Gespräch mit Stadt Peine: Hundeverein verhalten optimistisch

Peine.  Der Vorstand des Polizeihundesportvereins hält eine Lösung für denkbar. Bürgermeister Klaus Saemann kündigt weitere Gespräche an.

Silke und Andreas Schöner vom Peiner Polizeihundesportverein (PHSV) haben ein Gespräch mit der Stadtverwaltung geführt.

Silke und Andreas Schöner vom Peiner Polizeihundesportverein (PHSV) haben ein Gespräch mit der Stadtverwaltung geführt.

Foto: Archiv

Hoffnungsvolle Signale vom „Friedensgespräch“ zwischen Stadtverwaltung und Peiner Polizeihundesportverein (PHSV). „Schritt für Schritt geht es auf eine harmonische Lösung zu“, zieht das Ehepaar Silke Schöner (Vorsitzende) und Andreas Schöner (Vorstandsmitglied) „verhalten optimistisch“ eine erste Bilanz. „Das Gespräch ist sehr gut verlaufen“, setzt Stadtsprecherin Petra Neumann sogar noch einen drauf. Weitere Informationen könne sie aber nicht anbieten, da „sich die Stadt Peine in einem laufenden gerichtlichen Verfahren mit dem PHSV befindet“.

Blick zurück: Wegen einer laut Stadt fehlenden Baugenehmigung hat die Rathausverwaltung angeordnet, dass der Hundesportverein sein Vereinsheim am Peiner Goltzplatz abreißen müsse. Das Verwaltungsgericht Braunschweig hat diese Abrissverfügung bestätigt; das Berufungsverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg ruht derzeit aufgrund der Gespräche zwischen Stadtverwaltung und Verein.

„Alle waren sich einig, dass eine harmonische Lösung gefunden werden kann“

Gespräche, die offenbar zu Hoffnung Anlass geben. „Es gab Schritte nach vorn“, schildert Silke Schöner: „Alle Beteiligten waren sich einig, dass eine harmonische Lösung gesucht werden soll und gefunden werden kann.“ Die Edemisserin hebt Hochbauamtsleiter Florian Hahn hervor und bescheinigt ihm, sich „in dem Gespräch wiederholt konstruktiv eingebracht“ zu haben. Den Bürgermeister Klaus Saemann wolle der Verein „beim Wort nehmen“ bei dem Versprechen, sich für den Erhalt des Vereinsheims und des gesamten Vereinsareals einzusetzen. Dem Polizeihundesportverein zufolge wäre der Abriss des Heims gleichbedeutend mit dem Aus für die 72 Jahre alte Vereinigung.

Das aktuell vom Bürgermeister bevorzugte Verfahren zur Entlassung des Vereinsgeländes mitsamt Vereinsheim aus dem Naturschutzgebiet „Fuhsetal“ (NSG) sieht der Vorstand des Hundevereins allerdings sehr kritisch – er hält es schlichtweg nicht für nötig. „Wir sind überzeugt, dass dieses Verfahren vermieden werden sollte und vermieden werden kann, da es auch andere Wege zur Lösung gibt“, zeigt sich Silke Schöner zuversichtlich.

Bürgermeister Klaus Saemann kündigt weitere Gespräche mit dem Polizeihundesportverein an.

Weitere Infos:

www.peiner-nachrichten.de/peine/article230664134/Polizeihundesportverein-und-Stadt-Peine-streben-Loesung-an.html

www.peiner-nachrichten.de/peine/article229507756/Gericht-bestaetigt-Peiner-Verein-muss-Heim-abreissen.html

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