Phishing

PayPal: Mit dieser Masche werden Nutzer-Daten gestohlen

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Telefon-Betrug: Die bekanntesten Maschen

Telefon-Betrug: Die bekanntesten Maschen

Immer wieder kommt es zu Fake-Anrufen am Telefon. Oft wollen Betrüger an vertrauliche Informationen der Opfer kommen. In diesen Fällen sollten Sie am Telefon sofort auflegen.

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Berlin  Die Verbraucherzentrale warnt vor Phishing-Mails, die PayPal-Nutzer auffordert, ihre Daten weiterzugeben. Das ist die Betrugsmasche.

Schnell, unkompliziert und sicher - PayPal ist bei vielen Menschen beliebt. Derzeit warnt jedoch die Verbraucherzentrale vor E-Mails, die auf den ersten Blick aussehen, als würden sie von dem Online-Zahlungsdienst kommen, in Wirklichkeit aber auf die Daten der Nutzerinnen und Nutzer aus sind.

Diese "Phishing-Mails" werden mit dem Betreff "Ihre Daten benötigen Ihre Hilfe. Aktenzeichen" verschickt. Darin heißt es, dass PayPal eine ungewöhnliche Aktivität in Form einer Zahlung in Höhe von 695,72 Euro registriert hat. Als Folge sei das Konto gesperrt worden, damit die Nutzerin/der Nutzer von weiteren finanziellen Schäden geschützt werden kann.

PayPal-Betrug: Nicht auf den blauen Button drücken

Unter der Nachricht ist ein blauer Button mit den Worten "Transaktionen löschen" zu sehen. Darüber könne die Zahlung storniert werden, heißt es in der Mail. Der Knopf dient jedoch nur als Vorwand, um persönliche Daten, etwa Passwörter, abzufangen. Der Verbraucherschutz empfiehlt die Mail unbeantwortet in den Papierkorb zu verschieben.

Mehr zur Sicherheit im Netz:

Auch PayPal selbst informiert auf seiner Seite Kundinnen und Kunden über mögliche Betrugsarten. Fälle von Betrugsverdacht sollten sofort gemeldet werden, so das Unternehmen. Wenn ein möglicher Betrugsfall vorliegt, sollten Nutzerinnen und Nutzer sofort ihre Passwörter ändern und ihre Sicherheitsfrage aktualisieren.

PayPal informiert auf eigener Homepage über Betrugsarten

Als betrügerische Aktivität werden folgende Arten unterschieden:

  • Unbefugte Aktivitäten im PayPal-Konto
  • Gefälschte E-Mails von PayPal oder Spoof-Websites
  • Nicht erhaltene Artikel oder ein potenziell betrügerischer Verkäufer

Wer auf die aktuelle Betrugs-Mail hereingefallen ist, auf den blauen Knopf gedrückt und seine Daten weitergegeben hat, sollte ebenfalls schnell seine Passwörter ändern und seine Bank informieren.

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Ist bereits ein Betrag abgebucht worden, kann versucht werden, das Geld von der Bank zurückholen zu lassen. Ist dies nicht möglich, sollten die geschädigten Personen eine Anzeige bei der Polizei machen.

(msb)

Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de.

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