Die Partnerschaft soll wiederbelebt werden

Peine  Katharina Siambou aus der griechischen Partnerstadt Tripolis ist zu Besuch.

Katharina Siambou aus Tripolis trägt sich in Peine in das Gästebuch der Stadt ein.

Foto: Alina Brückner

Katharina Siambou aus Tripolis trägt sich in Peine in das Gästebuch der Stadt ein. Foto: Alina Brückner

Sechs Jahre ist es her, dass Gäste aus der griechischen Partnerstadt Tripolis zuletzt in Peine gewesen sind. Mit dem Besuch von Katharina Siambou, Abteilungsleiterin für Planung und Entwicklung bei der Stadt Tripolis, soll die Partnerschaft nun wieder mit Leben erfüllt werden.

„Wir möchten die Freundschaft zu Tripolis aufrechterhalten und wieder vertiefen“, betonte Bürgermeister Klaus Saemann beim Treffen mit Katharina Siambou am Freitag im Rathaus in Peine. Dort trug die griechische Abteilungsleiterin sich in das Gästebuch der Stadt ein. Ihren Eintrag widmete sie den Peinern und lobte ihre Freundlichkeit und Offenheit.

Der Freundeskreis Peine-Tripolis sieht in Katharina Siambou eine Ansprechpartnerin: Er erhofft sich, dass sie auch die Griechen wieder mehr für die Partnerschaft begeistern kann. Die damaligen Mitglieder des Freundeskreises in Tripolis gebe es nicht mehr. „Viele sind zum Beispiel weggezogen. Dort ist es etwas anders als hier – die Verbindung ist lockerer, es ist kein richtiger Verein“, erklärt Gerhard Monitzkewitz, Vorsitzender des Freundeskreises Peine-Tripolis. Der Kern des deutschen Freundeskreises ist aber erhalten geblieben. Er hat die Initiative ergriffen, wieder griechische Gäste nach Peine gebracht und ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Sie besuchen zum Beispiel die Autostadt in Wolfsburg und gehen zum Peiner Weinfest.

Beim Besuch im Peiner Rathaus bewunderte Katharina Siambou die Einrichtung des Gebäudes: Sie fotografierte beispielsweise die große Luftaufnahme von Peine im Sitzungssaal und Vitrineninhalte. Aus diesen Bildern möchte sie ein Buch zusammenstellen, das die Gemeinsamkeiten von Peine und Tripolis dokumentiert und ihre jeweiligen Besonderheiten zeigt – ein Schritt, um die Freundschaft zu festigen.

Um wieder mehr Kontakt untereinander zu bekommen, machte Roland Mainka vom Freundeskreis bei dem Treffen den Vorschlag, auch über digitale Medien miteinander zu kommunizieren: Das sei schnell umsetzbar und nicht so kostenintensiv. Denn eine Städtepartnerschaft lebe auch von der finanziellen Unterstützung. Bürgermeister Saemann bekundete bereits sein Interesse an der Stadt Tripolis und schloss einen gemeinsamen Besuch mit Verwaltung und Freundeskreis-Mitgliedern in Griechenland nicht aus: „Wir haben in unserem Etat auch immer ein gewisses Budget für Partnerschaftspflege.“

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder