Gewerbsmäßiger Diebstahl - Zweieinhalb Jahre Haft für Peiner

Peine.  Um seine Drogen zu finanzieren, hat ein Peiner im Februar 2019 mehrere Einbrüche verübt. Er wurde zu zwei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.

Der Angeklagte mit seinem Rechtsbeistand vor dem Landgericht Hildesheim.

Der Angeklagte mit seinem Rechtsbeistand vor dem Landgericht Hildesheim.

Foto: BETTINA REESE / BZV

Wegen gewerbsmäßigen Diebstahls in elf Fällen, davon in einem Fall im Versuch, hat das Landgericht Hildesheim am Dienstag einen 23 Jahre alten Peiner zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Darüber hinaus sei seine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet worden. Das teilte Steffen Kumme, Pressesprecher des Landgerichts, auf Nachfrage unserer Zeitung mit.

„Hinsichtlich eines Betrages von 5.861,99 Euro, in dessen Höhe der Angeklagte durch die Taten Vermögenswerte erlangt hat, ist die Einziehung angeordnet worden“, so der Pressesprecher weiter. „Die Kammer hat festgestellt, dass der Angeklagte die Taten zur Finanzierung seines Marihuanakonsums begangen hat.“ Wie bereits berichtet, war der 23-Jährige war bereits seit dem 22. Juli 2019 vorläufig in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen worden.

„Die Beteiligten haben auf Rechtsmittel verzichtet, das Urteil ist damit rechtskräftig“, erklärte der Pressesprecher. Mit Blick darauf, dass der Mann erhebliche Vorbelastungen hatte und während seiner laufenden Bewährung straffällig geworden war, hatte der Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren beantragt. Der Verteidiger hatte eine mildere Strafe beantragt.

Auf der Suche nach Bargeld und Wertgegenständen hatte der 23-Jährige vom 2. bis 7. Februar vergangenen Jahres etliche Einbrüche verübt sowie in Geschäften gestohlen. Vor Gericht gab er die Taten zu – soweit er sich erinnern konnte. Bis zu fünf Gramm Marihuana habe er pro Tag konsumiert haben, berichtete er vor Gericht.

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