Jeder Peiner Ortsrat will die Grundschule im Ort behalten

Peine.  Die Gremien in Schmedenstedt, Woltorf und Dungelbeck fordern ein neues Grundschulgebäude in ihrem jeweiligen Ort.

Im Grundschulgebäude in Schmedenstedt werden die Grundschüler der ersten und zweiten Klassen aus Schmedenstedt und Woltorf unterrichtet.

Im Grundschulgebäude in Schmedenstedt werden die Grundschüler der ersten und zweiten Klassen aus Schmedenstedt und Woltorf unterrichtet.

Foto: Archiv

Die drei Ortsräte – sie haben sich in der Frage nach der Zukunft der Grundschulstandorte in Dungelbeck, Schmedenstedt und Woltorf erwartungsgemäß im Sinne ihrer jeweiligen Ortschaft positioniert.

Zurzeit ist die zweizügige Grundschule Schmedenstedt/Woltorf aufgeteilt auf zwei Standorte: die ersten und zweiten Klassen werden in Schmedenstedt, die dritten und vierten Klassen in Woltorf unterrichtet. Beide Ortsräte wünschen sich einen Schulneubau mit den Jahrgängen eins bis vier – der in Schmedenstedt will ihn in diesem Ort haben, der in Woltorf in jenem. Der Ortsrat Dungelbeck fordert, die Grundschule in diesem Ort durch einen Teilabriss und einen Neubau zu erweitern – dann könnte die Dungelbecker Grundschule nicht nur alle Kinder aus diesem Ort aufnehmen, sondern auch die aus dem Neubaugebiet „Südlich der Simonsstiftung“ im nahen Peine.

Über die Zukunft der drei Grundschulstandorte entscheidet der Rat der Stadt Peine (vermutlich) in der zweiten Jahreshälfte. Unterdessen hat sich eine Bürgerinitiative aus Schmedenstedtern und Woltorfern gegründet, den den Status Quo erhalten wollen – also die Grundschulstandorte in Schmedenstedt, Woltorf und Dungelbeck.

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