Feuerwehr engagiert Edemissen sich auch im Rettungsdienst

Edemissen.  Mobile Retter werden bei Herz-Kreislauf-Stillstand automatisch gemeinsam mit dem Rettungsdienst alarmiert. Das Ehrenamt rettet Leben.

Die Freiwillige Feuerwehr Edemissen stellt insgesamt 18 Mobile Retter. Hendrik Voges, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst beim Landkreis Peine (Zweiter von links) und Bernd Linde, beim Landkreis Peine für das Projekt Mobile Retter verantwortlich (rechts), freuen sich über das ehrenamtliche Engagement.

Die Freiwillige Feuerwehr Edemissen stellt insgesamt 18 Mobile Retter. Hendrik Voges, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst beim Landkreis Peine (Zweiter von links) und Bernd Linde, beim Landkreis Peine für das Projekt Mobile Retter verantwortlich (rechts), freuen sich über das ehrenamtliche Engagement.

Foto: Kreis Peine

18 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Edemissen haben sich für das Projekt Mobile Retter im Landkreis Peine freiwillig gemeldet. An zwei Terminen im Februar und Juni dieses Jahres haben sie die notwendige Unterweisung bei Inhouse-Schulungen in den Schulungsräumen der Rettungswache Daetz in Stederdorf erhalten. Das berichtet der Landkreis.

„Durch das Engagement der Feuerwehrleute hat sich in der Gemeinde Edemissen ein dichtes Netz an Mobilen Rettern entwickelt. Es wäre toll, wenn auch andere Feuerwehren diesem Beispiel folgen würden“, wird Hendrik Voges, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst beim Landkreis Peine, zitiert. Das Netz könne nicht dicht genug sein, da es beim Kreislaufstillstand auf jede Minute ankomme.

Die Mobilen Retter werden bei Herz-Kreislauf-Stillstand automatisch gemeinsam mit dem Rettungsdienst alarmiert. Über die Mobile-Retter-App wird der Ehrenamtliche verständigt, der sich am nächsten am Einsatzort befindet. Deshalb können die qualifizierten Ersthelfer meist schneller am Ort des Geschehens sein, als der Rettungsdienst oder Notarzt.

Das ist besonders wichtig, da im Fall eines Herz-Kreislauf-Stillstandes jede Sekunde zählt, um bleibende Schäden zu beim Patienten zu verhindern beziehungsweise die Chance auf eine erfolgreiche Animation zu erhöhen, heißt es in der Mitteilung weiter.

Mobile Retter können unter anderem Rettungsdienstler, Ärzte, Feuerwehrleute, Rettungsschwimmer, Arzthelfer oder Pfleger sein, die zuvor registriert und trainiert wurden.

Die nächsten Einführungsveranstaltungen 5. September, 18 Uhr, ASB Peine, Wiesenstraße 15, Peine, 29. Oktober,18 Uhr, DRK Peine, Hegelstraße 9, Peine.

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