus

Hitzewelle und Waldbrände in Italien

Hitzewelle und Waldbrände in Italien

Viele Länder Europas sind von einer starken Hitzewelle betroffen. Vor allem Italien verzeichnet dadurch viele Waldbrände. Zusätzlich ist der Vulkan Ätna erneut ausgebrochen.

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Catania/Berlin.  In manchen Regionen Italiens zeigt das Thermometer um die 40 Grad. Nun hat zusätzlich noch der Vulkan Ätna Lava und Asche gespuckt.

Italien leidet unter brütender Hitze. Die beliebte Urlaubsinsel Sizilien gehört zu den Regionen, die derzeit von Waldbränden heimgesucht werden. Und nun hat auch noch der Ätna für ein Naturschauspiel gesorgt: Der Vulkan spuckte Lava und Rauchschwaden. Der Ausbruch begann am Samstagabend und dauerte bis in die Nacht zu Sonntag an, wie das nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) in Catania, am Fuße des Vulkans, mitteilte.

Aus dem Krater auf der Südost-Seite des mehr als 3300 Meter hohen Berges schossen Lava und Asche. Der Qualm stieg gemessen am Meeresspiegel bis zu fünf Kilometer in den Nachthimmel. In den vergangenen Wochen war der Vulkan immer wieder ausgebrochen – Berichte von größeren Schäden oder Verletzten sind allerdings selten. Anwohner sind hin und wieder durch die Asche beeinträchtigt.

Schwere Waldbrände auf Sizilien

Der Osten Siziliens ist aktuell von schweren Waldbränden betroffen. Die Feuer richteten besonders im Süden Catanias Schäden an Ferienanlagen, am Strand, Wäldern und Häusern an. In einigen Fällen gehen die Behörden von Brandstiftung aus.

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Auf der Insel herrscht derzeit Extremwetter mit Trockenheit, starken Winde und Temperaturen um 40 Grad Celsius. Feuerwehrtrupps aus anderen italienischen Regionen sollten am Sonntag zur Unterstützung auf Sizilien entsandt werden.

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Italien: Auch Sardinien von Bränden betroffen

Neben Sizilien zählt auch der Westen Sardiniens zu den besonders betroffenen Regionen. Dort brannten Wälder und Häuser ab. Menschen mussten von Rettungskräften in Sicherheit gebracht werden. Dürre, Hitze und starke Winde sorgen immer wieder dafür, dass sich die Feuer rasch ausbreiten.

(raer/dpa)

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