Linienbus brennt aus – niemand wird verletzt

Hohenhameln  Fahrgäste sind zum Zeitpunkt des Feuers nicht in dem Gelenkbus. Der Fahrer kommt mit einem großen Schreck davon. 30 000 Euro Sachschaden.

In einem Gelenkbus der Linie 370 Hannover–Mehrum ist am Dienstag auf der Fahrt zum ersten Haltepunkt im Kreis Peine ein Feuer ausgebrochen. Das Zwölf-Meter-Fahrzeug brannte vollständig aus.

Glück im Unglück: Fahrgäste befanden sich zu dem Zeitpunkt, gegen 12 Uhr, nicht an Bord, weil der Bus seinen Betrieb noch nicht aufgenommen hatte. Und der Fahrer konnte sich selbst retten.

Die Kriminalpolizei geht nach ersten Untersuchungen von einem technischen Defekt als Ursache aus, teilte Thorsten Schiewe, Sprecher der Polizeidirektion Hannover, am späten Nachmittag mit. Den Schaden am Bus schätzen die Ermittler auf 30 000 Euro.

Dem Fahrer eines nachfolgenden Personenwagens war den Polizeiangaben zufolge die Brandentwicklung im hinteren Teil des Busses aufgefallen, und er machte den Busfahrer darauf aufmerksam.

Der 21-Jährige bemerkte selbst Flammen und Rauch am Heck seines Busses. Er stoppte sein Gefährt auf der Bundesstraße 443 in einem Waldstück nahe Wassel bei Sehnde am Fahrbahnrand an und stieg aus.

Das Fahrzeug wurde durch das Feuer komplett zerstört. Feuerwehrleute mussten noch am Dienstagnachmittag einzelne Brandnester im Bus löschen.

Nach Angaben von Üstra-Pressesprecher Udo Iwannek gehört der Bus zu einer Tochterfirma der Hannoverschen Verkehrsbetriebe. „Der Fahrer ist nicht verletzt, hat aber einen großen Schreck bekommen“, so Iwannek. Der Bus werde nun untersucht, womöglich auch von Gutachtern.

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