Unwetter – Großalarm in Hohenhameln

Hohenhameln  Die Feuerwehr muss in dreieinhalb Stunden zu 14 Einsätzen ausrücken.

Durch das Unwetter wurde auch eine Laderampe geflutet.

Durch das Unwetter wurde auch eine Laderampe geflutet.

Foto: Feuerwehr

Das Unwetter am Freitag hat für einen Großalarm in Hohenhameln gesorgt. Innerhalb von dreieinhalb Stunden musste die Feuerwehr zu 14 Einsätzen ausrücken. Bereits am Vormittag gab es in Hohenhameln den ersten Starkregen, so dass die Ortswehren aus Hohenhameln und Clauen ausrücken mussten: Ein Keller im Neubaugebiet drohte voll zu laufen. Noch während des Einsatzes erreichte die Feuerwehr ein weiterer Notruf. In einer Bankfiliale musste sie Wasser aus dem Keller pumpen. Gegen 13 Uhr kam ein weiteres Gewitter, welches zuerst die Ortsschaft Bierbergen traf. Ein Bach floss über ein Feld und über die Kreisstraße und hinterließ jede Menge Schlamm, den die Bierberger Feuerwehr entfernen musste. Kurze Zeit später erreichten die Einsatzkräfte gleich mehrere Meldungen aus Hohenhameln. Nun war die gesamte Hohenhamelner Gemeindefeuerwehr – vorwiegend in Hohenhameln und Ohlum – im Einsatz. Entlang der Ziegeleistraße konnte die Kanalisation die Wassermassen nicht mehr aufnehmen, so dass auch zwei LKW-Rampen eines Supermarkts komplett unter Wasser standen. Starke Schäden hatte auch ein Textil-Geschäft zu vermelden.

Laut Gemeindebrandmeister Stefan Meißner waren alle Ortswehren und die Örtliche Einsatz-Leitung dreieinhalb Stunden im Einsatz. Die Einsatzkräfte arbeiteten 14 Einsätze ab. Zehnmal mussten sie Wasser aus Kellern pumpen, zweimal Wasser aus Geschäften sowie einmal aus einem Betriebshof. Zudem mussten sie eine Straße vom Schlamm befreien. Weiterhin standen nach Angaben der Feuerwehr viele weitere Garagen und Keller unter Wasser. In den meisten Fällen wussten sich die Eigentümer selbst zu helfen.

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