Warnbaken in Wahle – behindern sie die Sicht?

Wahle  Ein Leser fordert das Entfernen der Baken, die Gemeinde sieht das anders. Die Querungshilfe wird später gebaut.

An der Ortsdurchfahrt (Fürstenauer Straße) in Wahle befinden sich Warnbaken – hier von der Auestraße aus gesehen.

An der Ortsdurchfahrt (Fürstenauer Straße) in Wahle befinden sich Warnbaken – hier von der Auestraße aus gesehen.

Foto: Harald Meyer

Der Bau der Querungshilfe auf der Ortsdurchfahrt (Kreisstraße) in Wahle im Bereich Auestraße verzögert sich. Damit nicht genug, denn: Auch wenn die Bauarbeiten momentan gar nicht stattfinden, befinden sich dort an der Kreisstraße (Fürstenauer Straße) die Warnbaken. „In der Ausfahrt aus der Straße ,Am Vechel Berge’ auf die Fürstenauer Straße behindern seit Monaten Baken die Sicht auf den Verkehr von links“, beschwert sich ein Leser auf unserem Internetportal „Alarm 38“.

„Das Entfernen der Baken, die nur kleine Unebenheiten am Straßenrand markieren, wäre sehr sinnvoll, wenn man schon nicht weiterbaut“, ist der Leser überzeugt: „Aus dem Auto ist die Sicht auf die Fürstenauer Straße schon schlecht, vom Fahrrad aus kann man den Verkehr auf dieser Straße von links überhaupt nicht einsehen – sehr riskant.“

Vecheldes Bürgermeister Ralf Werner bestätigt: Die Arbeiten an der Querungshilfe seien unterbrochen – und werden so schnell auch nicht wieder aufgenommen. Eigentlich sollte die Querungshilfe in den Osterferien dort auf der Fürstenauer Straße angelegt werden, doch die Witterung (Frost) habe das unmöglich gemacht. Da diese Arbeiten aber unbedingt in den Ferien stattfinden müssten, „wird die Querungshilfe nun in den Sommerferien angelegt“, blickt Werner voraus.

Warum unbedingt in den Ferien? „Für das Anlegen der Querungshilfe muss die Straße für einige Zeit voll gesperrt werden“, erklärt Werner. Da auf der Fürstenauer Straße aber auch die Schülerbeförderung stattfinde, müsse man auf die Ferien ausweichen.

Nach Werners Überzeugung sind die Baken wegen der „Unebenheiten“ an der Fürstenauer Straße erforderlich – sie müssten also bis zum Ende der Arbeiten in ein paar Wochen stehenbleiben. „Nach meiner Einschätzung behindern sie nicht die Sicht“, beurteilt der Bürgermeister die Situation anders als unser Leser.

Für die Querungshilfe hat die Gemeinde Vechelde Kosten von rund 218 000 Euro veranschlagt: Sie soll ein gefahrloses Überqueren dieser vielbefahrenen Kreisstraße ermöglichen.

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