Geschenke für fast 60 Ilseder Kinder in Not

Ilsede  Die Spendenbereitschaft der Bevölkerung für die Aktion „Kluge Geschenke für kleine Köpfchen“ ist nach wie vor groß.

Freuen sich über die vielen Geschenke für die Kinder (von links):  Stefanie Quindel, Julia Kögler, Zican Yalcin und Otto-Heinz Fründt.

Freuen sich über die vielen Geschenke für die Kinder (von links): Stefanie Quindel, Julia Kögler, Zican Yalcin und Otto-Heinz Fründt.

Foto: Harald Meyer

Knapp 60 Taschen mit Geschenken stehen bereit – sie sind bestimmt für knapp 60 sicherlich freudestrahlende Mädchen und Jungen: Die Spendenaktion „Kluge Geschenke für kleine Köpfchen“ der Gemeinde Ilsede ist auch in diesem Jahr wieder ein Erfolg gewesen.

Denn diese Gaben sind Spenden der Bevölkerung, mit denen Kinder in der Gemeinde Ilsede aus einkommensschwachen Familien beglückt werden. „Die Spendenbereitschaft ist nach wie vor enorm“, freut die Gleichstellungsbeauftragte Julia Kögler, die das Projektc zusammen mit der Integrationsbeauftragten Zican Yalcin und der Groß Ilseder Buchhandlung von Stefanie Quindel auf die Beine gestellt hat.

Bücher und Schreibbedarf – das ist es, was sich hauptsächlich in den Taschen befindet. „Wir wollen den Kindern das schenken, woran sie Spaß haben – ohne erhobenen Zeigefinger“, betont Stefanie Quindel – sie gehört auch zu den Groß Ilseder Landfrauen, die 500 Euro für diese Aktion gegeben haben.

Das Besondere: „Jeder spendet, was er kann – sei es ein Bleistift, sei es mehr“, beschreibt Zican Yalcin. Wichtig sei, dass die beschenkten Kinder merkten, es werde an sie gedacht: „Wer eine solche Erfahrung macht, kümmert sich vielleicht später auch um seine Mitmenschen.“

In Zusammenarbeit mit der Ölsburger Grundschule und der Groß Ilseder Janusz-Korczak-Schule (Förderschule) gelangen die Geschenke vor Weihnachten an die Kinder – unabhängig von Nationalität, Herkunft oder Glaube. Auch wenn es vielleicht nicht offensichtlich ist: Die Kinderarmut ist längst in Ilsede angekommen. „Viele Familien zeigen ihre Armut nicht, weil es ihnen peinlich ist, weil sie sich schämen“, hat Stefanie Quindel beobachtet. Umso schöner ist, dass an diese Kinder nun gedacht wird.

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