„Peine ist und bleibt eine selbstbewusste Stadt“

Peine.  Der Bürgermeister der Stadt dankt den Einwohnern für das Durchhalten in der Corona-Pandemie. Der Hertie-Abbruch schreitet weiter voran.

Auch in dieser Weihnachtswoche gehen die jüngst begonnenen Abbrucharbeiten auf dem Areal der Hertie-Brache in der Peiner Innenstadt weiter (hier der Blick durch den Bauzaun vom Größern aus).

Auch in dieser Weihnachtswoche gehen die jüngst begonnenen Abbrucharbeiten auf dem Areal der Hertie-Brache in der Peiner Innenstadt weiter (hier der Blick durch den Bauzaun vom Größern aus).

Foto: Thomas Stechert

„Dass wir hoffentlich bald wieder unbeschwert unser schönes Peine genießen können“, das wünscht Peines Bürgermeister Klaus Saemann (SPD) der Bürgerschaft in der Stadt und in den Ortsteilen in seiner Weihnachtsbotschaft.

Die Botschaft beginnt mit den fassungslosen Worten „Was für ein Jahr!“ Das Corona-Virus habe die Peiner in ihrem wohlsortierten – wenn auch mit Höhen und Tiefen behafteten – Alltag durcheinandergewirbelt. Die Pandemie habe sich auf das Privatleben ausgewirkt – im Einzelfall mit Erkrankungen oder im schlimmsten Fall Sterbefällen im direkten Umfeld –, ebenso auf das Arbeitsleben mit höheren Belastungen sowie mit finanziellen Einbußen in zahlreichen Gewerbezweigen. Und Saemann fragt: „Gibt es überhaupt Menschen, die nicht betroffen sind?“

„Belastungen, Sorgen und Nöte und auch Ängste“

„Bitte glauben sie mir“, versichert der Bürgermeister, „ich nehme all ihre Belastungen, Sorgen und Nöte und auch Ängste wahr und ernst.“ Ebenso nehme er das Durchhaltevermögen der Peiner zur Kenntnis, dass man sich in Peine zu ganz überwiegenden Teilen an die Corona-Regeln halte. „Und dafür bin ich dankbar“, so Saemann. Denn nur so und nur gemeinsam könne erreicht werden, die Infektionszahlen klein zu halten. „Lassen sie uns versuchen, weiter zusammen mit vereinten Kräften gut durch diese Zeit zu kommen.“

Im Hinblick auf den Haushalt der Stadt, der auch 2021 wegen Corona Einnahmeverluste zu verkraften haben wird, stellte Saemann jüngst fest: „Wir befinden uns in einer außergewöhnlich schwierigen Situation.“ Trotzdem wolle die Stadt neue Millionen-Projekte anschieben. Denn: „Am Ende die Stadt nur kaputt zu sparen, das Handeln auf das Verwalten des Mangels zu reduzieren, das wäre eine Maxime ohne Weitsicht“. Und Saemann betonte: „Die Stadt Peine ist und bleibt ein selbstbewusstes Mittelzentrum.“

Auch das neue Jahr werde vorerst weiter von der Corona-Pandemie maßgeblich geprägt sein. Erst wenn das Virus eingedämmt sei, wenn ein Impfstoff Wirkung zeige, dann könne es in Peine gelingen, alle Pläne für eine positive Weiterentwicklung der Stadt umzusetzen und das letztendlich auch zu genießen.

„Auf dem Areal der Hertie-Brache tut sich etwas“

Bei seinem Blick in die Zukunft nennt Saemann an erster Stelle den Abriss der Hertie-Brache mitsamt der Ladenzeile City Center im Zentrum der Stadt. Die Abbrucharbeiten haben bereits begonnen, und auch in dieser Weihnachtswoche sind die Bauarbeiter im Einsatz. Saemann: „Endlich sieht man, dass sich etwas tut auf dem Areal – wo wir hoffentlich zum Weihnachtsgeschäft 2022 durch die Eingangstüren des neuen zukunftsorientierten Edeka-Marktes schreiten können, um eine neue Einkaufsqualität in Peine zu entdecken.“

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