Dachstuhlbrand in Peine: Wände müssen abgetragen werden

Größere Fahrzeuge konnten das brennende Haus in Peine nicht erreichen. 

Größere Fahrzeuge konnten das brennende Haus in Peine nicht erreichen. 

Foto: Phil-Kevin Lux-Hillebrecht

Peine.  In Peine hat am Samstagabend ein Dachstuhl gebrannt. Um den schweren Brand zu löschen, waren mehrere Feuerwehren im Einsatz.

Zu einem schweren Dachstuhlbrand ist es am Samstagabend in der Königsberger Straße gekommen. Um den Brand zu löschen musste die Feuerwehr Dachziegel entfernen und Teile der Wände abtragen.

Wie die Feuerwehr berichtet, wurde sie zu einem Brand mit „Menschenleben in Gefahr“ alarmiert. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, konnten sie bereits eine starke Rauchentwicklung sehen. Es stellte sich heraus, dass ein Dachstuhl brannte – sich jedoch keine Menschen mehr in dem Gebäude befanden.

Lange Nachlöscharbeiten für die Peiner Feuerwehren

Da das Haus für die größeren Fahrzeuge der Feuerwehr nicht erreichbar war, mussten die Einsatzkräfte eine Wasserversorgung herstellen. Auch der Einsatz einer Drehleiter war nicht möglich, sodass die Kräfte auf Steckleitern zurückgreifen mussten.

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Nach kurzer Zeit war der Brandherd bereits unter Kontrolle. Auf die Einsatzkräfte kamen jedoch noch umfangreiche Nachlöscharbeiten zu. Unter schwerem Atemschutz entfernten sie Dachziegel und trugen Teile der Wände ab. Der Grund: Laut Pressesprecher Tim Wiesemann kann es in diesen Bereichen vereinzelt immer wieder zu Glutnestern kommen.

Polizei ermittelt zum Brand

Im Einsatz neben der Freiwilligen Feuerwehr Peine, waren auch die Ortswehren Dungelbeck und Schmedenstedt im Einsatz. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Brandhergang aufgenommen.

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