Härke in Peine: Martin Härke geht, Nils Schiemann kommt

Peine.  Die neue Führungsspitze der Braumanufaktur Härke kündigt Weiterentwicklungen an. So soll es Erlebnis-Bierverkostungen geben.

Ein Blick auf die Braumanufaktur Härke im Zentrum der Stadt Peine.

Ein Blick auf die Braumanufaktur Härke im Zentrum der Stadt Peine.

Foto: Jörg Kleinert

Eine Ära ist zu Ende. Das Bier aus der Peiner Braumanufaktur Härke trägt zwar weiterhin den Namen des Gründers der Bierbrauerei im Jahre 1890, Ernst Härke, doch künftig ist kein Angehöriger der Familie mehr in verantwortlicher Position. Nils Ole Schiemann wird neuer Betriebsleiter der Braumanufaktur und folgt damit auf Martin Härke, und Gebietsverkaufsleiter Carsten Schild erhält Prokura, also die geschäftliche Vertretungsmacht. Das teilte Ulrich Meiser namens der Muttergesellschaft Einbecker Brauhaus AG am Montag mit.

Nils Ole Schiemann übernimmt den Angaben zufolge am 19. Dezember die Verantwortung für den Brau- betrieb der Braumanufaktur Härke. Laut der Mitteilung hat er bei der Einbecker Brauhaus AG eine Lehre zum Brauer und Mälzer absolviert und an der Hochschule Geisenheim das Fach Getränketechnologie studiert. In den darauffolgenden Jahren hat er im Einbecker Brauhaus in mehreren Sonderprojekten Erfahrungen gesammelt auf den Gebieten Bierherstellung und Qualitätsmanagement. Er kommt aus Bad Gandersheim, ist 31 Jahre alt, ledig und engagierter Fußballer; er spielt für seinen Heimatverein in der Kreisliga.

Sein Vorgänger Martin Härke verlässt das Unternehmen auf, wie es heißt, „eigenen Wunsch aus persönlichen Gründen“. Einbecker-Vorstand Martin Deutsch: „Wir danken Martin Härke für seine sehr kompetente und verlässliche Tätigkeit in fast sieben Jahren als Braumeister der Braumanufaktur Härke und wünschen ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute.“

Bereits zum 1. Dezember hat die Härke-Geschäftsleitung Carsten Schild Gesamtprokura erteilt. Der 46-jährige Gebietsverkaufsleiter und Diplom-Biersommelier vertritt die Braumanufaktur Härke gemeinsam mit einem der beiden Geschäftsführer Martin Deutsch (in Personalunion Vorstand des Einbecker Brauhauses als Muttergesellschaft) und Christoph Benseler.

„Am Braustandort Peine steht dank laufender Investitionen eine hochmoderne Brauerei. Die damit verbundenen Möglichkeiten werden wir – nach Peiner Mundart – ,akkerat’ nutzen und für die Biergenießer im Peiner Land zukünftig noch besser erlebbar machen, zum Beispiel durch interessante Bierverkostungen“, so Schild und Schiemann in einem gemeinsamen Statement.

Zur Einbecker Brauhaus AG: Zu den 100-prozentigen Tochtergesellschaften zählen die Göttinger Brauhaus AG, die Braumanufaktur GmbH Härke in Peine, die Martini Brauerei in Kassel und die Hanse Service- und Logistik GmbH in Einbeck.

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