Essinghausener beklagen „Sturzgefahr für Fußgänger“

Peine.  Der Ortsrat Essinghausen/Duttenstedt hört sich bei Bürgerbesuchen die Sorgen an.

Hundekot sorgt auch in Essinghausen für Ärger.

Hundekot sorgt auch in Essinghausen für Ärger.

Foto: Archiv

Die Sorgen der Bevölkerung kennen lernen – das will der Ortsrat Essinghausen/Duttenstedt mit seinen Bürgerbesuchen erreichen.

„Hundekot sorgt für Ärger“

Beim Besuch der Anlieger der August-Bebel-Straße und der Ludwig-Erhard-Straße – der Ortsdurchfahrt in Essinghausen – war zu erfahren: „Der Gehweg ist dort durch Wurzeln der Bäume stark beschädigt“, schildert Ortsbürgermeister Günter Schmidt. Dies führe zu einer „Sturzgefahr für Fußgänger“. Der Ortsrat warte auf eine Antwort der Peiner Stadtverwaltung, wann und wie die Schäden behoben werden. Wenig Verständnis habe es für den Mehrzweckstreifen an der Nordseite der August-Bebel-Straße gegeben, den Fußgänger und Radfahrer nutzen, auf dem aber auch Autos parken. Bemängelt haben Anwohner die Straßenreinigung, die wegen parkender Autos teilweise nicht arbeiten könne. „Notwendig sind weitere Hinweisschilder auf die Straßenreinigung“, meint Schmidt: „Schließlich bezahlen die Anlieger für die Reinigung.“ Kritik äußerten Anlieger am vielen Hundekot, der den Seitenstreifen verunziere. Die Ludwig-Erhard-Straße – die Verlängerung bis kurz vor den Ascherslebener Kreisel – ist eine Sackgasse und wird von Lastwagenfahrern als Parkplatz benutzt. Schmidt: „Auffällig ist dort der Müll an den Straßenrändern – die Art des Abfalls weist auf die Entsorgung aus den Lastwagen hin.“

Sorgen bereiten den Anliegern der Straße „Am Gänsekampe“ in Essinghausen die Bäume, die immer höher werden. „Sie müssen dringend zurückgeschnitten werden“, urteilt Schmidt. Zweifel gebe es auch an der Standfestigkeit der Bäume: „Halten sie einem stärkeren Sturm stand, oder kippen sie eventuell auf die Häuser?“ Zudem drückten die Wurzeln immer wieder die Pflasterung hoch.

„Wer entsorgt das Laub?“

In Duttenstedt hat der Ortsrat die Anlieger der Straße „Buchenlah“ besucht. „Für viele ältere Mitbürger ist es routinemäßige Arbeit, den Bürgersteig oder den Randstreifen sauber zu halten und von Unkraut zu befreien“, lobt Schmidt: „Aber was machen Neuzugezogene?“ Oft geschehe allerdings auch nichts aus Unwissenheit über die Pflichten der Anlieger. Unklar sei auch einigen Bürgern, wer das herunterfallende Laub der Bäume zu entsorgen habe – dazu müsse es Infos geben.

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