Der Eixer See lockt auch viele auswärtige Sonnenanbeter an

Peine.  Der Wachdienst der DLRG-Ortsgruppe Peine passt auf den Badebetrieb aus – und wird regelmäßig gefordert.

Reger Besucherandrang herrscht am Samstag am Eixer See. DLRG-Wachleiter Andreas Schwarznecker (hier auf dem Wachturm) und seine Kolleginnen und Kollegen hatten das Geschehen aufmerksam im Blick.  

Reger Besucherandrang herrscht am Samstag am Eixer See. DLRG-Wachleiter Andreas Schwarznecker (hier auf dem Wachturm) und seine Kolleginnen und Kollegen hatten das Geschehen aufmerksam im Blick.  

Foto: Thomas Stechert

Das Wochenende begann so verheißungsvoll: Sonne satt, rekordverdächtige Temperaturen. Und so war der Eixer See schon zur Mittagszeit sehr gut besucht. Und wie die Kennzeichen der Autos verrieten, ist der knapp 18 Hektar große Badesee direkt neben der Autobahn auch bei vielen Sonnenanbetern von außerhalb des Peiner Landes beliebt.

Ein weiterer Grund für die Beliebtheit: Der Spaß kann kostenlos und zeitlich uneingeschränkt genossen werden. In vielen Freibädern dagegen sorgt „Corona“ für Beschränkungen. Im P3-Freibad in Peine zum Beispiel dürfen sich gegenwärtig immer nur bis zu 300 Badegäste gleichzeitig aufhalten. Um trotzdem möglichst vielen Gästen das Schwimmen zu ermöglichen, ist die Aufenthaltsdauer je nach Wochentag auf verschiedene Zeitfenster begrenzt.

Damit das Vergnügen am Eixer See ungetrübt bleibt, sorgt der Wachdienst der DLRG-Ortsgruppe Peine für Sicherheit. Am Samstag passte Andreas Schwarznecker als Wachleiter mit seinem Team auf.

Und die Lebensretter werden regelmäßig gefordert: Erst vorigen Sonntag hatten die Wachgänger zwei spielende Kinder beobachtet – ohne Schwimmhilfe, ohne Aufsicht. Plötzlich war eines der Kinder nicht mehr zu sehen – ein DLRG-Retter zog die Dreijährige schließlich aus dem Wasser. „Dem Kind ging es soweit gut, es hat vor Schreck geweint. Es wurde der Mutter übergeben“, heißt es im Einsatztagebuch. Und Mitte Juli mussten die DLRG-Helfer einen 30-Jährigen retten, der trotz eines gebrochenen Arms schwimmen wollte. Wie berichtet, war er zudem so betrunken, dass das Alkohol-Messgerät der Polizei seinen Dienst versagte. Der Messbereich bis 5,0 Promille wurde dem Bericht zufolge überschritten.

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